Klima und unsere Umwelt

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Geschrieben von Muts am 10.01.2021, 10:50 Uhr

Klimaziel dank Corona übertroffen......

Deutschland hat sein Klimaziel - 40 % weniger CO2 Ausstoß gegenüber 1990 sogar um 2% übertroffen.
Ohne Corona wäre das natürlich nicht möglich gewesen.

Wie viel mehr Wasser wir wegen dem vielen Hände waschen verbraucht haben, würde mich interessieren.

LG Muts

 
32 Antworten:

Re: Klimaziel dank Corona übertroffen......

Antwort von oma am 10.01.2021, 17:34 Uhr

Ganz am Anfang der Krise, als ich schon meinen Klopapier-Vorrat angelegt und damit die deutsche Bevölkerung in arge Bedrängnis gebracht habe (hahaha, lag natürlich überhaupt nicht daran, dass Millionen Menschen plötzlich zuhause blieben und ihre großen und kleinen Geschäfte dort verrichten mussten anstatt im Büro, in Schule und Kita...), während Jens Spahn noch behauptete, dass die Pandemie an den deutschen Grenzen stoppen wird, habe ich zu meinem Mann gesagt, dass es sehr, sehr schlimm werden wird, dass aber jede Krise auch Chancen birgt.

Ich habe große Hoffnungen auf HomeOffice und damit verbunden weniger Verkehr auf den Straßen gehofft. Hat sich ja auch teilweise bewahrheitet, aber ich fürchte, wir werden über kurz oder lang zu den alten Verhältnissen zurückkehren.
Ich hatte ganz große Hoffnung, dass es künftig eher verpönt sein wird, um die halbe Welt zu jetten, um eine halbtägige Konferenz abzuhalten, die man auch per VideoChat oder wie immer das heißt bewältigen kann. Auch da sehe ich für die Zukunft eher wieder schwarz.

Ich hatte die Hoffnung, dass die Menschen aufhören, mehrere Flugreisen jährlich zu absolvieren, einfach, um nicht weiter zu dieser unerträglichen und völlig unnötigen Umweltverschutzung beizutragen. Hat sich jetzt schon erledigt. Zu viele Menschen haben einfach kein Interesse, ihren Kindern und Enkelkindern eine gesunde, schöne oder zumindest erträgliche Zukunft zu ermöglichen. Es heißt überall nur ICH ICH ICH...
Und die wahnsinnige Summen, die vom Staat in Fluggesellschaften gepumpt wurden, finde ich einfach nur zum Kotzen! Das Geld hätte für vernünftige Lüftungsanlagen in den Schulen und die digitale Aufrüstung derselben gesteckt werden müssen.

Und nicht zuletzt hatte ich die Hoffnung, dass ganz viele Familien durch das plötzlich engere Zusammenleben erfahren, wie schön und erfüllend es sein kann, mal länger seine Kinder selbst zu betreuen und vielleicht ganz neue Seiten an ihnen zu entdecken. Und einige wenige habe ich hier wirklich gelesen, die dabei neue Wege für sich gefunden haben und die Zeit geniessen konnten/können.

Natürlich sehe ich all die Probleme, die unfassbar viele Selbständige jetzt haben, die ihre Existenzgrundlage gefährdet sehen oder schon verloren haben. Trotz aller staatlichen Hilfen, die wahrscheinlich auch mehr Schein als Sein sind.

Aber davon abgesehen bin ich maßlos enttäuscht von den vielen Menschen, die sich "ihre Freiheit nicht nehmen lassen wollen". Vor allem nicht die Freiheit, die Gesundheit und das Leben ihrer Mitmenschen zu gefährden. Ich suche ja immer noch im Grundgesetz, wo mir diese Freizeit garantiert wird.

Es muss wohl wahnsinnig schwer sein, zu erkennen, dass jeder von uns nur ein ganz kleines Rädchen im großen Getriebe ist und alles, auch ohne Pandemie, nur funktionieren kann, wenn möglichst viele am gleichen Strang ziehen. Deutschland besteht anscheinend zu einem viel zu großen Anteil aus unfassbar wichtigen Individuen, die sich in jeder neuen Einschränkungen auch noch die letzten Schlupflöcher suchen, wie sie diese umgehen können bzw. ausreizen können. Reicht ja, wenn die anderen "aufpassen".

