Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

Antwort:

Wundermittel gegen Aften ???

Liebe M.,
leider gibt es Menschen, die bereits im Kindesalter zu rezidivierenden Aphten neigen und das ohne, dass es einen erkennbare besondere Ursache gibt. Auf jeden Fall sollten Sie das auch Ihrem Kinderarzt zeigen, der gegebenenfalls seltene übergeordnete Erkrankungen ausschließen sollte.
Nahrungsmittel bzw. Substanzen, die die Symptomatik verstärken, sollten gemieden werden, insbes. Speisen, die Brennen auslösen, wie Gewürze, Säuren, Obstsäfte, Alkohol. Auch mit Speisen, die die Schleimhaut mechanisch irritieren, wie harter Zwieback, Brötchen u.a. sollte vorsichtig umgegangen werden. Sparsamer Umgang bzw. Meiden von Mundwässern und Zahnpasten.
Als externe Behandlung kommen in Frage Mundspülungen mit desinfizierenden Lösungen wie Chlorhexidin R045, Hexetidin (z.B. Hexoral Lösung), Ethacridinlactat (z.B. R091), Dequaliniumchlorid (z.B. Maltyl Lösung).
Bei starker Schmerzhaftigkeit können Mundspülungen mit Benzocain-haltigen wässrigen Lösungen (z.B. Dolo-Dobendan Lösung) angewendet werden. Gute Erfolge zeigen Kombinationspräparate aus 0,1% Benzalkoniumchlorid/2% Lidocain (z.B. Dynexan A Gel), das mehrfach auf die schmerzhaften Läsionen aufgetragen wird. Hilfreich sein kann Kamillosan Lösung. Nur bei ausgedehnten Aphthen sind Glukokortikoid-Haftpasten oder Gele indiziert, die nach. Im weiteren Verlauf können heilungsfördernde Mundspülungen, wie z.B. Dexpanthenol-Lösung unterstützend appliziert werden. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Kinderarzt beraten.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 04.11.2014

 
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