Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

Angst vorm Impfen

Mein Sohn, knapp 4 Jahre, hat nach einer unglücklichen Blutabnahme vor ca. 6 Monaten panische Angst vorm Arzt bzw. vor Spritzen. Er war nach der Blutabnahme völlig geschockt und apathisch, hatte blaue Lippen und hat am ganzen Körper stark gezittert. - Nun verkrampft er schon, wenn nur das Wort Arzt erwähnt wird, erst recht beim Thema Spritze. Er schreit wie am Spieß und windet sich, ein Festhalten ist kaum möglich und erscheint mir auch nicht sinnvoll, da er dann nur panischer wird. - Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, ihn vor einer Impfung lokal mit einem Schmerzmittel bzw. einer Betäubung zu behandeln, dass er den Einstich nicht merkt?! Vielleicht hilft ein positives Impferlebnis, - immer vorausgesetzt, wir kommen überhaupt so weit -, dass er die Panik verliert? Wir haben schon ein entsprechendes Kinderbuch gekauft bzw. seinen Teddy "behandelt", einen Arztkoffer hat er auch; - aber das hat alles nicht wirklich die Panik verringert. - Mit freundlichen Grüßen, TiTo

von TiTo am 27.10.2005, 12:48 Uhr

 

Antwort:

Angst vorm Impfen

Liebe T.,
das spielerisch zu verarbeiten ist sehr gut, das machen Sie ja schon. Man kann vor einer Spritze ein EMLA-Pflaster aufkleben, das den Schmerz beim Einstich verhindert. Trotzdem kann das IMpfmittel im Muskel weh tun, das lässt sich leider nicht vermeiden. Wichtig ist auch, dass Sie gelassen bleiben und das ihrem Sohn vermitteln.
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 27.10.2005

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