Ausschlag bei Mittelohrentzündung (evtl. wg. Antibiotika)?

Dr. med. Andreas Busse Frage an Dr. med. Andreas Busse Kinderarzt
Antwortet von Samstag - Mittwoch

Frage: Ausschlag bei Mittelohrentzündung (evtl. wg. Antibiotika)?

Hallo, unsere Tochter (15 Monate) hatte zwei Tage Fieber, ansonsten keine auffälligen Symptome. Als ich dann vorgestern mit ihr zum Arzt ging, wurde eine Mittelohrentzündung und geröteter Rachen festgestellt. Sie bekam Amoxicillin verschrieben. Dieses bekommt sie jetzt also seit ca. 2 Tagen 3x täglich, also bisher 7 Mal. Jetzt hat sie letzte Nacht (sie hatte da schon 5 Mal das Antibiotikum bekommen) plötzlich einen Ausschlag gekriegt. Zunächst im Gesicht und auf der Brust, inzwischen hat sich der Ausschlag nach unten, auf den Rücken und die Oberarme ausgeweitet. Im Gesicht scheint er wieder besser zu sein, vielleicht täusche ich mich aber auch. Da ich mir Sorgen machte, habe ich nachts beim Notdienst angerufen. Die zuständige Kinderärztin meinte, dass es entweder vom Infekt oder vom Antibiotikum kommen könnte. Wenn es meiner Tochter ansonsten gut ginge, müsste man nichts weiter unternehmen, sie solle das Antibiotikum weiter bekommen. Da sich wie gesagt, der Ausschlag inzwischen flächenmässig weiter verbreitet hat, würde ich gern um Ihre zweite Meinung bitten. Sollte ich sie nochmals persönlich von einem Arzt untersuchen lassen? Muss das Amoxicillin abgesetzt werden? Oder kann man einfach gefahrlos weitermachen? Wie gesagt habe ich das Gefühl, dass es im Gesicht schon wieder besser wird. Für Ihre Hilfe im Voraus vielen Dank. MfG ks168

von ks168 am 14.07.2012, 21:11



Antwort auf: Ausschlag bei Mittelohrentzündung (evtl. wg. Antibiotika)?

Liebe K., die Kolllegin hatte völlig recht: entweder stimmt die Diagnose nicht und es handelt sich um einen Virusinfekt mit Ausschlag (3 - Tagefieber?), oder es ist ein sog. "Amoxicillin-Ausschlag", der aber nichts mit Allergie zu tun hat. Am besten lassen Sie erneut einen Kinderarzt nachsehen, ob Ihr Sohn das Antibiotikum überhaupt benötigt. ALles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 15.07.2012



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