Frage: Schlafe-Beikost

Hallo Dr. Busse, ich habe zwei Fragen : 1. Wie lange sollten Babies innerhalb von 24 h schlafen ? Meine Tochter, jetzt genau 5 M, schlief nie besonders viel : cirka 7 h Nachtschlaft, tagsüber zwei drei kleine 1/2 stündige Nickerchen und einen "richtigen" Mittagsschlaf von 2-4 Stunden. Seit 3 Wochen wacht sie nachts nach 5 Stunden auf, trinkt und schläft dann noch 1-2 Stunden. Vormittags nickt sie nach dem Stillen so cirka eine halbe Stunde ein - und das wars auch schon fast. Kein Mittagsschlaf mehr. Oder nur selten. Keine Regelmäßigkeiten mehr. Und, sie schläft auch abends, fast nur noch mit Hilfe der Brust ein. Früher ging das auch so. 2. Seit 4 Tagen fange ich an, mittags Karotten anzubieten. Ansonsten stille ich noch voll. Zu den Karotten, da diese ja stuhlfestigend wirken, biete ich meiner Tochter Tee an, von dem sie ein paar Schlucke trinkt. Ist es normal, daß sie ziemliche Probleme mit dem Bauch zu haben scheint ? Am 3. Tag hatte sie nachmittags richtige Schreianfälle, bis die Karotten wieder draußen waren - der Stuhlgang war natürlich fester als sonst der Stillstuhl. Das gleiche Problem hatten wir bei dem Versuch, eine HA-Nahrung einzuführen. DIe KiÄ sagte damals, das wäre normal und da müssen wir durch. Wir hattens dann aber aufgegeben, weil unsere Tochter uns so leid tat. (ist cirka 3 Wochen her) Soll ich mit ihr zum KiA oder meinen Sie, ich könnte noch bis zur U5 am 11.6. schauen, was sich tut ? ´tschuldigung, der Text wurde etwas lang .... Danke für Ihren Rat. Doris

Mitglied inaktiv - 28.05.2001, 08:02



Antwort auf: Schlafe-Beikost

Liebe Doris, Ihr Kind wird zunehmend wacher werden, die absolute Schlafzeit ist (leider für Sie) nicht normiert. Trotzdem sollten Sie versuchen, einen gewissen Rythmus einzuhalten und durch regelmäßige Abläufe das Schlafen vorzubereiten. Sonst besteht die Gefahr, dass die Kinder "überdrehen" und nicht mehr in den Schlaf finden. Zu Ihrer 2. Frage: versuchen Sie einen anderen Fütterungszeitpunkt für die Karotten, aller Anfang ist tatsächlich nicht so leicht. Und wirklich nur langsam steigern, je nach Festigkeit des Stuhlganges. Bis zur Vorsorge verpassen Sie keine Zeit. Alles Gute

von Dr. med. Andreas Busse am 28.05.2001



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