Dr. Almut Dorn

Dr. phil. Dipl-Psych. Almut Dorn

Psychologische Psychotherapeutin

Frau Dr. phil. Almut Dorn ist als Psychotherapeutin seit über 20 Jahren im Bereich der Gynäkologischen Psychosomatik tätig. Sie studierte Psychologie in Bielefeld, Paris und Mannheim. Nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Psychotherapeutin in der Gynäkologischen Psychosomatik des Universitätsklinikums Bonn leitete sie die Gynäkologische Psychosomatik im Endokrinologikum in Hamburg. Seit 2010 ist sie in eigener Privatpraxis in Hamburg tätig und ist neben der Patientenversorgung als Dozentin und Supervisorin tätig.

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Dr. Almut Dorn

Alpträume-Traumabewältigung

Antwort von Dr. phil. Dipl-Psych. Almut Dorn, Psychologische Psychotherapeutin

Frage:

Sehr geehrte Frau Dr. Dorn,

Ich habe neuerdings nachts Alpträume, die Verlustängste oder Fehlgeburten beinhalten. Letzte Nacht habe ich bspw. davon geträumt, dass ich eine starke Blutung habe und man mir am Telefon sagte, ich soll ins Krankenhaus, es wäre halt schon wieder eine Fehlgeburt. Den ganzen Tag über habe ich mich schlecht gefühlt, weil es sich so real anfühlte.

Ich vermute, dass ich die normalen Bauchschmerzen einer SS hatte, und das im Traum auf eine Fehlgeburt projektiert habe. Dennoch fühle ich mich innerlich aufgebracht, dass mein Körper mir eigentlich sagt, dass etwas wieder nicht stimmt.

Vor 2 1/2 Jahren hatte ich eine traumatische Fehlgeburt in der 21.ssw, zudem gab es 4 Wochen vorher einen sehr tragischen Verlust in der Familie.

Gerade befinde ich mich am Ende der 18.ssw.

Kann es sein, dass ich so wirre Träume habe und aufgebracht bin, weil ich denke, das ganze könnte sich wiederholen?

Oder sagt mir mein Unterbewusstsein, dass doch wieder was nicht stimmt?

Wie kann ich besser damit umgehen?

Herzlichen Dank

von Gartenfee_2020 am 20.08.2020, 15:38 Uhr

 

Antwort auf:

Alpträume-Traumabewältigung

In unseren Träumen verarbeiten wir häufig sehr emotional Erlebtes und Dinge, die uns beschäftigen. Vielleicht schaffen Sie es tagsüber die Ängste unter Kontrolle zu halten und nachts läuft dann das "Kopf-Kino", was aber keine Vorahnung sein muss. Dass Sie nach einem bereits erlebten Schwangerschaftsverlust jetzt angespannt und ängstlich sine, finde ich sehr nachvollziehbar. Versuchen Sie gedanklich und emotional diese Schwangerschaft von den bisherigen Erfahrungen zu trennen. Dieses Kind hat ein noch unbeschriebenes Lebensbuch, was nicht mit den Bildern anderer Schwangerschaften gefüllt werden sollte. Wenn Sie an den früheren Verlust denken, lassen Sie den Schmerz und die Bilder dazu in der Vergangenheit.

von Dr. Almut Dorn am 20.08.2020

Antwort auf:

Alpträume-Traumabewältigung

Danke für Ihre hilfreiche Antwort. Von der Perspektive habe ich es bislang nicht betrachtet. Ich werde versuchen zu trennen!

von Gartenfee_2020 am 20.08.2020

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