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Geschrieben von jami am 29.03.2005, 14:17 Uhr

umgang nach trennung

hallo, ich hab grad mal ein paar beiträge gelesen und darin stand ab und an mal, das die frauen angst haben ihren kindern den vater zu nehmen.das versteh ich nicht so richtig. für mich stellt sich das problem da eher anders rum, schon oft haben wir über trennung gesprochen aber ich habe angst den schritt tatsächlich zu gehen, weil ich dann ja mindestens 1-2x die woche auf meinen sohn verzichten muss (ganz davon zu schweigen das mein mann es leider nicht so sieht das, daß kind bei seiner mutter wohnen sollte). ich denke, wenn ein vater sich nicht für seine kinder interessiert, ist das für die kinder sehr traurig aber ich als frau/mutter könnte damit gut leben. (denk ich mal)ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten, dass versteht sich von selbst. fiel mir nur so auf beim lesen ...

 
27 Antworten:

hä ?

Antwort von Schwoba-Papa am 29.03.2005, 15:12 Uhr

dein Problem wäre deinen Sohn hin und wieder zum Vater zu lassen oder das der Sohn beim Vater lebt ?

Versteh ich so nicht ?

Grüßle

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Re: hä ?

Antwort von fussel666 am 29.03.2005, 15:14 Uhr

und wenn dein sohn das möchte????? willst du ihn dann einsperren? es ist immerhin EUER kind, nicht nur deins.... *kopfschüttel*

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Re: umgang nach trennung

Antwort von max am 29.03.2005, 15:18 Uhr

Sorry, das verstehe ich nicht ganz. Ist es dir lieber, der Vater kümmert sich nicht, damit du deinen Sohn nicht "teilen" musst? Ehrlich gesagt, ich bin ganz froh, dass Lisa auch mal übers WE beim Papa ist. So kann ich auch mal fortgehen oder einfach was für mich machen. Ganz zu schweigen von Urlauben, Kiga-oder Schulferien,...wo ich mir gar nicht so viel Urlaub nehmen könnte.

Abgesehen davon braucht ein Kind beide Elternteile. Sei doch froh, wenn der Vater sich kümmert. Ansonsten fände ich das sehr egoistisch von dir, deinem Kind gegenüber.

lg max

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Re: umgang nach trennung

Antwort von jami am 29.03.2005, 15:25 Uhr

nein, nein, ihr versteht mich falsch. natürlich bin ich FÜR eine beziheung zwischen kindern und vätern und würde die auch voll unterstützen aber der gedanke das ich meinen sohn (20mon. man kann ihn also noch nicht fragen) regelmäßig für 2 tage in der woche nicht sehe würde, tut mir schon weh. und von der vorstellung er würde ganz bei seinem vater wohnen mal ganz zu schweigen. dann lieber einen mann der sich nicht für sein kind interessiert..das wollt ich sagen...ist es jetzt verständlicher ???

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Re: umgang nach trennung

Antwort von fussel666 am 29.03.2005, 15:32 Uhr

ja, ok, für dich ist das schöner. aber in erster linie sollte man doch ans kind denken und was gibts daschöneres, als einen vater, der sich kümmert?

solche egoistischen gedanken würde ich ja nicht mal in der beziehung kriegen (obwohl ich ansonsten sehr egoistisch bin)

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hab dich schon verstanden

Antwort von max am 29.03.2005, 15:36 Uhr

sorry, finde die Gedankengänge trotzdem krank. In 1. Linie geht es ums Kind und wenn der Vater sich gut kümmert, kann das nur positiv fürs Kind sein. Nutze die Zeit doch für dich und such dir ein Hobby o.ä.

lg max

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Re: umgang nach trennung

Antwort von Katrisina am 29.03.2005, 15:43 Uhr

1-2 Tage finde ich jetzt wirklich nicht problematisch. Du gibts das Kind ja nicht in fremde Hände sondern zum Papa.
Und ein Kind mit 20 Monaten (mein Sohn ist auch grad so alt) ist ja schon aus "dem Gröbsten" raus und man kann mit ihm schon viel mehr machen als z.B. mit einem Baby.
Der Papa soll ja auch das Verhältnis zum Kind nicht verlieren.
Ich denke, für die meisten Väter ist es schon schwer genug, ihr Kind nur noch ein paar Tage die Woche zu sehen.

