Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

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Vierjährige hat starke Trennungsangst - Thearpie???

Hallo,
meine vierjährige Tochter ist ein ausgeprägtes Sensibelchen. Trennungen von mir fallen ihr quasie von Geburt an schwer - schwerer als offensichtlich allen anderen Kindern einschließlich ihes kleinen Bruders.
Sie war aber eigentlich inzwischen so "stark", dass sie sich im Kiga sehr wohl fühlte, von sich aus auch allein in der Musikschule und beim Kinderturnen blieb und insgesamt "sehr stabil" dabei war.
Seit zwei Wochen ist es aber so, dass sie im Kiga immer, wenn die erste Abhilzeit beginnt und die ersten Mütter eintrudeln, anfängt zu weinen, weil sie mich vermisst. Die Beschreibung weinen trifft es nicht ganz: Die Angst und Panik steht ihr laut Erzieherinnen (ich sehe das auch so) ins Gesicht geschrieben und sie ist zutiefst verzweifelt vor Sorge, dass ich nicht kommen könnte oder erst später komme. Dabei versichere ich ihr immer, dass ich komme und sage ihr auch vorher, wann ich komme.
Ich musste die Woche zuvor mehr als üblich arbeiten, wesahb ihre Großeltern sie vom Kiga abgeholt und nachmittags betreut haben. Aber sie wusste darüber stets Bescheid und ihre Großeltern waren immer pünktlich und sehr lieb und aufmerksam mit ihr. Dennoch vermute ich, dass diese "neuerlich aufkommende" Angst damit zu tun hat.
Mich bedrückt das Ganze sehr. Ich traue mich kaum noch arbeiten zu gehen.
Ihr gegenüber versuche ich das Ganze zwar ernst zu nehmen, sie in den Arm zu nehmen, zu versichern, dass ich immer komme und sie nie ohne Ankündigung allein lasse, aber auch nicht zu sehr aufzubauschen. In mir drinnen bin ich aber ratlos.
Der Kinderarzt riet mir aufgrund ihrer zurückhaltenden, sensiblen Art und ihrer Scheu vor Erwachsenen und Fremden einmal einen Kinderpsychologen aufzusuchen.
Ist das in dem Fall ratsam?
Kann man in dem Alter überhaupt schon beim Kinderpsychologen etwas anfangen?
Wie soll ich mich verhalten?
Alema

von Alema am 28.11.2010, 21:38 Uhr

 

Antwort:

Vierjährige hat starke Trennungsangst - Thearpie???

Liebe A,
als erstes müssen wohl Sie auch loslassen lernen und akzeptieren, dass ein Kind ab 3 JAhren gut in der Lage ist, solche zeitweise Fremdbetreuung im Kindergarten oder von den Großeltern auszuhalten und das auch zu genießen., dass es Aufmerksamkeit von anderen bekommt. Vielleicht reicht das schon, wenn Ihre Tochter spürt, dass Sie sich nicht mehr davor fürchten oder sich gar Vorwürfe machen sondern das alles als normal ansehen. Wenn nicht, fände ich auch eine psychologische Unterstützung hilfreich.
Alles GUte!

von Dr. med. Andreas Busse am 29.11.2010

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