Gaby Ochel-Mascher

Kinderbetreuung in der Tagespflege

Gaby Ochel-Mascher

   

 

Verschiedene Betreuungspersonen

Guten Morgen!

Ich bin alleinerziehende Mutter eines fast 5jährigen Sohnes. Vollzeit berufstätig mit in Ausnahmefällen auch mal abendlichen Termin. Geht alles ganz gut, da ich das Glück habe beide Omas hier in der Nähe zu haben. Nun ist es aber so, dass der allgemeine Rhytmus in etwa folgender ist. Jedes 2. Wochenende von Samstag bis Montag früh ist der Zwerg bei seinem Vater. Unter der Woche ist er von 8 Uhr bis ca. 15/16 Uhr im Kindergarten. Montags und Freitags hole ich ihn dort ab und wir haben den Nachmittag für uns. Die anderen Tage holt ihn eine der Omas ab, wo ich ihn dann abends abhole und eigentlich nur noch mit ihm nach Hause fahre und ihn ins Bett bringe. Wenn Abendtermine sind,schläft er bei meiner Schwiegermutter (macht er sehr gerne). Dazu kommt, dass er auch so alle 2 Wochen bei seinem besten Freund schläft (weil die Kinder es gerne wollen), im Gegenzug schläft der Freund auch hier.
Ist sozusagen alles gut organisiert, aber trotzdem mache ich mir Sorgen, ob es nicht zu viele Bezugspersonen für meinen Sohn sind. Er kommt schon gut damit klar, aber redet auch davon, dass er viele "Zuhause" hat.
Kann ich so weiter verfahren, oder sollte ich zusehen, dass etwas mehr Bestand reinkommt?

LG Jennie

von Jennie am 05.10.2005, 10:51 Uhr

 
 

Antwort:

Verschiedene Betreuungspersonen

Hallo Jennie,
eine Erziehung und Förderung in der Tagespflege gelingt, wenn sich Mutter und Tagespflegeperson (Oma/Schwiegermutter) als Partnerinnen im Erziehungsalltag verstehen, wenn die Erziehungsmilieus in beiden Familien als sich gegenseitig ergänzend und nicht als widersprüchlich angesehen und behandelt werden. Die Partnerschaft beruht auf der grundsätzlichen Anerkennung gegenseitiger Erziehungsfähigkeit und persönlicher Wertschätzung.
Die gemeinsame Sorge um die Zukunft deines Sohnes, verbunden mit einer positiven pädagogischen Zielorientierung, nicht ein Aufrechnen von Fehlern, ist Grundlage für eine praktische Aufgabenverteilung im Erziehungsgeschehen. Auf diese Weise wir die Erziehungsarbeit in Euren Familien vernetzt und eine Förderung gewährt.

Ganz wichtig ist die gute und stabile, verlässliche Mutter-Kind-Bindung.

Fragen Sie im Kindergarten bei den Erzieherinnen nach, wie sich das Sozialverhalten Ihres Sohnes entwickelt. Sollten dort Verhaltensauffälligkeiten auftreten, dann holen Sie sich Rat bei Ihrem Kinderarzt.

Freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

von Gaby Ochel-Mascher am 05.10.2005

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