Angeblich sind Menschen ja ach so soziale Wesen, die auf soziale Kontakte selbst für wenige Wochen nicht verzichten können. Meiner Meinung nach ist es allerdings höchst UNsozial, mit dieser Haltung dafür zu sorgen, dass wir uns von einem Lockdown zum anderen hangeln müssen. Das ist soooo makaber...

Unsere Enkelkinder haben uns ganz klar gesagt, dass sie den Gedanken nicht ertragen, uns mit Covid19 zu infizieren. So schwer es uns allen fällt, weil wir eine sehr enge Beziehung haben, aber wir sehen uns seit einem Jahr fast gar nicht, von Nähe bei den seltenen Gelegenheiten, die dann draußen stattfinden, mal abgesehen. Aber freuen uns darauf, wenn diese Zeit irgendwann vorbei sein wird.

Tja, irgendwie dachte ich am Anfang, dass es einfach mal an der Zeit war, dass wir alle uns "resetten" und uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Auf die Familie, die Gesundheit, und ganz wichtig auf die Umwelt. Wir hatten da eine wirklich große Chance im letzten Punkt, wie die momentanen Werte zeigen. Aber ich sehe, dass wir nichts, aber auch gar nichts darauf gelernt haben. Wir werden nach Corona wieder auf die Umwelt scheißen und rücksichtslos die Luft verpesten, die Wälder und Straßen verdrecken und die Meere vermüllen.

Vielleicht haben wir es nicht anders verdient. Aber ich weine über das, was unsere Enkelkinder erwartet....

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Re: Klimaziel dank Corona übertroffen......

Antwort von Felica am 10.01.2021, 21:31 Uhr

Da unterschreibe ich.

Schade um die Chancen welche gerade nicht genutzt werden.

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ich frage mich gerade

Antwort von Ellert am 11.01.2021, 14:37 Uhr

was nach Corona passiert mit den Menschen die nun in HO arbeiten konnten ohne probleme
müssen die dann wieder rein oder dürfen die daheim weiter arbeiten ?
Würde dem AG viel sparen, Büroräume, Strom, Wärme, Putzpersonal etc
und dem AN den Sprit und die Wege zur Arbeit.

Ich wette nach Corona müssen alle wieder vor Ort Dienst leisten.
Ich sehe was wir Fahrtwege haben am Tag und was wir uns und der Umwelt sparen könnten....

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Re: Klimaziel dank Corona übertroffen......

Antwort von Muts am 11.01.2021, 15:48 Uhr

Das hast Du toll geschrieben!

Ja, das unterschreibe ich gleich auch mit!
LG Muts

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Re: ich frage mich gerade

Antwort von tonib am 11.01.2021, 21:29 Uhr

Viele Firmen haben schon Büroflächen gekündigt, weil sie ihren Mitarbeitern mehr Home Office erlauben (= weniger Anwesenheit im Büro, = weniger Büros). Es gibt schon einen deutlichen Wandel auf dem Büroimmobilienmarkt.

Dadurch werden insgesamt auch nicht gerade zentral gelegene Gegenden überhaupt erst für Arbeitgeber interessant. Meine Bekannte, die CEO einer globalen IT--Firma ist, hat mir erzählt, dass sie jetzt zB auch im Amazonasgebiet Leute beschäftigen.

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Re: ich frage mich gerade

Antwort von Muts am 11.01.2021, 22:18 Uhr

nicht in jedem Haushalt lässt sich Homeoffice auf Dauer gut umsetzen, wir hätten z.B. keinen Raum, in dem man ein Arbeitszimmer einrichten könnte.

Aber als Heizungsmonteur und Erzieherin wird Homeoffice bei uns wohl nie ein echtes Thema werden.

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Re: Klimaziel dank Corona übertroffen......

