Dr. med. Martin Claßen

Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln

Dr. med. Martin Claßen

   

Antwort:

Sind das Anzeichen einer Milcheiweißunverträglichkeit?

Guten Abend!

Beschwerden, wie Sie sie bei Ihrem Sohn beobachten, können zwar gelegentlich auch mal Folge einer Kuhmilcheiweißallergie sein. Häufig treten solche Symptome bei kleinen Säuglingen auch völlig ohne Krankheitswert auf und verschwinden nach einer Weile wieder.
Besteht der Verdacht auf eine Kuhmilcheiweißallergie, sollte über einige Wochen eine kuhmilcheiweißfreie Ernährung erfolgen, z.B. mit einer Aminosäurenahrung wie Neocate. Verschwinden die Beschwerden und treten diese dann nach erneuter Provokation mit Kuhmilcheiweiß wieder auf, ist eine Kuhmilcheiweißallergie sehr wahrscheinlich. In diesem Fall sollte im gesamten ersten Lebensjahr eine kuhmilcheiweißfreie Ernährung erfolgen. Da diese sehr aufwendig ist, sollten Sie Ihren Sohn unbedingt zunächst bei Ihrem Kinderarzt vorstellen. Dieser kann nach einer ausführlichen Untersuchung beurteilen, ob ein Diätversuch wirklich Sinn macht. Außerdem werden die Kosten für die Aminosäurenahrung nur von der Krankenkasse übernommen, wenn Die Diagnose Kuhmilcheiweißallergie von einem Arzt bestätigt wurde.

Rufen Sie in der Kinderarztpraxis an – in der Regel ist der Ablauf dort so gut organisiert, dass kleine Säuglinge gar nicht in Kontakt mit größeren Kindern mit Infekten kommen.

Viele Grüße,
M. Claßen

von Dr. Martin Claßen am 02.12.2011

 
 
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