Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

Kuhmilchfreie Babynahrung

Sehr geehrter Herr Dr. Busse,

unsere 8 Wo. alte Tochter hat von Anfang an viel geschrieen, Bauchweh, Unruhe, diagnostizierter starker Reflux, der mit Omeprazol behandelt wird. Leider geht es ihr dadurch nicht viel besser. Nun überlege ich, auf kuhmilchfreie Nahrung umzusteigen, da unser älteres Kind und ich auch keine Milch vertragen. Welche Nahrung ist da angezeigt? Laut Gastroenterologen soll man keine auf Sojabasis nehmen wegen der östrogenähnlichen Stoffe. Welche nimmt man dann? Habe vergessen, danach zu fragen....

von nic572 am 13.12.2008, 16:37 Uhr

 

Antwort:

Kuhmilchfreie Babynahrung

Liebe N.,
da Sie ja schon in kindergastroenterologischer Behandlung sind, sollten Sie bitte jede Änderung der Ernährung zuerst mit dem Kollegen besprechen.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 14.12.2008

Antwort:

Kuhmilchfreie Babynahrung

Mein Sohn hat das laktosefreie Flaschenpulver auf Rezept aus der Apotheke bekommen. Wenn es diagnostiziert ist, dann bezahlt teilweise die Krankenkasse 50%. Unser Pulver hiess Nestle AL 110 - ist aber meine ich nur in der Schweiz erhältlich. In Deutschland heisst es wahrscheinlich anders.

von krueml am 13.12.2008

Antwort:

Kuhmilchfreie Babynahrung

Meine Kinder hatten beide Kunmilchunverträglichkeit und bekammen HumanaSL das ist Soja und beide haben es gut überstanden. Ich finde es persönlich etwas übertrieben das mit der Sojamilch so zu verallgemeinern,heutzutage wird in fast jedem Lebensmittel etwas gefunden was ungesund ist...Es gibt aber in der Apotheke Pregomin das ist superhypoallergene Nahrung für Kinder mit extremen Allergien und ohne Soja.. Schau mal im Internet bei Milupa nach !

von Caro82 am 13.12.2008

Antwort:

Vorsicht!

Solche Spezialnahrungen sollten ausschließlich bei nachgewiesener Unverträglichkeit und nach Absprache mit einem erfahrenen Kinderarzt gegeben werden, niemals auf eigene Faust und mit der Begründung, daß Mutter und Geschwisterkind keine Kuhmilch vertragen - das kann ganz andere Ursachen haben und ist auch gar nicht so ungewöhnlich.
Also bitte erstmal genau abklären, ob das Kind tatsächlich Kuhmilcheiweiß nicht verträgt, eine Laktoseintoleranz hat oder ganz was anderes, was gar nicht mit der Nahrung zusammenhängt.

Wahrscheinlich kommt dieser Ratschlag zu spät, aber eine kuhmilchfreie "Spezialnahrung" wäre die Muttermilch gewesen....

von Andrea6 am 14.12.2008

Antwort:

Vorsicht!

Danke für Eure Antworten!
Andrea: Meine Tochter hat unter Muttermilch (5 Wochen voll gestillt) auch so reagiert. Ich werde den Verdacht nicht los, dass sie irgendetwas nicht verträgt. Der Kinderarzt sagt nur "Dreimonatskoliken"... 1,5 bis 2 Stunden nach einer Mahlzeit geht es so richtig los.... Darmkrämpfe, lautes Stöhnen, Reflux, schrilles Weinen.
An alle anderen: Wie hat sich bei Euch die Unverträglichkeit geäußert?
Habe gehört, dass der Reflux auch durch diese Unverträglichkeit ausgelöst werden kann. Der Heilpraktiker empfiehlt eine Ernährung mit Schmelzflocken, angerührt mit Wasser, Mandelmus und Traubenzucker. Was haltet Ihr davon? Danke, Nicole

von nic572 am 14.12.2008

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