Antwort von As am 11.01.2021, 22:40 Uhr

Sehr sehr schön zusammengefasst, was ich auch empfinde.

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Ich vermute das Gegenteil

Antwort von Tai am 12.01.2021, 12:00 Uhr

Ich vermute es genau andersrum.

Die Arbeitgeber sehen gerade, dass viel Büroraum eingespart werden kann und damit teure Mieten und Betriebskosten reduziert werden können.

Eigene Büros und feste Arbeitsplätze werden zurückgehen und man muss sich an Präsenztagen irgendwo seinen Schreibtisch buchen.

Es mag sein, dass das in Behörden etc. anders sein wird, aber in der freien Wirtschaft ist das eine weitere Möglichkeit zur Kostenersparnis. Und gerade durch die Corona-Folgen wird massiv gespart und abgebaut werden.

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HO geht hier ohne Probleme, aber es ist unpraktisch

Antwort von Caot am 12.01.2021, 12:36 Uhr

insofern werden wohl nicht alle, die das jetzt machen, auch weiterhin daheim bleiben.

Ich kenne Einige die Homeoffice machen, aber keiner will das für die Ewigkeit. Die wollen alle zurück. Die Gründe sind vielfältig.

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Re: Ich vermute das Gegenteil

Antwort von oma am 12.01.2021, 14:37 Uhr

Genau, von der Arbeitgeberseite aus gestaltet sich das überwiegend positiv, weil kostengünstiger. Den Arbeitnehmern gefällt es aber, wie man auch hier in den Foren gut verfolgen kann, zunehmend weniger. Den meisten fehlen die sozialen Kontakte und die persönlichen Interaktionen.

Ich bin raus aus dem Arbeitsleben, aber für mich wäre HomeOffice ein Traum gewesen. Als von Natur aus gut strukturierter Eigenbrötler habe ich mich von permanent plappernden Kolleginnen eher gestört gefühlt. Und mein Sohn war absolut pflegeleicht, den habe ich mit 2,5 Jahren mit ins Büro genommen, als ich wieder anfing zu arbeiten. War absolut problemlos. Mir ist aber schon klar, dass ich da in jeder Hinsicht privilegiert war.

Ein positives Beispiel für HomeOffice wohnt unter mir: Ein junger Mann, dessen Frau sich im Februar letzten Jahres getrennt hat. Die 4-Jährige Tochter lebt im Wechselmodell, und er ist seit dem ersten Shutdown im HomeOffice. Irgendwann möchte er wieder an vielleicht 2 Tagen in der Woche ins Büro, tatsächlich nur wegen der fehlenden persönlichen Kontakte zu den Kollegen. Aber derzeit profitiert die ganze getrennt lebende Familie von der momentanen Situation.

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Eine Mischform fände ich ideal

Antwort von Ellert am 12.01.2021, 17:03 Uhr

nicht auf meinem Dienstposten aber ich finde es eigentlich gut zu sagen zwei Tage daheim und drei im Büro
daheim ( ohne Kindr) hat man doch viel merh Ruhe ohne dass ständig leute reinkommen und was wollen
wobei da auch das Telefon dann aus sein sollte
dann schafft man viel weg-
bei uns ist eher die Tendenz Leute wieder reinzuholen damit man sie quasi im Blick hat...

dagmar

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Re: Eine Mischform fände ich ideal

Antwort von kevome* am 13.01.2021, 17:18 Uhr

Bei uns (über 20.000 MA) ist das seit 2019 so. Jeder hat das Recht 40% der Arbeitszeit im Homeoffice zu sein. Dafür gibt es dann keine festen Arbeitsplätze vor Ort, sondern ein Referat von z. B. 10 MA hat nur 8 Büroplätze. Klappt hervorragend und ist eine win-win Situation für alle

Aktuell sind max. 10% der MA vor Ort und viel wurden seit März nicht gesehen. Klappt trotzdem alles hervorragend.