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Bindung zum Kind ist schön und gut

Antwort von Schwoba-Papa am 29.03.2005, 15:49 Uhr

aber übertreibst Du da nicht etwas ?
Oder kompensierst Du da was ?

Man muß auch gedanklich mal etwas loslassen können.

Grüßle

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Ich versteh Dich

Antwort von maleja am 29.03.2005, 15:58 Uhr

und finde Deine Gedanken auch nicht "krank", so wie andere hier. Mir geht´s da nämlich nicht viel anders. Natürlich möchte ich, dass meine Kinder oft mit ihrem vater zusammen sind, denn sie lieben ihn heiß und innig, und er sie ebenso. Aber ich hätte da nie ein gutes Gefühl dabei. Ich weiß, das setzt mangelndes Vertrauen vorraus. Aber das ist nun mal so. zumindest was den Kleinen betrifft (28 Monate). Ich hab auch jetzt immer das Gefühl, mein Mann kennt ihn nicht so richtig, traut ihm viel zu viel zu (z.B. ist es nicht schlimm, wenn er im Freibad mal einfach weg ist... oder im Biergarten auf einmal neben einer schnellen, vielbefahrenen Straße steht - solange ich mal kurz auf dem Klo war).

Und mir gehts auch nur gut, wenn meine kids um mich rum sind (ich Megaglucke). Aber so schwer das auch ist, es würde einfach loslassen bedeuten. Und es würde bestimmt auch gehen. Also bei mir hieße das ganz klar, auch Vertrauen in den Vater haben.
Oje, aber alleine die Vorstellung, dass er dann jedes zweite WE mit 240 kmh über die Autobahn rast, hinten die Kids drin.... Ich spinne, ich weiß. Aber diese Gedanken hab ich auch die ganze Zeit. (Er macht das nämlich zu gerne, nur, wenn ich dabei bin, kann ich ihn manchmal ein wenig bremsen)

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Doch, diese "Denke" ist eindeutig krank! >:o(((

Antwort von Ralph am 29.03.2005, 16:48 Uhr

Hallo,

hier nochmal die Thesen/Meinungen/Gedanken von JAmi:

"...schon oft haben wir über trennung gesprochen aber ich habe angst den schritt tatsächlich zu gehen, weil ich dann ja mindestens 1-2x die woche auf meinen sohn verzichten muss..."

"...ich denke, wenn ein vater sich nicht für seine kinder interessiert, ist das für die kinder sehr traurig aber ich als frau/mutter könnte damit gut leben. ..."

"...aber der gedanke das ich meinen sohn (20mon. man kann ihn also noch nicht fragen) regelmäßig für 2 tage in der woche nicht sehe würde, tut mir schon weh. ..."

"...und von der vorstellung er würde ganz bei seinem vater wohnen mal ganz zu schweigen. dann lieber einen mann der sich nicht für sein kind interessiert. ..."

Das ganze sprießt vor Egoismus pur, gegenüber dem Kind, und gegenüber dem Vater.

Ist Dir und allen, die ähnlich denken eigentlich klar, daß alle Väter, die auch nur ein Funken Bindung an ihr Kind spüren, das immer wieder ertragen müssen? Das sind genau die Schmerzen, die 100.000ende von Vätern spüren, nämlich dauerhaft getrennt vom Kind zu sein. Was sind schon 2-3x 3 Stunden in der Woche (und das wird ja schon als viel angesehen, meistens ist es ja weniger) gegen JEDEN Abend ins Bett bringen (zu dürfen), JEDEN Abend eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen oder ein Gute-Nacht-Lied spielen (zu dürfen), jeden Tag das Kind sich entwickeln zu sehen.

