Kleine Engel

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Geschrieben von Molly26 am 25.06.2008, 20:30 Uhr

Suche Geschichte über Kinderseele

Hallo!
Ich lese auch oft hier mit, immer wenn ich an meine beiden Engelchen denken muß und mich frage,was wäre, wenn sie nun bei mir wären. Besonders wie es wäre, wenn beide Zwillinge nun da wären, von denen leider nur eine zur Welt kommen durfte. Meine Kleinste wäre nun 8 Monate alt. Über dieses Geschwisterchen hätte sich meine 2jährige Tochter sicher sehr gefreut.
Nun hatte ich damals eine Geschichte bekommen, von der Kinderseele, die sich seine Eltern aussucht und auch wenn es mal schiefgeht und sie zurück in den Himmel muß, immer wieder versucht, zu seinem Elternpaar zu kommen.
Eine Freundin hat grad ihr Baby verloren und ich hätte ihr die Geschichte gern geschickt. Könnt Ihr mir vielleicht helfen?

 
2 Antworten:

Re: Suche Geschichte über Kinderseele

Antwort von zwergchen84 am 25.06.2008, 20:36 Uhr

vielleicht eine von den beiden hier?

Seelenkind

Colin, mein zwölfjähriger Sohn ertappte mich an einem verregneten Spätnachmittag Ende Januar am Küchentisch, wie ich ein feuchtes zerknülltes Kleenex in der Hand hielt, mir die Tränen abwischte und um seinetwillen versuchte, mich zusammenzureißen. Seit meiner Fehlgeburt waren mindestens zwei Monate vergangen, aber ich bekam immer noch mindestens einmal am Tag das heulende Elend.
Rog und ich waren wie vor den Kopf geschlagen gewesen, voller Zweifel und zwiespältiger Gefühle, als sich der Schwangerschaftstest als positiv erwiesen hatte. Ich war 41 Jahre alt, und mein Beruf nahm mich voll in Anspruch. Ich hatte endlich erreicht, was einige für unmöglich gehalten hatten: Ich war Beleghebamme in der Alta-Bates-Klinik, und folglich florierte meine Praxis. In manchen Monaten entband ich zwölf Kinder, und niemand wusste genau, ob und wann ich zu Hause sein würde. Auch Rog war ausgelastet: Er musste nicht nur dafür sorgen, dass sein eigenes Geschäft lief, sondern auch noch den Haushalt in Gang halten, der durch meine häufige Abwesenheit vernachlässigt wurde. Colin und Jill näherten sich der Pubertät, ein schwieriges Alter mit Herausforderungen ganz eigener Art. Wie sollte da ein Baby ins Leben passen? Doch als die Schwangerschaft abrupt endete und alle Hoffnungen sich in Tränen auflösten, verliebte ich mich in das Kind, das nicht sein sollte.

„Weinst du wegen des Babys?“, fragte Colin, und als ich betrübt nickte, meinte er: „Dann musst du einfach noch eins bekommen, weil es ein Seelenkind ist und du ja seine Mutter sein solltest.“
Ich muss ihn wohl verdutzt angeschaut haben, denn er fügte hinzu: „Weißt du nicht, was ein Seelenkind ist? Wieso weiß ich es dann? Ich meine du bist schließlich meine Mutter“
Ich war völlig perplex, hatte keine Ahnung, war er meinte. Deshalb zog sich mein Erstgeborener einen Stuhl heran, setzte sich neben mich und legte mir seinen Arm um die Schulter.
„Ich werde es dir erklären, Mom. Vielleicht war ich selbst eins und ich weiß es daher. Jede Frau kann eine bestimmte Anzahl von Babys in ihrem Leben kriegen, und diese Babys bilden einen Kreis, der unsichtbar über ihren Köpfen schwebt. Jeden Monat ist ein anderes Baby an der Reihe; wenn die Frau schwanger wird, wird es geboren. Wenn nicht, kehrt es zu den anderen in den Kreis zurück. Wenn sie schwanger wird, und es passiert etwas Schlimmes vor der Geburt, kehrt es in den Kreis zurück und wird ein Seelenkind, und alle andere Babys lassen ihm beim nächsten Mal den Vortritt. Jeden Monat ist es als Erstes dran. Und deshalb musst du wieder schwanger werden, damit du dasselbe Seelenkind noch einmal bekommst. Wenn nicht, wird es einfach in den Kinderkreis einer anderen Frau gebeamt, und dann ist es dort als Erstes an der Reihe. Es bleibt immer irgendwo an erster Stelle, bis es schließlich geboren wird. Aber es wäre traurig, wenn du es nicht bekommst, denn ich weiß wie gerne du es haben möchtest. Du musst es also noch einmal versuchen. Erinnerst du dich an das Baby, Mom, das du vor meiner Geburt verloren hast?“ Ich nickte wortlos. „Das war ich. Wirklich. Ich habe immer gewusst, dass ich ein Seelenkind bin. Ich weiß genau, wovon ich rede, Mom.“




WO BIST DU ?

Wo bist Du ?
frage ich das kleine Licht.

Hier bin ich Mama !
Spürst Du mich nicht ?

Ich spüre Dich,
doch sehe ich Dich nicht,
entgegne ich dem Licht
und höre wie es spricht:

Es zählt nicht, was Du siehst oder nicht.
Wichtig ist nur, Du spürst mein Licht-
in Dir, Mama, nicht äußerlich !

