Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

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Antwort:

Reiswaffeln und Arsen?

Hallo, meinst du vielleicht den Beitrag über Arsen in Lebensmitteln und fehlende zulässige Höchstgrenzen? Das war eine Fernsehreportage in einem eher seriösen Sender darüber, dass insbes. Reis häufig mit Arsen belastet sei und dass es einen Zusammenhang zwischen regelmäßoiger arsenaufnahme und erhöhtem Kresbrisiko gebe. Eine Studie zum Zusammenhang (bzw. ob es einen solchen überhaupt gibt) zwischen Konsum von Reis und erhöhtem Krebsrisiko gibt es allerdings zur Zeit noch nicht. Der Beitrag war bewusst nicht auf Panikmache ausgelegt und riet dazu, solange solche Verdachtsmomente bestehen, Babies und Kleinkindern nicht täglich viel Reisprodukte zu geben, gegen 1-2 reismahlzeiten sei aber nichts einzuwenden, insgesamt bliebe die verzehrte Menge auch bei großen Mengen sehr weit unter kritischen Werten. Da aber auch in anderen Lebensmitteln Arsen enthalten sein könnte, sollte man etwas darauf achten. Das hiesse für die beliebten Reiswaffeln, dass man sie dem KInd ggf. nicht täglich in großen Mengen geben solle (so der Tenor, aber man sol dem Kind ja auch nach sonstigen Empfehlungen nicht angewöhnen, dauern etwas "zu knabbern" oder es ruhigzustellen).

Das war in ungefähr das, was ich dem Bericht und der nachgestellten Recherche bei Ök*test und der Sü*deutschen Zei*tung entnommen habe.

von Kunderella am 30.08.2009, 12:03 Uhr

 
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