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Eckart von Hirschhausen bei Maybrit Illner

Antwort von oma am 15.01.2021, 15:41 Uhr

Der Spruch von Eckart von Hirschhausen in der gestrigen Talkshow von Maybrit Illner hat mich sehr bewegt:


"Der Blick in die Zukunft
Als es um die Leistungen der Jugend beim Schutz der älteren Generation während der Pandemie geht, wirft von Hirschhausen völlig zu Recht einen Blick in die Zukunft: "Könnte man sich vorstellen, dass die Großeltern dann im Gegenzug, wenn wir durch diese Pandemie durch sind, auch etwas Solidarisches tun? Zum Beispiel keine Kreuzfahrten machen, nicht Konsum aufholen, sondern die viel größere Krise ernst nehmen, nämlich die Klimakrise. (…) Wir schlittern in diesem Jahrzehnt auf die entscheidende Phase zu, in der sich entscheidet, ob Menschen überhaupt auf dieser Erde bleiben können."

Quelle: https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/karl-lauterbach-maybrit-illner-kompletter-lockdown-moment-beste-35439804



Nützt ja nur leider nichts. Ich bin da mittlerweile völlig desillusioniert. Wird verhallen wie alle Mahnungen und Warnungen oder belächelt wie Greta Thunberg. (Meine Glaskugel sagt: Wenn es in 100 Jahren noch Menschen gibt, wird es in vielen Städten Statuen von Greta Thunberg geben, aber keine von Donald Trump... )

Ist doch egal, wenn unsere Kinder und Enkelkinder nur noch in Ganzkörper-Schutzanzügen und Gasmasken das Haus verlassen können. Wenn das überhaupt noch möglich ist. Wird schon nicht so schlimm sein. Auf jeden Fall nicht so schlimm wie unsere jetzige Lage, weil wir ja auf sooooo viel verzichten müssen! Ach Mann...

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So ein Schxxx!

Antwort von Sille74 am 16.01.2021, 21:44 Uhr

Da springt der Hirschhausen (den ich ansonsten sehr schätze) auf den "Oma - Umweltsau"-Zug auf.

Ich kann weder erkennen, dass sich die jungen Leute (zwischen 15 und 35) so besonders am Riemen reißen hins. Schutz der "Alten" (leider) noch werden Kreuzfahrten hauptsächlich von Senioren gebucht. Mittlerweile gibt es doch gerade auch jede Menge Schiffe auch für Jüngere, "Partyschiffe", Schiffe mit Kinderbetreuung etc.

Vielleicht sollte "die Jugend" mal bei sich selbst anfangen, nicht immer erwarten, dass es andere, "die Erwachsenen" wie Thunberg so gern sagt, es für sie richten und schauen, was am eigenen Verhalten optimiert werden könnte ... würde mir einiges einfallen ...

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Boah, was für ein selbstgefälliger, kitschiger Müll!

Antwort von Sille74 am 16.01.2021, 21:53 Uhr

Und dann noch das Gelaber über Solidarität ... aus der Tastatur einer Person, die, wie sie auch noch so lustig humorig hier selbst zugibt, unter Missachtung jeglichen Gemeinschaftsinns und entgegen der Bitten der Läden mit Massen von Klopapier, Nudeln, Mehl etc. versorgt hat.

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Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von Sille74 am 16.01.2021, 21:58 Uhr

Oder sind nur die Reisen der anderen schlimm? Ist ja bei Corona auch so: es sind immer die anderen ...

https://www.rund-ums-baby.de/reiseforum/Wenn-man-denn-wieder_138021.htm

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Re: Boah, was für ein selbstgefälliger, kitschiger Müll!

Antwort von oma am 16.01.2021, 23:24 Uhr

Sille74, wenn du schon so um dich schlagen musst, lies doch bitte vorher richtig: Ich hatte meine 8 zusätzlichen 10er-Packs Klopapier schon im Keller, als Jens Spahn noch verkündete, dass es in Deutschland keine Pandemie geben wird. Und als ich noch im Freundes- und Bekanntenkreis ausgelacht wurde, als ich von einer kommenden Pandemie gesprochen habe. Hat doch keiner geglaubt.

