Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

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Nachtrag zu Cola für kleine Kinder

Sehr geehrter Herr Dr. Busse,

danke für Ihre Antwort erstmal!
Ich konnte nochmal mit meiner Nachbarin sprechen. Meine Einwände haben wohl zumindest beim Cola gefruchtet - die Kinder bekommen nun offenbar kein Cola mehr.
Das Grundproblem bei der Sache ist, dass die Mutter heillos überfordert ist mit den Kindern. Sie setzt Grenzen leider nur sehr inkosequent. Ich habe sie darauf aufmerksam gemacht und ihr empfohlen, erstmal etwas für sich zu tun, damit sie den Anforderungen des Alltags besser gewachsen ist.
Das hat sie wohl gemacht - síe war bei einer Heilpraktikerin, die ihr früher mal geholfen hat. Ansonsten blockt sie Hilfsangebote total ab - sie findet es unnötig, zu einer Beratungsstelle zu gehen. Ihre Große (5.5. Jahre) kotet seit einiger Zeit wieder ein (was sie bis vor cirka einem Jahr ständig gemacht hat) - ich denke einfach, da stimmt etwas nicht. Ich habe versucht, sie zu sensibiliesieren für dieses Thema und dafür, dass das Einkoten möglicherweise ein Hilferuf des Kindes ist und nicht ein Provozierenwollen. Sie meinte, sie sehe nicht ein, sich einen teuren Kinderpsychologen zu leisten, nur weil ihr Kind keine Lust hat, auf´s WC zu gehen...
Ich weiß, dass Sie mir jetzt auch nicht wirklich weiter helfen können, musste das aber mal los werden.

Vielen Dank für alles!

Mona

von Mona39 am 04.05.2009, 13:11 Uhr

 

Antwort:

Nachtrag zu "Cola für kleine Kinder"

Liebe M.,
wenn Sie das Gefühl haben, dass die Nachbarin wirklich nicht in der Lage ist, die Bedürfnisse ihrer KInder zu erkennen, dann sollten Sie sich auch nicht scheuen, den Kinderschutzbund oder das Jugendamt zu verständigen und um Hilfe zu bitten. Wenn es um das Wohl der Kinder geht, muss man da auch keine Rücksicht auf die Eltern nehmen, wenn sie freundliche Hilfsangebote ablehnen.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 04.05.2009

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