Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

Gastroösophagaler Reflux

Guten Abend Hr. Dr. Busse.

Ich würde gerne mal Ihre Meinung zu diesem Thema hören. Zur Vorgeschichte:
Florian (13 Mon.) ist seit Geburt ein sog. Speikind, gedeiht aber gut. Das Spucken war so stark, dass sich mein KA und ich gemeinsam entschlossen 10 mg Antra pro Tag zu geben als Flo 8 Mon. war, da er kurz vor der Ösophagitis stand. Das Ganze erfolgte in Absprache mit einem Gastroenterologen in einer Klinik, der meinte, dass man Antra ruhig bis zu 1 Jahr geben könnte. Als Flo dann 11 Mon. war, versuchte ich das Antra auszuschleichen und sie Symptomatik ging wieder von vorne los. Unter Antra war eine deutliche Besserung zu erkennen. Mit 12 Mon. waren wir in einer Klinik zur ph-Metrie und die bestätigte den GÖR. Es waren 216 Refluxe aufgezeichnet, wobei sich Flo in der Nacht gut hält und da so gut wie keine Refluxe verzeichnet waren. Der Arzt in der Klinik meinte, dass man für weitere 6 Mon. Omeprazol geben sollte und ansonsten einfach abwarten. Im Moment ist die Situation aber so, dass Flo selbst mit 20 mg Omeprazol richtig "sauer" spuckt. Seine einzige Flasche am Morgen mußte ich seit jeher mit Nestargel in doppelter Dosierung andicken und er bekommt seit seinem 5. LM auch feste Kost. Auch diese spuckt er "fröhlich" vor sich hin.
Wie ist da Ihre Meinung? Kann ich ruhig weiterhin abwarten, oder sollte früher eine weitere Diagnostik gemacht werden?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

MfG, Birgit Meier

von bibbi31 am 20.03.2010, 20:46 Uhr

 

Antwort:

Gastroösophagaler Reflux

Liebe B.,
was gäbe es für Alternativen? Doch nur eine nicht so ganz kleine Operation und deshalb würde ich auf jeden Fall unter der Gabe des Säureblockers normal weiter machen und vor allem normale Familienkost und keine Flaschen mehr geben.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 21.03.2010

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