Dr. med. Wolfgang Remus

Dr. med. Wolfgang Remus

 

Dr. med. Wolfgang Remus

x-Beine bei Dreijährigem

Antwort von Dr. med. Wolfgang Remus

Frage:

Hallo, Dr. Remus,
ich war eigentlich wegen meinem großen Sohn, fast 6 Jahre, beim Kinderorthopäden (turnusmäßiger Klumpfußkontrolltermin), hatte aber den kleinen Bruder (3 Jahre 4 Monate alt, ohne Fußfehlbildung, angeborene leichte Hüftdysplasie, mit Tübinger Schiene im Babyalter völlig auskuriert, läuft frei seit dem Alter von 11 Monaten) mit dabei und nur so nebenbei wegen seiner x-Beine gefragt, die er seit einiger Zeit entwickelt und die mir zuzunehmen scheinen. Unser Arzt sagte, die dürften ruhig noch bis ins Alter von 4 oder 5 Jahren zunehmen, dann sei die Ausprägung üblicherweise am stärksten. Ich sollte dem Kleinen die beiden Beine in einem bestimmten Abstand nebeneinanderstellen, dazu sagte der Arzt, das wären jetzt erst 6 cm, er dürfte aber 14 cm haben, also alles im normalen Rahmen. Leider ergab sich keine Gelegenheit mehr zu fragen, was (welchen Abstand) er mit den 6 und den 14cm gemeint hat - haben Sie da eine Idee, damit ich weiß, worauf ich selber in den nächsten Monaten achten kann?
Vielen Dank und Grüße von Silke

von krummenau am 15.05.2008, 15:57 Uhr

 

Antwort auf:

x-Beine bei Dreijährigem

Hallo Silke,

die X-Beinentwicklung ist meistens physiologisch und bedarf keiner Behandlung. Wie die Beine wachsen, richtet sich nach Mutter oder Vater. Einer hat mehr die Beinform der Mutter, der andere mehr die des Vaters. Ich empfehle Ihnen bei Google, Morbus Blount einzugeben und dann finden sie ca. an 3. Stelle eine Arbeit über X- und O-Beine von mir. Hier steht sicher viel an Information für Sie drin.
Der Kollege meinte damit, dass Sie den Fortschritt, d. h. die Verminderung des X-Beines beobachten können, in dem Sie beim Stehen den Abstand zwischen beiden Innenknöcheln messen. Dies kann man zur Beruhigung machen, aber man kann auch ein Foto machen, dass man nach einem Jahr wiederholt und anhand daran sieht man auch, wie die Beine mehr zusammengehen. Insgesamt ist aber in den meisten Fällen keine Behandlung oder Kontrolle notwendig.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Remus

von Dr. med. Wolfgang Remus am 15.05.2008

Mobile Ansicht

Impressum Team Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2021 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.