Prof. Dr. med. Christoph H. Lohmann

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Kinderorthopäde

Prof. Dr. med. Christoph H. Lohmann ist als Orthopäde und Kinderorthopäde besonders spezialisiert mit der Behandlung von Babies und Kleinkindern. Eine besondere Erfahrung besteht in der Behandlung von Hüftdysplasien, Klumpfüßen, speziellen Bewegungsstörungen und anderen Fehlbildungen.

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Übung gegen Schiefhaltung

Antwort von Prof. Dr. med. Christoph H. Lohmann

Frage:

Guten Tag Herr Lohmann,
vor einigen Tagen fiel mir auf, dass mein Sohn (3,5 Monate alt) neuerdings schief daliegt, wie ein nach links geöffnetes C (in der Draufsicht), das heißt sowohl der Kopf ist leicht seitlich angewinkelt, als auch die Hüfte etwas gebogen. Wenn ich ihn dann gerade ausrichte, lässt er es geschehen, strampelt dann aber kurz darauf und liegt gleich wieder schief.
Auch beim hochnehmen behält er die Biegung bei. Ich vermute, dass es (unter anderem?) daher kommt, dass er sich nachts zum einschlafen immer auf seine linke Seite dreht, weil dort sein Lutschdaumen ist. Denn morgens ist er besonders schief. Häufig überstreckt er sein Köpfchen im Schlaf auch ganz weit nach hinten. Er schläft nicht sehr gerne auf dem Rücken, ist eigentlich eher ein Bauchschläfer, jedoch lege ich ihn nachts immer auf den Rücken.
Des weiteren gab es vor kurzem eine Episode, bei der ich mit ihm im Kinderwagen unterwegs war, er war guter Dinge, hat gestrampelt und hat "Hüft-hebe-Übungen" gemacht und von einer Sekunde auf die andere wurde aus einem lächelnden ein wie am Spieß schreiendes Kind (Hitze-Kälte-volle Windel-Hunger-Blähungen kann ausgeschlossen werden und die Zähne lassen ihn zwar hin und wieder quengeln, aber nicht so unvermittelt losbrüllen). Es wurde nur besser, als ich ihn hochgenommen habe, sowie ich ihn ablegte ging das Gebrüll wieder los, bis er völlig verschwitzt und aufgelöst war. In Bauchlage ließ er sich dann heim transportieren.
Bis vor wenigen Wochen habe ich ihn häufig im Tuch vorm Bauch getragen, meist 1 - 1,5 Stunden am Stück und er mochte es, mittlerweile lässt er sich zwar immer noch gerne einbinden, möchte dann aber nach 20 min wieder heraus.
Ob ein Zusammenhang zwischen all diesen Begebenheiten besteht, weiß ich nicht, ich befürchte aber, dass er, wenn er einen ansonsten unerklärlichen Schreianfall bekommt, Rückenschmerzen haben könnte.
In zwei Wochen haben wir einen Termin beim Orthopäden, das ist aber noch ganz schön lange bis dahin. Gibt es irgendetwas mit dem ich bereits jetzt seiner Linksneigung entgegen wirken kann, damit sie sich nicht verschlimmert?

von Lisefee am 27.06.2013, 15:04 Uhr

 

Antwort auf:

Übung gegen Schiefhaltung

Im Moment können Sie leider nichts machen - verscuhen Sie mit ihm zu spielen, vielleicht können Sie ihn ja auch mal auf die andere Seite legen.
Wenn es zu schlimm wird, müssen Sie früher zum Orthopäden.
Mit freundlichen Grüßen, C. Lohmann

von Prof. Dr. Christoph H. Lohmann am 30.06.2013

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