Nein, Du denkst absolut nur an Dich, und Deine Vorspielung, Du würdest ja eine Beziehung auf jeden Fall fördern, doe entlarvst Du mit den restlichen Inhalten Deiner Postings.

Maleja, sorry, ich kann Dein Verständnis nicht nachvollziehen, außer, daß es natürlich weh tut, gezwungenermaßen das Kind wegzugeben, wenn man selbst es gerne hätte. Aber darum geht es hier wohl gar nicht.
Dein Ansatz mit dem Vetrauen ist für mich nachvollziehbar, das ginge mir ebenso wie Dir, aber jamis Überlegungen zielen voll am Kind und am Papa vorbei.

Jami, Du solltest Dir ehrlich überlegen, für was Dui Dein Kind brauchst. Als Bestätigung? Als Machtmittel? Als Dein Eigentum?
Deine Einstellung ist absolut überzogen und für mich krank, ja!
Solltest Dz dabei bleiben, wirst Du Deinem Kind über kurz oder lang schweren Schaden zufügen, weil Du, wie es einige bereits erwähnten, nämlich nicht loslassen kannst, und genau da liegt der Hase im Pfeffer!

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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@Ralph

Antwort von maleja am 29.03.2005, 16:54 Uhr

Siehst Du das nicht etwas zu heftig? Ich hab sie nicht so verstanden. Also, ich hab sie auch nicht so verstanden, dass sie das Kind dann nicht zu ihm lassen würde, sondern dass die Vorstellung, dass das Kind zu ihm "müsste" sie von einer Trennung abhält.
Und ist nicht bei den meisten Menschen so, dass sie ihre Kids immer gerne um sich herum hätten? (ich bin da doch hoffentlich keine Ausnahme)
Aber, wie ich vorhin schon geschrieben hab, das hat dann eben was mit Vertrauen und Loslassen zu tun. das muss aber schrittweise aufgebaut werden. Aber "krank" würde ich das Denken nun wirklich nicht nennen.

Oder ich seh das Ganze halt mit meinen Augen, und kann mich in ihr Denken nicht reinversetzen. (hast Du diesen gedanken von mir verstanden? Bißchen kompliziert ausgedrückt?)

Lieber Gruß

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?

Antwort von Frosch am 29.03.2005, 18:10 Uhr

Hallo!

Es ist doch super, wenn der Vater trotz Trennung noch für das Kind da sein will! Das Kind ist ein Teil von ihm, auch wenn Dich das "stört" (?).

"wenn ein vater sich nicht für seine kinder interessiert, ist das für die kinder sehr traurig aber ich als frau/mutter könnte damit gut leben"
Boah, ist das egoistisch!!!

Ich weiß wie es ist, wenn man als Kind in eine "Trennungsmühle" reingezogen wird. Erspar das Deinem Kind und halte Deinen Egoismus im Zaum und such Dir für diese Zeit ein Hobby.
Und denke an das Wohl deines Kindes.
(Das hat mit "Glucken" nichts zu tun, damit entschuldigt man nur das eigene egoistische Verhalten - emotionale Erpressung ist nicht weit davon entfernt.)

LG Antje

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Re: umgang nach trennung

Antwort von jami am 29.03.2005, 19:00 Uhr

mmh, ich hab das gefühl, dass doch nicht so genau rüber gekommen ist, was ich meine. obwohl mich die meisten antworten verletzt haben, bin ich dankbar dafür, besser als keine und so hat man wenigstens die chance mal drüber nachzudenken und das werde ich tun. trotzdem muss ich mich nochmal rechtfertigen: mit keinem wort hab ich erwähnt das ich vätern nicht die selben ängste zugestehe, ich bin aber schließlich eine frau und schreibe auch aus meiner sicht. und um das nochmal klar zu sagen: es sind ängste die daraus resultieren, dass mein mann gesagt hat "wieso glaubst du, daß bei einer möglichen trennung L. automatisch zu dir ziehen würde!?" es sind ängste, gedanken.... das ich auf solch heftige gegenwähr stoße hätte ich nicht gedacht.