Als dann Millionen von Menschen plötzlich jeden Tag ihre großen und kleinen Geschäfte zuhause statt in Kita, Schule und Büro verrichten mussten, DA kam die Knappheit. Ganz ohne mein Zutun...

Und wegen des fehlenden Gemeinschaftssinns: Ich schrieb auch, dass ich sowohl meine alte Mutter als auch die momentan 7-köpfige Familie meines Sohnes mit Klopapier versorgt habe, weil ich schon vorher wusste, dass die - eben mangels Glauben an die kommende Pandemie - bald ohne Klopapier dastehen würden. Und so war es auch. 7 Personen ohne Klopapier - was meinst du wohl, wie man sich da über die "hortende" Oma gefreut hat? Die haben in ihrer ganzen Stadt keines mehr bekommen. Ganz Deutschland kann ich aber nicht versorgen...

Nudeln und Mehl habe ich gar nicht gebraucht, da ich Barilla Nudeln immer kartonweise im Angebot kaufe und einen großen Karton davon im Keller habe. Und Mehl brauche ich so gut wie gar nicht, da ich nicht backe und nur wenig koche. Ich habe immer und von allem einen Vorrat, da ich auch immer schon nur 1x pro Woche einkaufen gehe. Auch vor Corona gab es hier immer schon 3 10er-Packs Klopapier auf Vorrat, der auch laufend ergänzt wurde, sobald eines angebrochen wurde. Ich hab in meinem Leben noch nie extra für Zahncreme, Shampoo, Deo oder was weiß ich einkaufen müssen. Ist alles für mind. 1 Jahr vorrätig. Wir haben genug Stauraum.

Es ging also in meinem Fall einzig und allein um 8 Packungen Klopapier! Und mal ganz nebenbei: Es gab nie einem Mangel daran, die Hersteller hatten die Lager nachweislich voll. Es mangelte aber an LKW's und Fahrern. Wo sollten die alle herkommen, als plötzlich der Bedarf wegen des Shutdowns so astronomisch wurde?

Aber es macht natürlich mehr Spaß, einer Einzelperson ihre weise Voraussicht (so formulierte es ein Artikel im Focus) und den über Wochen verteilten Kauf von 8 Packungen vorzuwerfen. Versteh ich.

Aber wie du schon sagst: Schuld sind immer die anderen, gelle? Ich geb es mal zurück:

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Re: So ein Schxxx!

Antwort von mirage am 17.01.2021, 10:28 Uhr

Ich würde niemals auf das Reisen per Flugzeug verzichten.
Wollt ihr in Eurem Leben nichts anderes als die eigenen 4 Wände gesehen haben?
Ich lebe nur einmal, will die Welt sehen und Spaß haben.

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Blah, blah

Antwort von Sille74 am 17.01.2021, 11:36 Uhr

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von As am 18.01.2021, 23:29 Uhr

Ach du Schande, ich wurde der Doppelmoral überführt!
Im übrigen stehe ich zu all meinen Flugreisen mit Familie, regelmäßig endlos lang, da ja Lehrer , das rückt die Umweltbilanz wieder ein bisschen zurecht, und sie haben unseren Horizont enorm erweitert.
Probiers mal, hat was.

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von Sille74 am 19.01.2021, 19:03 Uhr

