Piksen ohne Angst
und „Aua"

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Kinderarzt Dr. Andreas Busse

Herr Dr. Busse, meine Tochter mag nicht zur Impfung
kommen, weil sie große Angst vor dem Einstich hat -
was kann ich machen ...?

Redaktion:

Herr Dr. Busse, woran denken Sie zuerst, wenn Eltern Ihnen diese Frage stellen?

Dr. Busse:

Das Wichtigste, um Ihrem Kind einen angst- und stressfreien Arztbesuch zu ermöglichen, ist Ihre eigene Einstellung. Wenn Ihr Kind spürt, dass Sie Vertrauen zu Ihrem Kinderarzt haben und dazu, was er tut, wird diese Gelassenheit auf Ihr Kind übertragen. Bewährt hat sich auch, wenn Sie Ihr Kind zu einem eigenen angstfreien Arztbesuch mitnehmen und Ihr Kind erlebt, dass dies etwas ganz Selbstverständliches ist.

Redaktion:

Wie können Eltern ihr Kind vielleicht schon vorher auf einen solchen Arzttermin vorbereiten?

Dr. Busse:

Mit dem „Doktorkoffer" die Puppe oder den Teddy unter­suchen und behandeln ist ein tolles Spiel und das Kind lernt dabei, dass die Instrumente wie Ohrenspiegel oder Stethoskop nichts Bedrohliches an sich haben. Ab 3 Jahren eignen sich auch einfühlsame Bilderbücher zur Vorbereitung wie z.B. „Wieso? Weshalb? Warum? - zu Besuch beim Kinderarzt" oder „Heute gehen wir zum Kinderarzt". Und natürlich darf das Lieblings-Kuscheltier mit zum Kinderarzt, der sicher gerne auch diesen Freund des Kindes erst mal mit untersuchen wird. So fühlt sich Ihr Kind gleich viel stärker.

Redaktion:

Sollen Eltern ihrem Kind gegenüber denn den Arztbesuch und möglicherweise unangenehme Untersuchungen oder Prozeduren vorher ankündigen?

Dr. Busse:

Unangenehme oder schmerzhafte Untersuchungen und Behandlungen sollten nicht schon Tage vorher angekündigt werden, denn dann steigern sich manche Kinder erst recht in die Angst hinein. Ehrlichkeit ist aber wichtig, also niemals sagen: „Es tut gar nicht weh", denn damit wäre das Vertrauen dahin. Und Kinder können auf solche gut gemeinten Lügen sehr empfindlich reagieren. Wichtig ist, dass Sie oder/und der Arzt während der Untersuchung und Behandlung alles kind­gerecht in kurzen Worten erklären. Das vermindert die Angst.


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Ablenkung hilft besonders gut bei
Kindern unter 6 Jahren.

Redaktion:

Welche konkreten Maßnahmen gibt es denn, um einen Piks bei einer Blutabnahme oder bei der Impfung für das Kind möglichst erträglich zu machen?

Dr. Busse:

Ablenken und Wegschauen hilft. Ein plötzlich auftauchendes Spielzeug, eine „Tröte", Seifenblasen, oder vielleicht ein Luftballon... lassen oft den kurzen Schmerz schnell vergessen. Bei älteren Kindern kann gemeinsames, lautes Singen oder Husten den Einstich überspielen. Am besten ist es aber natürlich, wenn es gar nicht weh tut. Dafür gibt es verschie­dene Möglichkeiten wie z.B. schmerzstillende Pflaster, Cremes oder auch Eisspray.

Redaktion:

Vielen Dank für diese Tipps, Herr Dr. Busse!


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Und ein dickes Lob für große
Tapferkeit schadet auch nicht ...

Nie wieder Angst
vor Spritzen!

Emla - der Schutz vor
schmerzhaften Nadelstichen.


Emla wird auf die Haut aufgetragen und setzt das Schmerzempfinden herab.

Emla wird als Pflaster und Creme angeboten und ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

EMLA 25 mg/g + 25 mg/g Creme | EMLA Pflaster
Anwendungsgebiete: Oberflächenanästhesie der Haut bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit:
a) der Einführung von Nadeln, z. B. von i.v.-Kathetern oder bei Blutentnahmen;
b) chirurgischen Eingriffen an der Hautoberfläche.
Emla Creme zusätzlich: Oberflächenanästhesie der genitalen Schleimhaut, z. B. vor chirurgischen Eingriffen an der Hautoberfläche oder vor einer Infiltrationsanästhesie; bei Erwachsenen und Jugendlichen ≥ 12 Jahren.
Oberflächenanästhesie von Bein-Ulcera zur Erleichterung der mechanischen Wundreinigung/Debridement nur bei Erwachsenen.
Warnhinweise: Enthält
Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.). Apothekenpflichtig. Stand: November 2017.
Aspen Pharma Trading Limited, 3016 Lake Drive,
Citywest Business Campus, Dublin 24, Irland.
Mitvertrieb: Aspen Germany GmbH,
Montgelasstraße 14, 81679 München
www.aspenpharma.eu,
Medical Hotline: 030 56796862
E-Mail:
aspenmedinfo@professionalinformation.co.uk
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
DE-EML-1118-0505 11.2018

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