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Geschrieben von TomJo am 23.09.2015, 12:20 Uhr

krankhafte Verhaltensänderung oder „nur“ eine ganz schwere Trotzphase?

Hallo,
sorry, wenn ich vielleicht wieder einen Post zum Thema „Trotzphase“ schreibe, aber ich denke dass das Verhalten meines Sohnes in den bisher gelesen Posts nicht beschrieben wurde und konnte daher auch keine Tipps oder Antworten für mich ableiten.

Mein Sohn, 23 Monate, ein immer schon willensstarker aber fröhlicher Sonnenschein, der viel lacht und tobt und eigentlich zuckersüß ist, zeigt seit ca. 4 Wochen eine Verhaltensänderung. Da diese sich eher zu verstärken scheint statt endlich mal vorbei zu gehen und ich auch nicht die typischen Trotzsymptome feststelle, mache ich mir Gedanken.

Er brüllt viel, sehr laut und ausdauernd (nie unter 30 min, oft 1-2 Stunden am Stück, und das mehrfach täglich), tobt, wütet, stampft mit den Füßen auf. Das könnte unter Trotzphase fallen, ABER: es geht nicht um seinen Willen. Ruft er beispielsweise nach mir und ich komme ihm näher, um ihn zu beruhigen, in den Arm zu nehmen oder spreche ihn auch nur an, verstärkt sich das Gebrüll. Er dreht sich dann weg und schreit nur noch lauter „Nein!!!! Mama!!!!!“. Entferne ich mich wieder von ihm, ist es auch falsch und er schreit „Mama Arm“. So geht das hin und her und das mit allem möglichen: Im Auto läuft Musik: Gebrüll. Mach ich die Musik aus: Gebrüll.

Heute hatten wir erstmals die Situation, dass er ein wenig ansprechbar war und ich ihn fragte, was er will. Da fing er an was zu sagen, merkte dann, dass er das doch nicht will, widersprach sich dann selbst und hat sich zwischen seinem eigenen „ja-nein-ja“ in die nächste Brüllattacke gesteigert. (Das alles natürlich in seiner noch kindlichen Ausdrucksweise.)

Es ist, als ob irgendwas in seinem Gehirn falsch schaltet.

Ich kann ihn nicht beruhigen, selten klappt Ablenkung. Gut funktioniert eigentlich nur TV, dann lässt er meine Nähe zu und beruhigt sich innerhalb von 10-20min. Aber da diese Attacken immer öfter vorkommen, ist steigender Fernsehkonsum auch kein Mittel der Wahl.

Ich sehe ihn leiden, merke wie verwirrt er ist und dass er da selbst nicht rauskommt, ich ihm aber auch nicht helfen kann. Auch beobachte ich, dass er nach längerem Brüllen über Kopfschmerzen klagt und sich mit der Faust auf den Kopf haut und „aua, aua“ ruft. „Aua“ ist bei ihm leider aber auch ein Wort, das nicht nur bei Schmerz eingesetzt wird. Es steht bei ihm auch für „nimm mich wahr, kümmere dich, tröste mich“ und pusten, Aua wegküssen usw. ist bei ihm auch ein Ruf nach Zuwendung. Deshalb ist es schwierig zu erkennen, was physischer Schmerz ist und was eher psychisch ist.

Zurzeit ist er viel zu oft in diesem Zustand. Zwischen den Anfällen vergehen manchmal keine 60 min…

Zum seinem weiteren Hintergrund:
Meine Erziehungsmethode würde ich als „liebevoll aber konsequent“ beschreiben. Ich versuche nicht zu schimpfen, und mir auch Zeit für das gemeinsame Spiel miteinander zu nehmen. Mein Sohn geht zusammen mit 2 weiteren Kindern für 20h/Woche zu einer privaten Tagesmutter. Bei ihr tritt sein Verhalten auch auf, ab sehr, sehr viel abgeschwächter. Als Erklärung fügt sie an, dass es in ihrem Umfeld klarere Regeln gibt, deren Einhaltung nie zur Diskussion stehen. Sie meint, er braucht jetzt erst Recht feste Grenzen, die ihm Sicherheit geben. Ich soll mich auf „Musik an. Musik aus.“ keinesfalls einlassen. Ich gestehe zurzeit eher nachgiebiger zu sein, weil er so leidet. Wobei Grundregeln natürlich weiterhin eingehalten werden.

