Prof. Dr. med. Christoph H. Lohmann

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Kinderorthopäde

Prof. Dr. med. Christoph H. Lohmann ist als Orthopäde und Kinderorthopäde besonders spezialisiert mit der Behandlung von Babies und Kleinkindern. Eine besondere Erfahrung besteht in der Behandlung von Hüftdysplasien, Klumpfüßen, speziellen Bewegungsstörungen und anderen Fehlbildungen.

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Kopf asymetrisch

Antwort von Prof. Dr. med. Christoph H. Lohmann

Frage:

Hallo,
mein kleiner Sohn ist jetzt 17 Wochen alt.
Letzten Mittwoch wurde beim Kinderarzt eine leichte Asymetrie des Kopfes festgestellt. Ich sehe es vor allem deutlich wenn er auf dem Bauch liegt, dass eine Seite des Hinterköpfchens seitlich schräg abgeflachter ist als die andere. Er hat eine Lieblingsseite beim Schlafen, kann den Kopf aber auch wohl schmerzfrei auf die andere Seite drehen.

Mein Sohn schläft seit Geburt nur auf dem Rücken und dreht den Kopf dabei zur Seite. Da er anfangs große Probleme mit Milchspucken und Schluckauf hatte haben wir ihn auch tags selten umgelagert. Wenn er auf dem Bauch liegen sollte gab es immer Schreierei und das ist auch heute nach ca. 5 Minuten noch so.

Der Kinderarzt sieht noch keinen Behandlungsbedarf und empfahl mir ihn tagsüber so zu legen, dass er mit der "guten" Kopfseite in meine Richtung schauen kann und das er dies möglichst oft tut. Ebenfalls empfahl er ein Babykisschen mit einem Loch in der Mitte. Ich habe das Babydorm von Simonatal Größe II (ab 6 kg) hierzu gekauft. Hierauf solle ich ihn aber auch nur tagsüber legen. Nachts soll ich ihn so liegenlassen auf der Matratze wie er will.

Nun, dann liegt mein Männchen aber nachts weiter auf dem Rücken mit dem Köpfchen wieder dauernd auf seiner angeschrägten Lieblingsseite auf der recht festen Matratze. Ich versuche nun, dass er bereits auf der anderen Kopfseite einschläft und gehe immer wieder nach ihm schauen und drehe das Köpfchen wieder (er dreht es nach einiger Zeit immer wieder zurück).

Tagsüber versuche ich auch, dass der Kopf auf der richtigen Seite liegt und lager ihn immer mal im Babydorm-Kissen, wobei ich finde dass die härtere Wulst des Kisschens unten nicht so gut im Nacken liegt, sondern etwas zu hoch (Kinderarzt meinte aber das ginge gerade noch). Oder auch ab und zu auf ein weiches Daunenkisschen. Versuche ihn mit einer Handtuchrolle im Rücken richtig seitlich zu lagern schlugen bisher fehl. Da strampelt er sich stets runter. Auf dem Bauch liegen üben wir, aber das geht nur ein paar Minuten gut.

Nun meine Frage:
1. Kann sich die Asymetrie jetzt noch richtig zurückbilden?
2. Sollte ich ihn auch nachts lieber auf das Babydorm Kissen oder in ein Seitenlagerungskissen legen? Und wenn bei letzterem täglich abwechselnd?
3. Wäre es eine gute Idee mal bei einem Physiotherapeuten und Osteopathen nachschauen zu lassen?
4. Hätten sie sonst noch einen Rat?

Ich habe gehört, dass sich solche Asymetrien später negativ auf Wirbelsäule und Kiefer auswirken können und daher bin ich nun recht besorgt, da ich selbst mit beidem Probleme habe.

MfG
Mona

von Mona72 am 11.08.2014, 12:03 Uhr

 

Antwort auf:

Kopf asymetrisch

Ich verstehe Ihre Verunsicherung und darf die Punkte Ihrer Fragen beantworten:
1. ja, das ist noch möglich, besonders wenn die Asymmetrie noch gering ist.
2. Worauf er besser schläft.
3. Lassen Sie durch einen Osteopathen nach sehen.
4. ich habe keine weiteren Ideen...
Mit freundlichen Grüßen, C. Lohmann

von Prof. Dr. Christoph H. Lohmann am 11.08.2014

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