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Re: umgang nach trennung

Antwort von Schwoba-Papa am 29.03.2005, 19:49 Uhr

erstens glaub ich dir nicht das Du des Kindes wegen noch bei deinem Manne bist und
zweitens solltest Du nicht alles für bare Münze nehmen was er so von sich gibt hinsichtlich spätere Betreuung vom Kind.

Welche Ängste möchtest Du den uns Männern zugestehen ? Ich hab z.B. keine Angst vor einer evtl. Scheidung, weil mir und meiner Frau das Wohl des Kindes über alles gehen wird und da kann ich schon recht sicher sein. Daher wäre es sogar ziemlich egal wo das Kind aufwächst. Da stelle ich mein Ego gerne hintenan und muß somit keine Angst haben.

Ich behaupte sogar, nur wenn man dieses gemeinsame Interesse hat und bereit ist sich selbst auch mal zurückzunehmen, kommt eine einvernehmliche Betreuung und Umgang nach einer Scheidung zustande.

Grüßle

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Re: umgang nach trennung

Antwort von Michi mit Luise am 29.03.2005, 20:45 Uhr

Ist es nicht schade, daß hier anscheinend das Kind schon vor der Trennung zum Spielball und Druckmittel gemacht wird?
Ich verstehe maleja, wenn sie kein Vertrauen in den Vater des Kindes hat, weil sie ihn ja wohl am besten kennt.
Aber als Mann damit zu "drohen", das Kind zu sich zu nehmen, ist mehr als billig!
Klar, wenn er sich gut ums Kind kümmert, jeden Abend für es da ist, so wie Ralph, ist es doch nur logisch, daß das Kind (auch) zum Vater gehört.
Wenn sich beide mit der nötigen Verantwortung kümmern, MUß man ans Kind denken! Aber die Frage ist ja dann, ob eine Trennung überhaupt ansteht?
Ich vertraue mein Kind gern seinem Vater an, mache mich für ein paar Stunden aus dem Staub und freu mich über meine freie Zeit. Aber wir denken nicht an Trennung.
Ich bin ohne leiblichen Vater aufgewachsen. Mein "Stiefpapa" ist zwar ein ganz Lieber, aber den richtigen kann er nie ersetzen. Und meine genetischen Wurzeln werden mir wohl unbekannt bleiben...
Das soll meinen Kindern nicht passieren!

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hey hey....langsam ja!!denk an deinen blutdruck! ;o)

Antwort von sterntaler am 29.03.2005, 21:49 Uhr

hi ralph,
das gilt auch für frauen, die dauerhaft aus welchen gründen auch immer von ihren kids getrennt leben müssen!!
ich glaube sehr wohl, dass du weißt wen ich nun meine, oder?! ich könnte mit dem ellenbogen draufzeigen, wenn ich nun vor dir sitzen würde! ;o))
egal ob diese kinder klein oder groß sind...es ist für alle beteiligten nach einer trennung schwer und vieles auch nicht verständlich, weil JEDER (mutter wie vater!) seinen eigenen standpunkt vertritt und letztendlich egoistisch reagiert. wer will schon das liebste, was ihm aus dieser gescheiterten verbindung geblieben ist,...loslassen?? (:o(