Er hat eine ältere Schwester, 3,5 Jahre. Die beiden lieben sich sehr. Sie ist vom Typ sehr viel ruhiger und ich kenne ein solches Verhalten von ihr nicht. Wobei ich auch bei ihr Trotzphasen mit Schreien auf dem Boden des Supermarktes durchaus erlebt habe. Es scheint mir aber bei ihm aber keine typische Trotzphase zu sein. Daher wende ich mich hilfesuchend an euch. Ist das noch normal oder schon krankhaft?

 
12 Antworten:

Re: krankhafte Verhaltensänderung oder „nur“ eine ganz schwere Trotzphase?

Antwort von Lola2501 am 23.09.2015, 13:11 Uhr

Hallo!

Als ich deinen Beitrag las, fiel mir auch spontan das Ziehen klarerer Grenzen ein. Witzig, dass dir das die Tagesmutter auch so gesagt hat.

Sie hat recht, indem sie sagt, dass du dich möglichst nicht auf Spielchen wie z.B. “Musik an - Musik aus“ einlassen solltest. Erstens ist das Resultat eh das gleiche, ob die Musik nun an oder aus ist, schreit er und zweitens muss er lernen, dass du entscheidest (zumindest in der Mehrzahl der Fälle) und dass es nicht immer nach seinem Willen geht.

Bei meinem Sohn hatten wir auch so eine Phase, dass er schrie, als ich meine
Musik anhörte. Dennoch habe ich die Musik angelassen und ihm erklärt, dass ich die Musik zu Ende höre und Punkt. Nach einer Weile war es kein Thema mehr.


Vor dem Fernseher beruhigen ist auch nicht so optimal in meinen Augen - Fernsehen fühlt sich eher wie eine “Belohnung“ an!?

So weit in Kürze meine Gedanken.

LG
Lola








Mir fällt noch eine weitere die dürer

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Bitte ...

Antwort von Lola2501 am 23.09.2015, 13:13 Uhr

... ignoriere dieses “Satz-Fragment“ unter meinem Beitrag - ich bekomme das auf meinem Smartphone nicht gelöscht ... ;)

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Finde ich normal

Antwort von Sodapop am 23.09.2015, 14:04 Uhr

Da scheint einfach eine Diskrepanz zwischen Wunsch und Ausdrucksvermögen zu liegen. Aber ich würde da gar nicht groß eingehen oder mir gar Gedanken über eine Krankheit machen.

Versuch gelassen zu bleiben und handhabe es so, wie Du dich dabei gut fühlst. Wenn Du also Musik hören willst, dann höre Musik.
Wenn er nicht will, dass Du ihn auf den Arm nimmst, dann aber doch wieder will, aber eigentlich dann doch wieder nicht, wäre es vielleicht besser, wenn Du dieses Gehabe ignorierst bis er sich wieder gefangen hat, dich dabei aber vielleicht in seiner Nähe beschäftigst.
Lass ihn toben. Er weiß gerade selber nicht, was er will - und das ist einfach ein Dilemma. Aber glaub mir: Je souveräner und gelassener Du darauf reagierst, desto beser wird es euch beiden gehen.

Und zu diesem 'Aua' möchte nur anmerken, dass Brüllen und Toben tatsächlich Kopfschmerzen verursachen kann.

Und den Fernseher anmachen damit er sich beruhigt? Never ever! Ertrage es lieber, dass er mit sich im Unreinen ist. Er darf das nämlich sein.
Wir Eltern müssen nicht dafür sorgen, dass er immer glücklich und zufrieden ist. Aber es ist unglaublich wichtig, seine Gefühle kennen lernen zu dürfen.

Also gute Nerven und nicht zu sehr darauf eingehen.

