Birgit Neumann

Birgit Neumann

Dipl. Ökotrophologin

Birgit Neumann studierte Ökotrophologie mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Beratung und schloss ihr Studium mit dem Titel Diplom Ökotrophologin (Dipl.oec.troph.) ab. Seit dem Studium ist sie als Ernährungs­beraterin und Kursleiterin tätig. Mit regelmäßigen Fortbildungen hält sie ihr Wissen zur Baby- und Kinder­ernährung auf dem aktuellen Stand.

Birgit Neumann

Wie kann ich Stillzeiten besser steuern?

Antwort von Birgit Neumann

Frage:

Liebe Birgit,

Mein kleiner ist jetzt 12 Monate alt. Seit etwa zwei Monaten ist er viel am Familientisch und ich bemühe mich, dass er alle Mahlzeiten mitmacht. Zusätzlich gibt es Obst als Zwischenmahlzeiten Er isst vielfältig, wenn auch vegetarisch ( ich bin aber gut informiert, da selbst Vegetarierin). Zusätzlich stille ich noch viel. Eigentlich komme ich damit super klar. Problem ist aber, dass er gerade morgens sehr wenig isst und fast nur an die Brust will. In zwei Monaten geht es aber zur Tagesmutter. Es sind nur 5 Stunden am Tag, aber die sollte er ohne Stillen klar kommen. Nachmittags wäre das kein Problem...

Sollte ich mit ihm üben? Oder einfach morgens mehr unterwegs sein und dann verschiedene Dinge ausprobieren? Oder regelt sich das vielleicht von allein, wenn ich nicht zur Verfügung stehe? Wenn ich weg bin, kommt er nämlich meist eh mit längeren Abständen aus...

von Naoki am 05.08.2019, 12:40 Uhr

 

Antwort auf:

Wie kann ich Stillzeiten besser steuern?

Hallo Naoki
stelle deine Frage am besten noch einmal an Biggi Welter im betreuten Stillforum hier bei rub. Sie kann dir sicher gut weiter helfen.
Mein Tipp: warte einfach ab und schau wie sich die Stillsituation bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt hat.
Mit 14 Monaten wird dein (gesundes) Baby in der Lage sein bei der TaMu (während du nicht anwesend bist) einfach zu essen, wenn Hunger vorhanden ist. Wenn dein Kind prinzipiell isst und auch bereits einige Speisen kennt. Ggf hilft es in der Übergangszeit, wenn du bekannte und deinem Kind gut vertraute Speisen mitgibst. So wird die Umstellung bzw Umgewöhnung bestimmt gut klappen.
Stillen ist auch viel mehr als lediglich zu essen und zu trinken. Stillen spendet Trost, schafft Geborgenheit. An der Brust findet dein Kind einen sicheren Hort an dem es ruhig ist, wo Entspannung eintritt und Kraft tanken möglich sind. Deswegen kommt dein Kind in deiner Abwesenheit auch ohne gestillt werden zu wollen besser zurecht. Wenn du nicht da bist braucht es nicht zwingend die Brust, um sich satt zu trinken. Sei also ganz zuversichtlich, dass das bei der TaMu schließlich alles gut funktionieren wird.
Also dann
Grüße
Birgit Neumann

von Birgit Neumann am 06.08.2019

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