Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

warum ist er so?

wir waren am dienstag mit unserem sohn (5 1/2 jahre) das erste mal beim handballtraining. es war seine idee, dorthin zu gehen.

ich muss dazu sagen, dass er kein kind ist, was einfach drauf losspielt oder trainiert. er hat erst ganz verschämt rumgestanden, bis ihn die trainerin ermuntert hat, mitzumachen, was ihr auch zeitweise gelungen ist. beim aufwärmtraining hat er einigermaßen mitgemacht und hat das, was er gemacht hat, auch toll gemacht. er stand aber zwischendurch immer wieder ganz verschämt rum und hat selbstgespräche geführt (das fand ich schon sehr merkwürdig). oder ist das normal? (mein mann hat deswegen schon an einen kinderpsychologen gedacht!)

wir haben ihn auch immer wieder für sein gutes mitmachen gelobt. beim spiel hat die trainerin auch ab und zu die anderen kinder (bis zu 3 jahre älter) angehalten, unserem sohn auch mal den ball zuzuspielen. auch die haben das super gemacht und haben ihn nicht ausgegrenzt.

am ende des trainings, als er zu uns kam, haben wir ihn ganz doll gelobt. dann kam ein älteres mädchen (vielleicht 9 jahre) zu unserem sohn und sagte ihm, dass er ganz toll gespielt hat. auf einmal fing er ganz plötzlich an zu weinen und sagte immer wieder, dass er sehr schlecht gespielt hätte und kein handball könne.

als wir zu hause waren, war alles wieder ok. er sagte auch, dass er nächste woche wieder zum handballtraining will. er hat zur belohnung für sein training sogar eine neue bastelschere von uns bekommen, worüber er sich sehr freute.

ich weiss eigentlich, dass ihm das spass gemacht hat. auch, wenn er es nicht gezeigt hat. aber warum führt er plötzlich selbstgespräche, wenn er z.b. den ball hat und ihn abgeben soll oder wenn er aufs tor werfen soll und warum weint er, wenn man ihn lobt???

lg two_kids

von two_kids am 10.11.2005, 10:50 Uhr

 

Antwort:

warum ist er so?

Liebe T.,
das ist ja wirklich keine einfache Situation, plötzlich in einer Gruppe mit auch noch älteren Kindern, mitmachen zu wollen. Ihr Sohn hat sich meiner Ansicht nach nicht ungewöhnlich verhalten und so lange er gerne hingeht und nicht um elterlichen Ehrgeiz zu erfüllen, sehe ich kein Problem.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 10.11.2005

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