Grüße
Sodapop

P.S.: Meine Tochter konnte zu der Zeit übrigens locker 1 Stunde am Stück toben - ohne sie hat davon keinerlei Schaden davon getragen und liebt mich immer noch.

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Re: krankhafte Verhaltensänderung oder „nur“ eine ganz schwere Trotzphase?

Antwort von Kacenka am 23.09.2015, 14:48 Uhr

normal finde ich das nicht - also nicht in der Intensität, aber Du bist nicht allein mit so einem Kind. egal ob normal oder nicht - Ihr müsst da jetzt durch und es wird besser werden, nur leider nicht morgen oder nächste Woche.
Und für eine psychologische Untersuchung ist er noch zu klein - das wurde uns in der Erziehungsberatung auch so gesagt damals. Selbst wenn - es gibt kein Wundermittel für diese Probleme, ausser dass man eben Geduld haben muss.
Ansonsten unterschreibe ich bei den Tipps oben - möglichst wenig drauf eingehen, so gut Du das eben kannst. Musik anlassen, oder ausmachen, aber dann nicht wieder anmachen.
Auf den Arm bei Getobe geht schlecht, erst muss er sich beruhigen, dann gerne. Ich weiss wie schwer das sein kann. Meiner kommt auch gerne brüllend angelaufen und behauptet, er hätte sich beruhigt. Aber ich lasse mich auch nicht von ihm hauen... Ich habe ihm immer versucht nahezulegen, er soll das Teufelchen erst fortschicken, manchmal haben wir es zusammen zum Fenster rausgesetzt. Aber auch das geht nur, wenn er es wirklich WILL. Solang er sich reinsteigern will, wird er das auch tun. Manchmal muss es eben raus, ich bin da im Prinzip auch nicht anders - nur mit anderen Ausdrucksmöglichkeiten.
Ist schon ein ziemliches Temperament, das muss man sagen. Aber die Tagesmutter hat absolut recht: umso klarer müssen die Grenzen gezeigt werden, dann wird das langsam aber stetig besser. Jetzt haben wir z.B. keine stundenlangen Ausbrüche mehr, nach 10 min. ist es meist erledigt. Und auch nicht mehr jeden Tag oder mehrmals täglich, sondern nur ab und zu. Wahrscheinlich im Kindergarten inzwischen gar nicht mehr. Und immer öfter überlegt er es sich, ob er überhaupt erst damit anfängt, oder es doch lieber runterschluckt, denn es bringt ja eh nichts. Er wird jetzt fünf.
ich wünsche gute Nerven!

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Vielen Dank für eure Antworten!

Antwort von TomJo am 23.09.2015, 16:17 Uhr

Danke an alle Antworterinnen!

Eure schnellen und inhaltlich wertvollen Rückmeldungen haben mir gut getan. Meine Sorgen sind deutlich weniger (irgendwie scheint es ja trotz dieser Intensität normal oder zumindest eh nicht änderbar bzw. behandelbar zu sein - zugegeben ich hatte in meinem Kopf schon Bilder eines Gehirntumors o.ä., wollte aber hier nicht dramatisieren). Ich bemerke an mir direkt eine höhere Gelassenheit und habe eure Tipps auch gleich versucht umzusetzen. Vielleicht ist es auch nur ein Zufall - aber: sein Schreikrampf nach dem Abholen von der Tagesmutter heute war nach 15 min vorbei. Vielleicht macht sich aber auch einfach bemerkbar, dass ich weniger angespannt bin und sicherer in meinem Auftreten.
Danke euch allen dafür, mir ein besseres Gefühl gegeben zu haben!

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Re: krankhafte Verhaltensänderung oder „nur“ eine ganz schwere Trotzphase?

