Dr. med. Ivonne Koch

Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln

Dr. med. Ivonne Koch

   

 

Unverträglichkeit oder Abendbrot zu Magenbelastend?

Guten Abend,
meine Kleine ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und seit Geburt an Magenempfindlich, jedoch eine sehr gute Esserin. Sie mag fast alles und wir essen sehr ausgewogen.
Meine Tochter schlief bereits früh durch, windet sich jedoch oft im Schlaf, fängt kurz an zu weinen und hat viel Blähungen.
In den letzten 6 Wochen, nach einem starken Infekt mit hohem Fieber und Erbrechen, ist sie jede Nacht weinend aufgewacht.
Nun ist uns aufgefallen, dass sie jedoch gut und ruhig schläft, wenn sie Abends kein Brot (meist feines Dinkel- oder Sauerrahmbrot) mit Käse/Fleischwurst/Gemüseaufstrichen und Rohkost bekommt, sondern ein Milchgericht mit Obst gemischt wie Griesbrei, Milchreis, Haferflocken, Hirsebrei, Joguhrt usw..
Tagsüber isst sie viel Gemüse und Obst, dazu jeden Tag zwei Äpfel (sie möchte am liebsten Drei essen). Ihr Gewicht ist normal.

Unsere Fragen sind nun: Kann eine Unverträglichkeit vorliegen oder ist das gewöhnliche Abendbrot für Kleinkinder zu Magenbelastend? Sollten wir ein Lebensmittel weglassen?

Vielen Dank und liebe Grüße, Tanja B.

von Tanni78 am 14.02.2012, 23:17 Uhr

 
 

Antwort:

Unverträglichkeit oder Abendbrot zu Magenbelastend?

Hallo Frau B.!

Nach einem Magen-Darm-Infekt mit Erbrechen und Fieber kann es oft eine Weile dauern, bis sich die Darmschleimhaut wieder vollständig erholt. Viele Kinder leiden dann noch einige Wochen unter Beschwerden wie Bauchschmerzen und Blähungen, teilweise auch Durchfällen. Oft hilft es, in dieser Phase die Zufuhr von Obst wie z.B. von Äpfeln und Birnen, Fruchtsäften und manchmal auch Milchprodukten zu reduzieren. Auch das tagsüber gegessene Obst kann dabei schuld an den nächtlichen Beschwerden sein.Nach einer Weile werden diese Nahrungsmittel dann jedoch wieder vertragen.

Hinweise für die Unverträglichkeit eines speziellen Nahrungsmittels sehe ich ansonsten erst einmal nicht. Es spricht ja auch nichts dagegen, zum Abendbrot zunächst das Milchgericht weiter zu geben, und die belegten Brote zu einer anderen Tageszeit zu probieren, wenn es Ihrer Tochter so viel besser geht.

Viele Grüße,
Ivonne Koch

von Dr. Ivonne Koch am 15.02.2012

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