liebe grüße
sterntaler

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Re: umgang nach trennung

Antwort von Nurit am 30.03.2005, 7:47 Uhr

...mal aus der Sicht eines betroffenen Kindes:
Als sich meine Eltern scheiden ließen, war ich vier Jahre alt. Ich war ein richtiges Papakind. Damals war es noch nicht üblich, dass es geteiltes Sorgerecht gab, so blieb ich bei meiner Mutter, die umgehend wieder heiratete.Leider kam sie dann auf die Idee, dass es der Bildung und Festigung ihrer neuen Familie schaden würde, wenn mein Papa da immer noch präsent wäre und so hat sie durchgesetzt (u.a. anhand eines med. Gutachten, denn ich hatte Ernährungsstörungen), dass er nur noch Unterhalt zahlen darf und ansonsten einen schriftl. vierteljährlichen Entwicklungsbericht über mich bekommt.
Mein Papa hat sich heimlich mit mir getrofen und ich muss wohl nicht erzählen, wie sehr mich die Lügerei belastet hat und was es für ein Theater gab, als es rauskam. Wir haben den Kontakt dann zueinander verloren, aber so bald ich erwachsen war, wieder aufgenommen. Nur: bei aller Mühe, die wir uns geben: es fehlen Jahre und das merkt man immer und das tut heute noch weh.
Ein Kind baut schon als Säugling eine Bindung auch zum Vater auf und man kann nicht aus Egoismus Kind und Vater den Umgang verweigern. Meine Tochter war 2 Jahre, als wir uns trennten und ich habe auch manchmal Angst gehabt, ob ihr Papa sie vielleicht nicht warm genug anzieht etc., weil ich das ja bis dato immer gemacht habe, aber an den Wochenenden an denen er die Verantwortung hatte, war er letzlich dann gluckenhafter als ich. Und übrigens: die ersten Wochenenden habe ich nur geheult, wenn meine Tochter bei ihrem Papa war, so sehr habe ich sie vermisst, aber nach einem halben Jahr habe ich mich schon immer gefreut, auch mal ein Wochenende nicht Mama zu sein .....

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Re: umgang nach trennung

Antwort von Tina und Jordi am 30.03.2005, 12:36 Uhr

Ich wäre froh wenn sich der KV um den Kleinen kümmern würde!!
Es zereisst mir das Herz wenn er mich fragt wann Daddy kommt und ob er Ihn bald holen kommt zum Fussballspielen :-(
Was sagst Du dann Deinem Kind?
Also ich wäre dankbar über einen so verantwortungsvollen Vater!!!

Gruß
Tina

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Re: @jami

Antwort von saulute am 30.03.2005, 13:31 Uhr

Ich verstehe dich vollkommen. ich habe dieselben ängste, wenn gar nicht Alpträume, wenn das gericht meinem Mann das Kind zusprechen würde. Allein das würde mich von einer Trennung abhalten. Und ich denke, auch wenn jeder mich jetzt angreifen wird, dass die Bindung des Kindes zu Mutter und umgekehrt immer stärker ist, als zum Vater.

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Re: @max

Antwort von saulute am 30.03.2005, 13:37 Uhr

Mal eine Frage: Ganz ehrlich, würde es dir nichts ausmachen um des wohl des Kindes willen, wenn dein Kind nur bei deinem Mann leben durfte und du nur am Wochenende es sehen könntest? Das wollte Jami hier sagen.

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An Saulute!

Antwort von Frosch am 30.03.2005, 14:14 Uhr

Hallo!

Das ist die heutige Problematik: Frauen werden bei Scheidung - was die Kinder angeht - immer noch vorgezogen.
Obwohl es wissenschaftlich erwiesen ist, daß Väter genauso wichtig sind. Manche Kinder sind "Papa"-Kinder, das ist ein Fakt.

Vielleicht ist es ein (unbewußt) egoistischer Gedanke, automatisch davon auszugehen, daß Kinder in erster Linie die Mutter brauchen. Man kann das nicht verallgemeinern...

