Dr. Petra Thorn

Dr. Petra Thorn

Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin DGSF

Dr. Petra Thorn bietet seit über 25 Jahren Kinderwunschberatung an. Ihr Schwerpunkt liegt u.a. in der Familienbildung mit Samenspende und ähnlichen Behandlungen. Sie bildet Fachkräfte fort und hat zahlreiche Ratgeber und wissenschaftliche Bücher geschrieben. Frau Dr. Thorn ist (Vorstands-)Mitglied mehrere deutscher und internationaler Fachgesellschaften und seit 2017 Mitglied des Deutschen Ethikrats.

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Dr. Petra Thorn

sorge

Antwort von Dr. Petra Thorn, Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin DGSF

Frage:

guten abend,
ich hoffe ich bin richtig bei Ihnen?

ich hoffe ich bin hier richtig.
jedenfalls habe ich folgendes problem:
meine Tochter ist 2015 geboren, ist nicht oft krank gewesen, fröhlich, aufgeweckt, ich liebe sie über alles.
2018 im herbst habe ich ihr die dritte bexsero Impfung geben lassen, hatte vorher ein sehr schlechtes gefühl aber, sie hatte schon zwei, sodass wir fertig werden und wer lässt sein kind schon gerne impfen. bei der 1.hatte sie 40c fieber, bei der 2.hatte sie an der einstichstelle einen blauen fleck und die hand tat ihr weh. meine tante ist krankenschwester für kinder und wir waren bei ihr, wir haben uns zum heimfahren zusammengepackt, meine tochter sass schon im auto dass war so ca. 1,5 stunden nach der impfung und plötzlich fing sie zu schreien an, und krampfte, dann übergab sie sich, wir gaben ihr ein Zäpfchen, sie hatte kein fieber und dann war es besser. als ich den kinderazt anrief sagte er mir dass dies von der impfung war. jedenfalls ist es jetzt so dass wenn sie irgendwas neues isst, was sie noch nicht oft, oder noch garnicht gegessen hat, oder ihr was weh tut, wenn sie grippe hat oder verschnupft ist, ich dann ganz unruhig werde und ich mir ständig die größten sorgen mache, ich bin in panik, sodass ich dann nachts nicht schlafen kann, ständig nach ihr schaue. auch wenn sie mal sagt der kopf tut ihr weh bin ich dann gleich in panik. wenn wer auf sie aufpasst, dann bin ich total unruhig, kann mich nicht entspannen, wenn sie mit leuten in kontakt war die verkühlt waren,...... mache ich mir die tage danach dann die uuur sorgen, dass was sein könnte mit ihr. ich weiß ich habe ein gesundes kind und dass ist alles unbegründet, aber irgendwie kann ich nicht aus meiner haut raus.
sie war so blass, müde hatte augenringe trotz genügend schlaf und da waren wir beim arzt und haben ihr blut abnehmen lassen, bis die ergebnisse da waren, war ich total in panik, was dass sein könnte, ja da ist google sehr schlecht, da wird gleich dass schlimmste daraus, sie hat einen eisenmangel und nimmt nun kräuterblutsaft, ja besser gesagt sie hat, weil denn hat sie nicht vertragen, bekam die ersten tage immer durchfall und dann bauchkrämpfe und erbrechen, da war ich wieder in panik
mwine cousine war 16,als sie ein auslandsrudium in canada gemacht hat, da wurde sie vorher untersucht und man fand nichts, als sie baden ginge starb sie, die Obduktion ergab dann ein herzversagen, vielleicht sitzt auch dass noch in mir, ist zwar schon mittlerweile sechs jahre her, aber es macht mich immer noch traurig. zurück zum thema, was kann ich gegeb diese angst tun? kinder werden krank, kinder haben bauchschmerzen, oder andere schmerzen. irgendwie beeinflusst diese angst, sorge, panik mein leben. ich liebe mein kind und will so wie jeder andere elternteil nur dass beste, aber sind diese sorgen normal?

von Lemones am 03.10.2019, 07:50 Uhr

 

Antwort auf:

sorge

Liebe "Lemones",
erst einmal ist Ihre Reaktion ganz verständlich. Sie mussten ja erleben, dass Ihre Tochter bei einigen medizinischen Eingriffen mit körperlichen Symptomen reagierte, die möglicherweise ganz übliche Reaktionen waren. Aber als Mutter macht man sich natürlich Sorgen. Darüber hinaus ist das Erlebnis mit Ihrer Cousine nicht förderlich, um unbeschwert mit Schmerzen etc. umzugehen.
Wenn nicht schon passiert, sollten Sie den Gesundheitszustand Ihrer Tochter nochmals von einem Arzt überprüfen lassen. Darüber hinaus kann eine Mutter-Kind-Beratung, z.B. in einer Beratungsstelle für Schwangerschafts- und Familienfrage (Caritas, pro Familia, donum vitae etc.) oder ein Psychologe Ihnen vielleicht helfen, besser mit den Angstreaktionen umzugehen.

Herzliche Grüße
Petra Thorn

von Dr. Petra Thorn am 07.10.2019

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