Ja, Reisen hat was und bildet, durchaus, kann ich bestätigen, wobei ich mit den Kindern derzeit nicht unbedingt Fernreisen machen muss, die werden mit der europäischen oder sogar "nur" deutschen Kultur traktiert (um beim Bildungs-Aspekt zu bleiben). Einer unserer schönsten Urlaube laut der Kinder war eine 5-tägige Kurzreise ins Mittelrheintal. Die Geschichten von der Lorelei, um den Mäuseturm etc. fanden sie faszinierend. Als wir letzthin unsere alten Mexiko-Dias mit den Maya-Stätten mit ihnen angeschaut haben, waren sie allerdings durchaus auch interessiert (Vietnam und Marokko traf auf weniger Begeisterung) ... Von daher: ja, reisen, auch und gerade per Flugzeug, ist toll und man kann dazu stehen! Auch wir werden nach Corona wieder reisen, auch in die Ferne. Wenn man aber ein Mensch ist, der gerne reist/Flugreisen macht, dann finde ich es allerdings schon etwas seltsam, einen Text begeistert zu unterschreiben wie den von oma, ob ich das jetzt Doppelmoral nennen will oder nicht. Gut, sie redet von "mehreren Flugreisen" jährlich ... Aber wer macht die schon privat (bei Geschäftsreisen bin ich ja durchaus auch der Meinung, dass Einsparpotential besteht; wenn es tatsächlich so ist,fällt das in den Firmen jetzt ja vielleicht auf ...) und für 1x Fernreise kann man klimatechnisch ein paar Mal nach Malle ...

Ich finde auch, wenn Leute, die selbst gerne (Flug)Reisen machen, so eine Aussage machen, dass es etwas Wertendes hat, was ihnen eigentlich nicht zusteht (da fasse ich mich durchaus auch selbst an die Nase ...) a la: "Ich bin ja da dann auch 4 Wochen bei den Aborigines und nicht einfach eine Woche am Ballermann!" Ja, und???? Ich finde es auch interessanter, horizontweitender, "intelligenter", zu den Aborigines zu reisen als am Ballermann zu saufen. Aber vom CO2-Ausstoß her sieht die Bilanz bei einem Flug nach Australien eben trotzdem schlechter aus. Ich gehe nicht davon aus, dass das Klima da Unterschiede macht ... Aber wer weiß ... im Corona-Forum habe ich ja auch lernen müssen, dass es gute und schlechte Demonstrationen gibt und das Virus das offensichtlich weiß ...

Was an der Umweltbilanz eines Langstrecken-Hin- und Rückfluges besser sein soll, wenn ich statt 2 Wochen 4, 6 oder 12 Wochen am Reiseziel bin, erschließt sich mir somit nicht, es sei denn, man trifft eben die oben angesprochene Wertung ("lohnt sich mehr") ...

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von Sille74 am 19.01.2021, 21:35 Uhr

Schwierig finde ich auch so Klimaverbesserungsvorschläge a la "Flüge sollen teurer werden", die - hier zwar nicht, aber sonst gern - bei solchen Posts auch gern angebracht werden ... Bei genauem Nachhaken kommen diese Vorschläge fast immer von Leuten, die entweder aus unterschiedlichen Gründen eh nicht fliegen wollen oder die so viel Geld haben, dass sie sich das Reisen per Flugzeug trotzdem noch leisten könnten ...

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Antwort von Tai am 20.01.2021, 18:08 Uhr

Kein fern- und vielreisender FFF-Anhönger, der seine massive Umweltbelastung nicht mit der Erweiterung des Horizonts schön redet...

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von As am 20.01.2021, 21:01 Uhr

Ach weißt du, "begeistertes Unterschreiben"... da bin ich zu abgeklärt.
Ich liebe Reisen, aber sehe natürlich, dass es nicht grade zuträglich für die Umwelt ist, weite Flugreisen zu machen. Deswegen kann ich trotzdem Greta ( oder omas) Ideen gut finden, oder?
Ich bewundere Leute, die joggen gehen, würde es aber nie selbst tun.

Und ich habe mich in diesem Forum und überhaupt noch nie ( selten?) über anderer Leute Moral erhoben.

Aber: Ich würde es vielleicht zugunsten der Umwelt begrüßen, wenn Fliegen teurer würde, dann könnte es sich tatsächlich ein Großteil nicht mehr leisten. Es dürfte natürlich nicht so teuer werden, dass ICH es mir nicht mehr leisten kann.

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

Antwort von As am 20.01.2021, 21:03 Uhr

Dann her mit deiner gescheiteren Begründung!

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von Muts am 21.01.2021, 11:32 Uhr

Fliegen ist leider so teuer, dass ich es mir nicht leisten kann, bzw. ich durch meinen Beruf ( kein Lehrer sondern Erzieher mit festgelegten Ferien) nicht in der Lage bin, dann zu fliegen, wenn es günstiger wäre.