Gerade wenn ein Vater auch für das Kind da ist, hat er doch auch das Recht, bei einer Scheidung einen Teil der Zeit mit dem Kind zu verbringen! Stellt Euch mal vor, Ihr seid die "gearschten" (sorry) und der Partner enthält Euch die Kinder vor. Ich bin sicher, die Seelenqualen, die ein liebender Vater durchmacht, sind durchaus mit den Mutterqualen in so einer Situation vergleichbar.

Nur mal so meine Gedanken.

LG Antje

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Moment !

Antwort von Schwoba-Papa am 30.03.2005, 14:24 Uhr

..."Und ich denke, auch wenn jeder mich jetzt angreifen wird, dass die Bindung des Kindes zu Mutter und umgekehrt immer stärker ist, als zum Vater."...

Die Bindung vom Kind zum Elternteil wird vom Umgang erzeugt, die Bindung von Elternteil zum Kind eher von Emotionen. Bei den Müttern spielt dabei die SS und die Geburt
eine große Rolle. Da seid ihr halt im Vorteil und den nehmt ihr auch emotional in Anspruch. Aber sonst seid ihr nicht das "nähere" Elternteil. Zumindest theoretisch. In der Praxis jedoch findet eine natürliche Bindung schon durchs Stillen und durch den 24-Stunden-Umgang der Mutter statt, der Mann wird das nie aufholen können, vorallem weil ihr Glucken das ja auch nie wollen würdet :-)

Grüßle

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@frosch

Antwort von Schwoba-Papa am 30.03.2005, 14:28 Uhr

..."Das ist die heutige Problematik: Frauen werden bei Scheidung - was die Kinder angeht - immer noch vorgezogen."...

Und das ist auch gut so ! Schon allein wegen der besseren sozialen Kompetenz, die die meisten Frauen haben.

Wobei bei Scheidung das Kind als Druck- oder Rachemittel zu mißbrauchen sehr schäbig ist. Aber ist dann nicht sowieso
alles den Bach runter ?

Grüßle

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Re: Moment !

Antwort von krissie am 30.03.2005, 15:14 Uhr

doch doch, ein Mann kann das schon aufholen. Bei uns hat sich das Ende des zweiten Lebensjahres so ergeben, mit dem "Aufholen" und mittlerweile ist Sohn eindeutig ein Papakind! :-)
LG Kristin

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Re: An Frosch!

Antwort von saulute am 30.03.2005, 20:19 Uhr

Wieso unterstellts du mir, dass ich nicht gerne hätte, dass mein Kiond am We beim Papa bleibt. Ich sage nur, ich kann jamies Ängste nachvollziehen, dass mir es das herz zerreissen würde, wenn das Kind beim Papa leben würde, womöglich noch weit weg. Sicherlich gibt es Väter, die eine Bindung zu einem Kind aufbauen wie eine Mutter. Leider, aber wahr, der größere Teil der Väter gehen nicht daran zugrunde, wenn die Kinder der Mutter zugesprochen werden und meistens sogar vernachlässigen die beziehung zum KIND. Das würden die wenigen Mütter tun. daher finde ich, dass die Mutter zum Kind eine engere Beziehung hat. Ist auch von Natur aus so gegeben.

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Re: An Frosch!

Antwort von saulute am 30.03.2005, 20:23 Uhr

Falls du eine Frau bist, möchtest du im Falle der Scheidung, dass dein Kind deinem Mann zugesprochen wird?

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An Saulute

Antwort von Frosch am 31.03.2005, 16:37 Uhr

Hallo!

Da ich "Antje" heiße, bin ich wohl eine Frau...

Ich gehe nur von dem Standpunkt aus, daß es AUCH liebende Väter geht - ich verallgemeinere nicht - und deswegen auch "Papakinder".
Das der größte Teil der Kinder mehr an der Mutter hängt, ist klar - aber es gibt auch Ausnahmen.

Sicher wäre ich bei einer Scheidung für geteiltes Sorgerecht, und darüber habe ich ja geschrieben. NICHT über das alleinige Sorgerecht, also bitte lesen.

LG Antje

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