Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

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Laufen lernen

Guten Tag Herr Dr. Busse,

ich wende mich mit einem Problem an Sie, welches mir sehr Gedanken bereitet und ich hoffe, Sie können mir eine Antwort geben.

Meine Tochter ist 14 Monate jung und hat gerade das Laufen begonnen. Nun ist sie jedoch noch sehr wakkelig auf den Beinen und stürzt wie "Betrunken" durch die Gegend. Wir sind nur am Hinterherrennen und Schauen.
Nun kann man jedoch nicht verhindern, dass sie dennoch einmal stürzt oder sich stößt.
Am Freitag jedoch war sie bei ihren Großeltern und ist dort sehr stark mit dem Hinterkopf (sie wollte sich auf den Po plumpsen) gegen die Kante deren Glastisches gestoßen. Sie weinte sehr dolle aber zeigte später keine Auffälligkeiten.

Nun habe ich jedoch immer Angst, dass sie irgendwelche inneren Verletzungen im Kopf haben könnte. Hauptsächlich denke ich immer an die Bildung von Blutgerinnseln, da diese ja zum Beispiel durch heftiges Stoßen entstehen und sich irgendwann loslösen können.
Meine Bekannte ist vor kurzem mit 35 Jahren sowie meine Großmutter letztes Jahr auf diese Art verstorben.

Können sich bei Kleinkindern bzw. Kindern durch die vielen Stöße auch Blutgerinnsel bilden oder ist dies durch die noch sehr jungen und sozusagen elastischen Adern nicht möglich?
Ich weiss, dass es sich hierbei eventuell um eine Frage handelt, die sie eigentlich in diesem Forum nicht beantworten, aber es beunruhigt mich ganz sehr.

Vielen Dank für Ihre Mühe

von Einstein79 am 18.08.2008, 18:17 Uhr

 

Antwort:

Laufen lernen

Liebe E.,
natürlich sollte man die Übungsstrecke ihrer Tochter frei halten von scharfen Kanten und Ecken sowie von Treppen etc.. Denn jede heftigere Schädelprellung kann wenn auch selten eine Blutung im Schädelinneren auslösen. Das würde sich dann aber in der Regel mit Erbrechen, Bewusstlosigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, oder einfach ungewohntem Verhalten in den 48 Stunden danach bemerkbar machen. Und dann muss man in die Klinik und dort kann das geklärt und behandelt werden.
Mit den von Ihnen beschriebenen Todesfällen hat das nichts zu tun.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 19.08.2008

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