Aber für die USA bräuchte bräuchte ich schon mindestens 2 Wochen frei, habe ich nur im Sommer und da kann ich mir einen Flug nicht leisten- schon gar nicht mit Familie.

Meine Urlaube sind für viele von Euch keiner....... Ferienwohnung im Allgäu oder Besuch bei der Verwandschaft in NL- immerhin nur 30 Minuten per Auto vom Strand weg.

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von Sille74 am 21.01.2021, 14:03 Uhr

Rein vom Klimaaspekt her sind Deine Urlaube allerdings (fast) perfekt.

Im Allgäu kann toll Ferien machen.

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Es aufs Reisen zu reduzieren finde ich auch fehlgedacht...

Antwort von Ellert am 21.01.2021, 14:03 Uhr

Urlauber sind Umweltschweine, alle anderen Arten Energie zu verbrauchen sind aber ok.
Heute hat fast jeder einen Wäschetrockner
immerhin ist die Art Zigarettenholen mit dem alten Klapperauto zu fahren jetzt weniger geworden.
Klamotten kauft man sich auch ohne sie zu brauchen wen sie halt modern und günstig sind, Herstellung und Transport ist auch egal.
neues Handy oder technik - immerher damit, altes entsorgt

Vornweg, ich finde es toll wenn sich Menschen im Alltag einschränken,
wenig heizen, nur alte Sachen tragen und einheimische Lebensmittel kaufen.
Ich bin eine Reise-Umweltsau aus Genuss, ich fahre auch mit dem Auto zur Arbeit ( anders gehts halt nicht) Ich versuche im Alltag zu kompensieren wo es geht
ich kaufe Klamotten wenn die alten kaputt sind, wasche nicht mit 60 Grad und habe auch keinen Trockner, im gegensatz zu früher kaufe ich nicht immer die Ananas, es gehen auch einheimische Äpfel aber halt auch nicht immer.
Würde jeder kleine Schritte machen wäre auch viel geholfen
auch wenn natürlich der totale Verzicht auf alles besser wäre wie wir es gerade mit Zwang ja haben.

Interessant ist die Gesamtbilanz des Einzelnen
die besteht aber nicht aus reinem Reisen...

dagmar

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Re: Vor Thunberg waren Fernreisen offensichtlich noch unproblematisch ....

Antwort von As am 21.01.2021, 17:10 Uhr

Ich liebe auch unsere Ostseeurlaube und die Paddeltouren in Mecklenburg.

Und übrigens sind wir außerhalb Deutschlands immer mit dem Zelt unterwegs -so ein kleines, wo man kaum drin stehen kann-das ist für andere auch kein Urlaub. Sei's drum -jeder Jeck ist anders.

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

Antwort von Tai am 21.01.2021, 22:31 Uhr

Reisen erweitert den Horizont, Reisen bildet, Reisen ist schön und tut gut.
Das ist unbestritten.

Nur sollte jeder auch so ehrlich sein, dass ihm das wichtiger ist als seinen Beitrag zum Klimaschutz durch Verzicht auf Flugreisen zu leisten.

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

Antwort von As am 22.01.2021, 22:38 Uhr

OK, hast mich erwischt, Asche auf mein Haupt, ich gebe zu, dass ich diesen Beitrag nicht leiste.
Ich hänge Wäsche ganz klassisch auf die Leine. Trage meine Klamotten viele Jahre und kaufe nachhaltig ein. Verzichte auf das neue Handy alle 2 Jahre und heize keinen Kamin.

Und fliegen werde ich ja nun leider vorläufig auch nicht. Ich hab schon fast Angst, dass ich gar keinen Fußabdruck hinterlasse.

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Re: Und täglich grüßt das Murmeltier

Antwort von Tai am 23.01.2021, 10:06 Uhr

Ach, da musst du keine Angst haben.
Deine bisherigen Fernreisen haben schon sehr viele Fußabdrücke hinterlassen.

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