Gaby Ochel-Mascher

Kinderbetreuung in der Tagespflege

Gaby Ochel-Mascher

   

Antwort:

mein kind streikt wenn es heißt kiga was kann ich tun???

Hallo Luna,
oh ja, - "Eifersucht" ist jemand der mit Eifer sucht - selbst mit 3 Jahren ist Ihr großer Sohn in der einen Lage seinen bisherigen alleinigen Heimvorteil gegen seinen kleinen Bruder zu verteidigen. Er muss gehen und der Kleine darf bleiben. Das findet er sicher ungerecht. Aber nun sind Sie gefordert, ihn mit Lob und Anerkennung immer wieder zu motivieren mit Kindern in seinem Alter zu spielen und zu toben.

Für ihn ist zu Hause seit 4 Wochen eine ganz neue Situation. Bisher war er immer die Nr. 1 und nun fordert mit "Weinen" ein andere auch Ihre ganze Aufmerksamkeit. Damit muss er auch zurecht kommen.
Hinzu kommt der Kindergarten - eine ganz neue aufregende und fremde Situation. Auch dort muss er seinen Platz suchen und finden.

Das sind jetzt zwei ganz unterschiedliche Bereiche, die ihn noch total durcheinander bringen und total verunsichern - vielleicht findet er das Momentan zum "Kotzen".

Hier ist nun Ihr Einfühlungsvermögen gefordert, ihm mit Ruhe und der nötigen Gelassenheit entgegen zu treten.
Lassen Sie sich nicht nervös machen, sondern trösten Sie ihn und ermutigen Sie ihn jeden Tag aufs Neue, diesen Kitazeit zu genießen.

Wenn Sie bereits morgens genügend Zeit für's Wecken, Anziehen, Frühstücken mit ihm und die Fahrt in die Kita einplanen und es keine Hetzerei und Zeitstress gibt, dann machen Sie ihm damit bereits den Einstieg leichter. Er passt sicherlich genau auf, ob er - oder sein kleiner Bruder die erste Geige in der Familie spielt. Wenn er das Gefühl hat, er ist Ihnen ganz wichtig - und Sie das auch mit Worten und Ihrer Körpersprache stimmig unterstützen, dann wird er besser gehen können.

Wie jedes Kindergarteneinstiegskind, braucht er jedoch auch seine Zeit, sich an diesen noch ungewohnten, neuen Tagesrythmus zu gewöhnen. Im Kindergarten ist auch alles so neu und fremd. Auch die vielen fremden Kinder, die er noch nicht kennt und die alle auch von der Erzieherin getröstet werden wollen, machen anfänglich Angst. Diese Angst will unter seine kleinen Füße gebracht werden. Ihren Zuspruch und Trost, sowie Ihre Verlässlichkeit braucht er jetzt ganz besonders als Rückendeckung.

Freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

Freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

von Gaby Ochel-Mascher am 23.09.2014

 
 
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