Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

zu dem Thema Matratze, SIDs, JEW

Liebe Userinnen und User,

was geht denn hier ab?

Jeder verantwortungsvolle Kinderarzt wird sagen, dass das Kind nicht im Elternbett schlafen soll wegen möglicher Überhitzungsgefahr und somit erhöhter Gefahr von SID. Es gibt ein Beistellbett. Das geht wunderbar.

Ob man es dann trotzdem macht, bleibt jedem selbst überlassen.

@JEW: bitte lasse dir helfen. du hast vor der Schwangerschaft schon viele zum Teil wirklich angsterfüllte Fragen gestellt. Dr. Bluni sowie auch Frau Höfel waren z.T. auch schon genervt.

Lass doch mal deinen Mutterinstinkt raus und den gesunden Menschenverstand.

Das gilt übrigens für einige hier: denkt doch einfach mal logisch nach und genießt das Leben besser. Manchmal kommt es mir so vor, als ob ihr hinter jedem kleinen Ereignis eine schlimme Sache seht. Wenn das wirklich so ist, dann sollte man besser gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Denn da könnte man überfahren werden, von Viren oder Bakterien angegriffen werden, Schadstoffe einatmen... etc. Warum leben wir dann noch?

Das Kind ist nicht aus Zucker. und noch was: zum Diskutieren eignet sich das Expertenforum nicht. Hier antworten qualifizierte Ärzte etc.. die das lange Jahre machen. Wer mit dem Rat den er angefordert hat nicht einverstanden ist, hat jeder Zeit die Möglichkeit zu seinem Kinderarzt zu gehen, was manchmal besser wäre, denn eine Untersuchung übers Internet wird nie möglich sein...

Viele Gr.

von ingrid1965 am 04.02.2014, 08:06 Uhr

 

Antwort:

zu dem Thema Matratze, SIDs, JEW

Liebe I.,
danke für Ihre Unterstützung! Alles andere dazu ist ja bereits gesagt.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 04.02.2014

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zu dem Thema Matratze, SIDs, JEW

Aber sowas von deiner Meinung!Warum können viele Mama's nicht einfach die wunderbare gemeinsame Zeit mit Ihren Kindern genießen?!Ich kann es nicht verstehen...Wenn man überall nur nach Gefahren sucht und Angst hat,verliert man am Ende das schöne aus den Augen...
LG

von Pauli07 am 04.02.2014

Antwort:

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eben.

Vorsichtig sein heißt nicht gleich ängstlich sein.

Der Körper wird täglich von Viren und Bakterien "angegriffen".....
Beim Anziehen eines Kindes kann man keine Fontanelle oder das Gehirn beschädigen, außer man macht das natürlich bewusst...
Toxoplasmose Erreger hüpfen nicht durch die Gegend
Wenn ein Kind beim Schlafen von Mamas Bauch oder Busen rutscht passiert der Wirbelsäule oder dem Kopf gar nichts
Beim normalen Hochheben oder normalem Spielen mit einem Baby passiert dem Kopf bzw. dem Gehirn gar nichts
Notfälle nicht übers Internet klären etc..

Ich könnte stundenlang schreiben.

Leute schaltet den gesunden Verstand ein!

von ingrid1965 am 04.02.2014

Antwort:

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Guten Morgen,

nochmal: Mit meinem Post unten möchte ich NICHT die Empfehlungen zur Vermeidung von SIDS in Frage stellen!!! (Obwohl es dazu auch viele andere Meinungen gibt. Aber darauf kam es mir nicht an.)
Das habe ich bereits in meinem ersten Post klar herausgestellt und in einer Antwort weiter unten auch! Die Gründe warum ein Kind nicht im Elternbett schlafen soll, sind bekannt.
Wie gesagt, ich möchte eben KEINE Grundsatzdiskussion!