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 23.09.2015, 20:47 Uhr

Mein erstes Kind konnte auch eine Zeit lang so schlimm ausrasten. Es hat tatsächlich viel geholfen als ich konsequenter war und kein Spielchen mehr mitgespielt habe. Bei uns war das aber nicht alles. Ich dachte auch schon an eine psychische Krankheit bei meinem Kind. Sie war aber einfach gestresst. Sie war da schon im Kiga und war deutlich reizüberflutet nach ein paar Stunden. Als ich die Betreuungszeit reduziert habe, wurde es besser. Außerdem habe ich den Mittagsschlaf wieder eingeführt und als es dann super lief, war mir klar, dass sie einfach auch müde war. Ich weiß, man sollte verschiedene Kinder nicht vergleichen, aber vielleicht gibt es doch einen Denkanstoß für Dich, dass Du selbst auf eine Lösung kommen kannst.

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kenne das genauso wie du es beschreibst

Antwort von si1213 am 23.09.2015, 21:17 Uhr

Hallo,
ich kenne dieses Verhalten von meinem Großen. Er ist jetzt 4 1/2 und hatte mit ca 2 Jahren auch so eine Phase. Sie dauerte ein paar Monate. Es ging um beliebige Anlässe. Er wollte z.B. getragen werden. Nahm man ihn hoch weinte er verzweifelt er wolle runter. Wieder auf dem Boden ging das Geschrei weiter er wolle auf den Arm. Ablenkung war auch bei uns nicht möglich.
Das waren ganz starke Gefühle bei ihm.
Habe in Dr. Posth Entwicklungsforum gelesen das dieses ambivalente Verhalten auftreten kann wenn die Kindern beide Möglichkeiten gleichzeitig wollen. Die Kinder müssen noch lernen das das Eine aber das Andere ausschließt. Das es halt wirklich nicht machbar ist sich Widersprechendes gleichzeitig zu haben.
Daher denke ich hat es nichts mit Grenzen setzen und Konsequenz tun(bin auch eher nachgiebig). Es ist ein Lernprozess der manchen Kindern schwerer fällt.
Ich bin bei solchen 'Anfällen' ruhig geblieben (zumindest äußerlich) und habe nicht versucht seinen Wunsch zu erfüllen (geht ja auch garnicht wenn er mit keiner Lösung einverstanden ist). Bin für ihn sichtbar in der Nähe geblieben, habe mich aber mit etwas ganz anderem beschäftigt. Sobald ich eine Veränderung in der Tonlage seines Weinens feststellte har er mich wieder an sich heran gelassen und ließ sich von mir trösten.
Ich glaube Fernsehen als Ablenkung würde ich nicht machen.
Ansonsten hat er auch eher wenig getrotzt. Die typischen Trotzanfälle erlebe ich momentan mit unserem Kleinen.
Liebe Grüße und starke Nerven
Si

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Link zu Dr. Posth

Antwort von si1213 am 24.09.2015, 8:35 Uhr

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/stichwortsuche.htm?stichwort=ambivalenzgefuehle

Im dritten Beispiel geht es auch um ein Kind von ca 2 Jahren. Sie beruhigt sich zwar wesentlich schneller als unsere Kinder, aber ich denke es ist das gleiche Grundproblem.

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Hier auch, aber nicht ganz so heftig...

Antwort von Nicole_Meyer am 24.09.2015, 11:11 Uhr

Hi!


Das macht mein Sohn auch seit ein paar Wochen (er ist jetzt 2,3). Allerdings unterbinde ich das realtiv schnell.

Beispiel:

Ich möchte ihn anziehen, er kommt, wir fangen und und plötzlich geht es los:
"Wieder ausziehen!" (den bereits halb angezogenen Pulli)
Dann eine KURZE Erklärung, dass wir uns anziehen wollten, dass es doch jetzt kalt ist....
"Wieder ausziehen!"
- OK, dann ziehe ich den Pulli wieder aus und wir warten.
"Nicht ausziehen!"
- OK, dann machen wir weiter.
"Wieder ausziehen!"

Jetzt ist der Punkt, wo ich ihn frage, wo der "Hysterie-Schalter" ist. Dann zeigt er auf sein Brustbein, sagt "Klack" und wir schalten den Knopf aus. Manchmal klappt es sofort und die Lage ist entschärft.
Hast Du Deine Ohren dabei? ... Können die Ohren der Mama kurz zuhören? Klappt auch oft.