Ich spüre Dich deutlich,
innerlich.
Zum greifen nah, fehlt nur ein Stück.
Zum richtigen Glück.
Warum bist Du gegangen, mein kleines Licht,
so traurig bin ich,
ohne Dich.

Ach Mama,
so weine doch nicht.
Ich bin in Sicht,
schliese die Augen und fühle mich,
ich bin ganz nah.

Warum ?
ich wieder frag,
warum nur gehst Du,
kleines Licht,
läßt mich im Stich,
ich liebte Dich !!!

So lieb mich weiter,
ich bin doch da !

Warum ?
ist alles,
was aus mir spricht,
und so erklärt mir das kleine Licht:

Nicht traurig sein Mama,
ICH LIEBE DICH !!!

Der kleine Körper, ich besaß,
der wollte nicht,
hinderte mich zu werden
was ich werden wollte,
Dein gesundes kleines Licht.
Nie wollt ich verlassen Dich,
doch mußte ich,
wollt doch nicht krank sein Mama,
verstehst Du mich ?

Schmerzlich erklärte ich dem Licht,
am verstehen scheiterts nicht,
nur tut es so weh.

Meine Mama,
so weine nicht,
Zeit vergeht,
bald bin ich wieder in Sicht !
Kämpfe für mich !
Ich brauche Dich !
Ich liebe Dich !

Mein süßes kleines Licht,
wie kann ich kämpfen für Dich,
Du bist doch schon tot.

Nein Mama,
nicht tot bin ich.
Nur Zeit brauche ich,
ein bißchen nur,
ich bitte Dich,
empfange mich,
gleich herzlich wie beim ersten mal !

Wie anders außer herzlich könnt ich
empfangen Dich,
Du süßestes Licht,
sehnsüchtig erwarte ich Dich.

Also dann Mama,
nicht traurig sein !
Erwarte mich !
Bald bin ich Dein !

Mein Licht soll strahlen,
richtig hell,
so dass Du nie den Mut verlierst,
tot ist nicht mein Lebenslicht,
nur der Körper mußte gehn.
Ich bin bei Dir,
ich leuchte Dir,
niemals mehr sollst Du trauern um mich-
es gibt keinen Grund.

Du wartest auf mich und ich auf Dich !
Ich liebe Dich

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Antwort von psb am 25.06.2008, 20:54 Uhr

Geschichte eines Engels
Einst saßen einige kleine Engelfreunde zusammen auf ihren liebsten Sternen und schauten herunter auf die Erde.
Einer der kleinen Engel sah dort unten zwei Menschen, die sehr glücklich miteinander waren. Er sah auch, dass die beiden gerne Kinder bekommen wollten. Der kleine Engel fand das ganz toll und ging zum lieben Gott um ihm davon zu berichten.
Der kleine Engel wollte so gerne zu diesen beiden Menschen gehören, denn er fand sie sehr nett.

Der liebe Gott hörte sich geduldig das Anliegen des kleinen Engels an und meinte dann mit seiner tiefen, ruhigen Stimme: "Kleiner Engel, du darfst zu diesen Menschen auf die Erde. Aber sei dir bewusst, es ist ein weiter Weg und du wirst nicht lange bleiben können. Diese beiden sind noch nicht ganz bereit für ein Kind, auch wenn sie gerne eines hätten. Es sind erst noch andere Dinge zu erledigen, aber dafür brauchen sie Hilfe. Gehe du zu ihnen, wenn du es willst und zeige ihnen den richtigen Weg.
Aber wenn deine Aufgabe erfüllt ist, musst du wieder zurück kommen und den Weg freimachen für einen anderen kleinen Engel."

Der kleine Engel schaute traurig auf die Erde und überlegte, was er nun tun sollte. Aber er wollte so gerne diese beiden Menschen kennen lernen, von ihnen geliebt werden und ihnen helfen, dass er den weiten Weg auf sich nehmen wollte obwohl er nicht lange würde bleiben können.

Die beiden Menschen freuten sich sehr über seine Ankunft und erledigten die Dinge, die erledigt werden mussten. Aber eine Sache konnte nur in Gang gebracht werden, indem der kleine Engel sie wieder verließ.
Schweren Herzens verabschiedete er sich von seinen Eltern und nahm das Gefühl mit sich, so sehr geliebt zu werden, wie man es sich kaum vorstellen kann.

Die Eltern waren sehr traurig und verzweifelt, als der kleine Engel sie verlassen hatte. Aber sie halfen sich gegenseitig und so waren sie bald bereit, einen neuen kleinen Engel in Empfang zu nehmen. Der liebe Gott sah das und war sehr zufrieden.

Wenig später sah ein anderer kleiner Engel die beiden Menschen und wünschte sich nichts sehnlicher, als bei diesen beiden Kind sein zu dürfen. Der liebe Gott schickte ihn auf die lange Reise und dieser kleine Engel durfte länger bei seinen Eltern bleiben.

Der erste kleine Engel sitzt noch heute auf seinem strahlenden Stern und schaut hinunter zu seinen Eltern.
Er freut sich für seinen kleinen Engelfreund, dass er dort bleiben durfte und er wird das Gefühl, so absolut geliebt zu werden, immer im Herzen tragen, so wie seine Eltern ihn immer in ihren Herzen tragen werden.

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