Dr. med. Martin Claßen

Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln

Dr. med. Martin Claßen

   

Antwort:

Zöliakie

Guten Abend!

Es stimmt, dass die Diagnose immer häufiger gestellt wird, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass wir aufmerksamer geworden sind, vor allem aber dass wir bessere Diagnosemöglichkeiten durch Blutteste haben.

Die Erkrankung hat genetische Ursachen; diese ändern sich ja nicht. Es spielen allerdings andere Faktoren dabei eine Rolle, ob ein Mensch, der ein genetisches Risiko für eine Zöliakie hat, auch wirklich die Krankheit entwickelt. Dabei spielt zum Beispiel der Zeitpunkt der Einführung glutenhaltiger Beikost bei Säuglingen eine Rolle. Das geringste Risiko besteht nach derzeitigem Wissen dann, wenn zwischen 5 und 7. Lebensmonat geringe Mengen Gluten in die Nahrung eingeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

M. Claßen

von Dr. Martin Claßen am 13.03.2010

 
 
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