Wenn nicht, erkläre ich, dass ich aus dem Theater jetzt aussteige und nicht den Clown für ihn mache.
Wenn er bereit ist, sich weiter anzuzuiehen, dann soll er zu MIR kommen. Vorher spiele ich aber nicht mit ihm und beachte ihn nur am Rande.

So bekomme ich die meisten Situationen in realtiv kurzer Zeit in den Griff.


Mama hat Dich lieb! führt bei uns auch zu nichts. Auf den Arm, nicht auf den Arm....das kenne ich alles. Ich nehme ihn dann ein paar Mal hoch, dann wie oben: ich mache nicht den Clown. Mama hat Dich lieb auch wenn Du Dich grade sehr ärgerst, aber das geht nicht.


Es ist echt besser geworden.

Ihn dann in die Klamotten zu zwingen macht gar keinen Sinn.

Beim Autofahren und der Musik würde ich anhalten und es genauso machen. Leise anlassen, ihm kurz erklären und erst weiterfahren, wenn er sich beruhigt hat. Ich kann nicht sicher fahren, wenn er hinten schreit.

Am Ende muss das Ergebnis stimmen. Die Hose muss an sein, Du musst mit Radio fahren können (Lautstärke regeln), die Zähne müssen geputzt werden... Das mit der Tagesmutter: sie ist eine andere Bezugsperson als Du. An der Mutter reibt es sich am Besten. Mein Mann hat deutlich weniger Probleme, mein Bruder (sein Onkel) eher keine, meine Mutter auch wesentlich weniger.

Anschimpfen, selber wütend werden...habe ich alles durch und es hat zu nichts geführt, außer Geschrei auf beiden Seiten. Seither atme ich durch und denke: er braucht jetzt Ruhe... *ooohmmmm*

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Die Bandbreite von 'normal' ist immens :)

Antwort von Sodapop am 24.09.2015, 13:35 Uhr

Grüße
Sodapop

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Re: krankhafte Verhaltensänderung oder „nur“ eine ganz schwere Trotzphase?

Antwort von Tine1 am 24.09.2015, 21:11 Uhr

kenne ich vom grundproblem her von beiden kindern, allerdings zum glück nicht in dieser heftigkeit. hier gibt es max. ein kurzes weinen von wenigen sekunden. ich reagiere meistens so, dass ich mich nach einigem hin- und her für eine lösung entscheide und ihm die dann versuche, schmackhaft zu machen mit einer kurzen erklärung, dass beides nicht geht. zb. würde ich sagen, dass ich die musik anlasse weil sie so schön ist und wir auch mitsingen können und singen spass macht. oder ich würde sagen, ich mach die musik jetzt aus bzw lasse sie aus, weil wir uns ohne musik biel besser unterhalten können und ob er da vorne das müllauto etc sieht. vorher erkläre ichkurz, dass beides leider nicht geht. dass es einfach nicht möglich ist, die musik gleichzeitig an und auszuhaben. ich denke, es ist wichtig dass diese erklärung vorher kommt, denn mit der selbst getroffenen entscheidung folgt mit der begründung ja auch die ablenkung bzw überleitung zum nächsten thema.

ich weiss nicht ob das in "schweren fällen" auch hilft, aber einen versuch ist es wert.

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Re: krankhafte Verhaltensänderung oder „nur“ eine ganz schwere Trotzphase?

Antwort von binesonnenschein am 26.09.2015, 7:03 Uhr

Ist schon heftig wie intensiv er wütet - aber spontan fiel mir an deinem Text auf, dass es daran liegen könnte, dass er sich noch nicht verbal so ausdrücken kann wie er es gerne hätte. Also er würde gerne richtig sprechen können, kriegt aber die Worte nicht richtig zusammen, dann verstehst du ihn falsch und reagierst anders als er will und wird wütend. Dann steigert er sich immer mehr rein weil du in deiner "Panik" alles durchprobierst was die einfällt.

Bei meiner großen Tochter war das in dem Alter auch ein bisschen so. Es wurde besser als sie sich besser ausdrücken konnte und ich sie besser verstand.

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