Gaby Ochel-Mascher

Kinderbetreuung in der Tagespflege

Gaby Ochel-Mascher

   

 

erfolgter Kiga-Wechsel

Sehr geehrte Frau Ochel-Maschner,

mein Sohn 4,5 ist seit Montag, 27.08. in einem neuem Kindergarten. Wir machen 1 Woche Eingewöhnung zur Zeit. Aber irgendwie kommen wir beide mit der neuen Situation nicht zurecht.
Mein Sohn war genau 2 Jahre im alten Kiga mit altersgleicher Gruppe, war da mit der Älteste. Die Kinder waren alle sehr behütet, es gab keine "wilden Kerle" und die beiden Erzieherinnen achteten auch sehr auf Regeln - Vorstadtkindergarten.
Wir haben den Kiga gewechselt, weil wir Anfang des Jahres umgezogen sind. Der neue Kiga ist nun 10 Minuten zu Fuss erreichbar, ebenfalls altersgleiche Gruppe, aber nun ist mein Sohn eher mit der Jüngste. Die Kinder gehen größtenteils in 2 Jahren zusammen in die Grundschule, ebenfalls ein Grund für uns zum Wechseln.
Wir waren auch vor der Entscheidungsfindung mehrmals im neuen Kiga. Erzieherin ist auch sehr nett.
Nur das große Problem sind m. E. die Jungs dort. 3 davon sind ziemlich wild, laut und frech. Mein Sohn, eher schüchtern und sensibel, hat Angst. Er gibt es zwar nicht so zu, aber ich merke es an seinem Verhalten.
Ich mache mir nun Sorgen, wie es weitergehen soll. Ich vergleiche innerlich auch ständig den alten Kiga (wo irgendwie alles besser schien) mit dem neuen Kiga.
Mein Mann sagt, das nun mal nicht alle Kinder so behütet aufwachsen wie im Vorstadt-Kiga und das es solche Jungs überall gibt, unser Sohn muss sich eben dran gewöhnen - gute Vorbereitung für Schule usw.
Bitte helfen Sie mir mal weiter. Regiere ich wirklich über, wie mein Mann meint?
Wird Sohn damit klarkommen und wie lange könnte das schlimmstenfalls dauern bis er zur Gruppe gehört? Er ist übrings der Einzig der neu in die bestehende Gruppe hinzugekommen ist.
Ein Wechsel zurück in den alten Kiga ist auch nicht mehr möglich, da er sehr beliebt ist und sein Platz bereits neu vergeben wurde.

von Hausmaus am 29.08.2007, 13:55 Uhr

 
 

Antwort:

erfolgter Kiga-Wechsel

Hallo Hausmaus,
Ihr Sohn ist erst seit dem 27.08.07 im Kiga und es ist noch viel zu früh um die dortige Situation klar erfassen zu können. Geben Sie ihm noch Zeit seinen Platz in der neuen Gruppe zu finden. Sie können zwischenzeitlich das Gespräch mit Ihren Erzieherinnen (nicht im Beisein Ihres Sohnes) suchen und Ihre Ängste und Befürchtungen dort offen aussprechen. Beobachten Sie Ihren Sohn weiter. Trauen Sie ihm ruhig zu, dass er die Situation mit den „wilden und lauten Jungs“ in den Griff bekommt und sich seinen neuen Platz unter ihnen sichert. Mehr können Sie im Moment nicht tun.

Sollte sich die Situation jedoch in den nächsten 4 – 6 Wochen nicht verbessern, dann muss neu überlegt werden. Leider trägt die Bemerkung Ihres Mannes nicht zur Lösung des Problems bei. Sie zeigt nur das er sich einen "starken" Sohn wünscht.

Freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

von Gaby Ochel-Mascher am 03.09.2007

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