Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

Mandel - OP bei knapp 3 jährigen

Bei meinem Sohn 01/2008 sind die Mandeln definitiv zu groß und müssen auf alle Fälle operiert werden. Er schnarcht und hat kleine Atemaussetzer.
Es wurde vom HNO und Kinderärztin bestätigt.

Auch im Krankenhaus wurde bei der Polypen - Op vor fast 6 Wochen gesagt, das sie viel zu groß wären - schon bevor ich etwas sagen konnte. Die hätten die Mandeln am liebsten gleich mitgemacht - durften sie nur nicht, da ist ja nicht auf der Überweisung stand.
Auch seine Polypen waren sehr groß - der Kleine hatte ständig Ohrenprobleme.

Nun meint die HNO-Ärztin sie müssen komplett raus, wenn schon Halsentzündungen bzw Anginas vorlagen - eine verkleinerung würde dann nicht mehr in frage kommen.

Die Kinderärztin dagegen meint eine Verkleinerung sei dennoch möglich.

Nun weiß ich nicht was nun richtig wäre.

Was würden Sie mir raten???

von Lole1 am 15.11.2010, 08:35 Uhr

 

Antwort:

Mandel - OP bei knapp 3 jährigen

Liebe L.,
jetzt lassen Sie ihren Kleinen sich doch erst mal von der Polypenoperation erholen und beobachten dann, wie es ihm geht. Eine Mandeloperation in so jungem ALter ist wirklich in den seltensten Fällen nötig.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 15.11.2010

Antwort:

Mandel - OP bei knapp 3 jährigen

wir standen vor dem gleichen Problem, aber ohne die Polypen ist alles besser geworden, die Mandeln sind immer noch sehr dick, machen aber keine Beschwerden.

von jansmam am 15.11.2010

Antwort:

Wir gehören eben zu den "seltenen Fällen" oder wollen Sie die

Aussage von 3 verschiedenen Ärzten anzweifeln???

Ich lasse mein Kind garantiert nicht öfters als wirklich nötig operieren!!!!
Und schon gar nicht in einem so jungen Alter.
Aber wenn die Mandeln sogar die Atmung behindern, obwohl die Polypen entfernt wurden - geht es darum ihm zu helfen. Selbst beim Essen gab es schon Probleme.

Sie sagen mein Kind soll sich erstmal erholen, dabei habe ich gar nicht geschriebn wie lange die Polypen OP überhaupt schon her ist
und auf meine eigentlich Frage wurde überhaupt nicht geantwortet!!!

von Lole1 am 15.11.2010

Antwort:

Wir gehören eben zu den "seltenen Fällen" oder wollen Sie die

Hallo Lole,

ich kann deine Sorgen verstehen und natürlich auch das Bedürfnis, dich mit deiner Entscheidung in Sicherheit zu wähnen. Aber ehrlich gesagt frage ich mich, warum du hier noch eine Frage dazu postest, wenn laut deiner Aussage 3 Ärzte nach Ansehen des Kindes dir dazu geraten haben. Dr. Busse wird dir kaum fernmündlich zu einer sofortigen OP raten, er hat ja deinen Sohn nicht gesehen. Zugegeben, er ist noch relativ jung mit 2 3/4, aber wenn das tatsächlich so problematisch ist mit dem Atmen und der Essensaufnahme, dann ist ein Eingriff wohl wirklich indiziert. Meine Tochter war damals reichlich 3 1/2, als die Kindergärtnerin bei ihr eher zufällig vergrößerte Mandeln festgestellt hatte. Uns selber war das überhaupt nicht aufgefallen, auch nicht, dass sie zunehmend kehlig sprach. Wir hatten nur bemerkt, dass das Schnarchen extrem zugenommen hatte. Nachdem wir nun davon wussten, hatte ich die Kleine mal bewusst mehrere Male beim Schlafen beobachtet und dabei sind mir in Einzelfällen sogar Atemaussetzer über mehrere Sekunden hinweg aufgefallen. Nachdem ich sie dann im Januar kurzfristig bei unserer HNO-Ärztin vorgestellt habe und ihr davon erzählte, meinte die nur: normalerweise schicke sie die Kinder immer erstmal in ein Schlaflabor, aber aufgrund der Größe der Mandeln (war nicht mal mehr 1 cm dazwischen Platz) und meinen Beobachtungen wäre meine Tochter auch ohne diese Maßnahme sofort ein Kandidat für eine Mandelverkleinerung (nicht Komplett-OP!). Gesagt, getan, Mitte Februar wurde der Eingriff gemacht und wir haben es nicht bereut. Wurde ambulant gemacht (war in einer Stunde erledigt) und danach sind wir noch 2 Nächte ins Krankenhaus zur Beobachtung. Unsere Tochter hat die OP super weggesteckt, besser als der 5jährige, der mit bei uns auf dem Zimmer lag. Lange Rede kurzer Sinn, wenn dir verschiedene Ärzte dazu raten, und du meinst, dass euer Sohn die Polypen-OP gut überwunden hat, dann lass es machen. Bei der Verkleinerung gibt es laut Aussage unserer HNO-Ärztin in den seltensten Fällen Komplikationen mit Nachblutungen, weil eben an die größeren Gefäße gar nicht erst rangegangen wird.

Dann alles Gute.
LG Bianca

von Biankita am 15.11.2010

Antwort:

@ Biankita

Danke für Deine Antwort.
Das was gemacht werden muß ist mir klar, nachdem es mehrfach bestätigt wurde.
Ich wollte eben nur wissen, ob eine Verkleinerung auch nach ein paar
Halsentzündungen bzw Anginas noch möglich ist.
Die HNO sagt ganz raus - andere sagen verkleinern reicht.
Wenn Verkleinern ausreicht möchte ich das natürlich lieber.

von Lole1 am 15.11.2010

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