Dr. Petra Thorn

Dr. Petra Thorn

Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin DGSF

Dr. Petra Thorn bietet seit über 25 Jahren Kinderwunschberatung an. Ihr Schwerpunkt liegt u.a. in der Familienbildung mit Samenspende und ähnlichen Behandlungen. Sie bildet Fachkräfte fort und hat zahlreiche Ratgeber und wissenschaftliche Bücher geschrieben. Frau Dr. Thorn ist (Vorstands-)Mitglied mehrere deutscher und internationaler Fachgesellschaften und seit 2017 Mitglied des Deutschen Ethikrats.

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Dr. Petra Thorn

Anfrage

Antwort von Dr. Petra Thorn, Dipl.-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin DGSF

Frage:

Sehr geehrte Frau Dr.Thorn,
seit kurzem habe ich bemerkt,dass mein Sohn (12 Jahre) in Ruhe in Abständen mit der rechten Hand stark auffällig zittert,als ob er einen Tremor hat. Letztes mal beim essen haben beide Hände gezittert, sodass er nicht mit Besteck essen konnte.

Unsere Vorgeschichte ist eine sehr lange. Ich habe mich aus häuslicher Gewalt getrennt. Jahrelange Gerichtsverfahren (7Jahre) mit meinem Ex Mann. Im Gutachten wurde festgestellt, dass er narzisstische Züge hat. Mein Sohn hat bis heute gelitten, als das Gericht den Umgang endlich unterbunden hat. Es wurde ein Vormund eingesetzt und mir sowie dem Kindesvater das Sorgerecht entzogen. Die Aussagen meines Sohnes wurden nicht berücksichtigt und wahrgenommen.

Das schreckliche Ende ist momentan dieses,dass ich mein Kind im August 2020 in ein Heim mit Schulwiedereingliederung nach Schleswig-Holstein bringen musste,weil er in der Schule auffällig war (ADS Symptomatik) und Verweigerung zum Vaterumgang,schon sehr lange. Deshalb musste ich meinen Sohn sehr weit weg( 5 Stunden von seinem Zuhause) in dieses Heim bringen. Nun durften wir ihn besuchen und waren schockiert wie dünn er war und das starke Zittern war sehr auffällig. (kurze Videoaufnahme vorhanden) Er ist dort sehr unter Druck und weint jede Woche am Telefon. Wir dürfen 10 Minuten pro Woche telefonieren und nur in den Ferien darf er nach Hause.

Können Sie uns helfen? Ich bin verzweifelt, weil ich merke,dass er dort sehr unglücklich ist und sich nichts sehnlicher wünscht wieder nach Hause zu kommen und hier wieder in die Schule gehen.

Gruß Anna

von Anna2008 am 09.11.2020, 20:39 Uhr

 

Antwort auf:

Anfrage

Liebe Anna2008,
ich bin Expertin für Kinderwunsch, daher kann ich sicherlich hierzu nicht allzu fundiert Auskunft geben. Grundsätzlich würde ich Ihnen jedoch empfehlen, sich an das Jugendamt zu wenden, das die Heimunterkunft eingeleitet hat bzw. betreut, oder an das zuständige Familiengericht, das die Vormundschaft entzogen hat. Dort sollten Sie diese Entwicklungen sowie Ihre Besorgnis schildern und eine Überprüfung der Maßnahme beantragen.
Sie könnten sich auch an Dr. med. Ludger Nohr hier im Forum ( Psychische Entwicklung
von Babys und Kindern) wenden, viellicht kann er Ihnen kompetenter Rückmeldung geben.

Herzliche Grüße
Petra Thorn

von Dr. Petra Thorn am 10.11.2020

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