Mir geht es darum, dass ich mich an der Art der Formulierung von Dr. Busse gestört habe! Und zwar am Wort "Gefährdung". Es ist in meinen Augen ein kleiner aber feiner Unterschied ob man schreibt, ein Kind im Elternbett ist gefährdet oder das Risiko für SIDS ist erhöht.
Zum Vergleich: Wenn ich mich nach zwei Gläsern Wein ins Auto setze, dann ist mein Risiko einen Unfall zu bauen etwas erhöht. Wenn ich mich sturzbetrunken ins Auto setze, dass ist es schlicht gefährlich.
Die Wortfamilie "Gefahr" hat eine akutere Dimension als die Wortfamilie "Risiko".
Das hat mich gestört, denn bei der Vermeidung von SIDS geht es um die Ausschaltung von Risikofaktoren, die SIDS fördern können. Aber all das sind Risikofaktoren und keine Gefahren. Von einer bestimmten Gefahr würde ich erst sprechen, wenn man konkret wüsste wie SIDS entsteht. Aber das weiß bis heute niemand! So bleibt der Schlaf im Elternbett ein Risikofaktor, stellt aber keine konkrete Gefahr dar.
Im Übrigen schläft mein Kind auch im Beistellbett.

Noch eine Anmerkung: Es wird ja oft gesagt wenn ein Kind im Elternbett schläft, dann könne es unter der Decke der Eltern ersticken. Das sehe ich auch so, aber in so einem Fall würde ich nicht von SIDS sprechen, denn man weiß ja woran da Kind verstorben ist.

Ich hoffe jetzt ist es etwas klarer....

Liebe Grüße

von Black Forest Girl am 04.02.2014

Antwort:

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Hallo ich möchte jetzt auch mal eine Kleinigkeit hinzufügen auch wenn wir hier keine Grundsatzdiskussionen führen wollen.

Meine Tochter , 4 Monate, schläft von Anfang an in unserem Bett. Wir haben auch ein Beistellbett, aber dadurch dass wir nachts gemeinsam beim Stillen einschlafen ist das bis jetzt fast unbenutzt geblieben. Ich lasse meine Tochter ganz bewusst neben mir schlafen und ich weiß dass sie dadurch alles andere als gefährdet ist. Sie schläft meist in Ihrem Schlafsack aber manchmal liegen wir auch unter der selben Decke. Dann bin ich halt nur halb zugedeckt aber das stört mich nicht.
In der ganzen Zeit ist es mir noch nie passiert dass ihr die Decke über den Kopf gerutscht ist oder ich mich auf sie gedreht habe. Ganz im Gegenteil, dadurch dass wir die ganze Nacht so eng aneinander liegen habe ich sie noch viel eher"im Blick". Das mag meine Nachtruhe vielleicht manchmal stören aber mit einem Auge bin ich immer wach. Wenn etwas nicht stimmen würde, würde ich es sofort merken .

Und das ist das was Männer nicht verstehen. Als Mutter befindet man sich im sogenannten Ammenschlaf. In einem sehr guten Buch "Schlafen und Wachen" (geschrieben von einem Kinderarzt und 8 fachen Vater) steht sogar geschrieben dass Studien belegt haben dass das Familienbett sogar das SIDS-Risiko senkt. Denn: Weitere Studien haben gezeigt dass die Kinder nicht am Erdrücken oder Ersticken durch Decke etc starben sondern im Schlaf plötzlich aufhörten zu atmen (die Ursachen sind bis heute nur begrenzt geklärt). Durch das Familienbett würde eine Mutter rechtzeitig bemerken können wenn das Baby plötzlich Atemaussetzer bekäme. Dem stimme ich zu! Es gibt auch Fälle in denen SIDS auf Erdrücken zurück zu führen ist, jedoch standen die Eltern dabei unter Alkoholeinfluss oder das Baby schlief zwischen den Eltern und wurde vom Vater erdrückt.

Meiner Meinung nach ist es viel gefährlicher seinen Säugling allein in seinem eigenen Zimmer schlafen zu lassen zumindest bevor es sich selbstständig drehen kann. Ich zumindest habe einmal die Erfahrung machen müssen dass sich meine Kleine im Schlaf übergeben hat. Wenn ich nicht dort gewesen wäre hätte sie an ihrem Erbrochen ersticken können, zumal sie schon stark nach Luft ringen musste.

Aber gut jeder sollte wirklich auf sein Gefühl hören und danach handeln. Es sollte nur niemand dafür verurteilt werden.

Gute Nacht

von Lauriso2013 am 04.02.2014

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