Gaby Ochel-Mascher

Kinderbetreuung in der Tagespflege

Gaby Ochel-Mascher

   

 

Kita Eigewöhnung richtig gemacht?

Hallo Frau Ochel-Mascher,

unsere Tochter (20 Monate alt) geht neuerdings in die Kita für drei Tage je 5 Stunden. Die Eingewöhnung war kurz.

1.Tag: 1 ½ Stunden mit Papa draußen im Garten der Kita. Keine Probleme.
2.Tag : Einige Tage danach, 2 Stunden, wieder mit Start draußen und schnellem Alleinlassen, allerdings ohne Verabschiedung vom Kind. Keine Probleme.
Diese beiden Tage verliefen super und ohne Tränen.
3.Tag: Schon fast regulärer Ablauf mit Start in den Kita Räumen, Verabschiedung vom Kind und Abholung nach 4 Stunden. Weinen beim Abschied. Kind auf Arm der Erzieherin eingeschlafen und schlafendes Kind abgeholt.
4. Tag: Regulärer 5 Stunden Tag, nach Absprache mit Erzieherin kurze Verabschiedung vom Kind, Kind weinte. Kein Schlaf in Kita, waches Kind abgeholt, danach Mittagsschlaf.
5. Tag Wie Tag 4

Die Erziehrinnen berichten, dass unser Kind sich relativ schnell beruhigt, aber immer wieder kurz weint und sich sehr an die Erzieherinnen bindet, aber auch schön spielt und isst. Wenn eine Erzieherin den Raum verlässt gibt es Tränen und sie läuft hinterher. Draußen sei alles besser.

Ich habe Angst, dass unser Dabeisein zu kurz war und das Abschiedsweinen dem Kind schadet. Mittlerweile weiß die Kleine schon, dass wir gehen und weint, obwohl es den Anschein macht, als freue sie sich auf die Kita und sie geht auch freudig ins Gebäude. Aber wir sollen dabei bleiben. Bei Abholung macht sie aber einen guten Eindruck.

Was ist richtig?

Danke für ihre Antwort.

von Zottelmonster am 11.09.2013, 08:43 Uhr

 
 

Antwort:

Kita Eigewöhnung richtig gemacht?

Hallo Zottelmonster,
wieder sind einige Tage ins Land gegangen und einige Tränen geflossen.

Es ist eben für die Kleinen eine große Umstellung zu ihrem bisherigen Leben und sie brauchen ganz viel Zeit fürs Einleben.

Sie sollten im engen Kontakt mit der zuständigen Erzieherin bleiben. Wenn diese berichtet, dass die Tränen nur kurz rollen und ihre Tochter sich von ihr immer wieder trösten lässt, dann sind sie auf einem guten Weg.

Vertrauen aufzubauen benötigt Zeit und Loslassen wird nicht nur von Ihnen, sondern auch von Ihrer kleinen Tochter verlangt. Darüber darf sie traurig sein und auch Tränen vergießen. Wichtig ist, dass sie Vertrauen fasst und sich trösten und ablenken lässt.

Freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

von Gaby Ochel-Mascher am 17.09.2013

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