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Geschrieben von lymue92 am 08.06.2020, 22:19 Uhr

Umgangston Erzieherin

Hallo zusammen.

Meine Motte ist 4 und nächste Woche beginnen wir mit der Wiederwingewöhnung in der Kita (da Risikogruppe bei Corona seit Ende Januar zu Hause) und der Eingewöhnung der Kleinen.

Bazxhsxhmerzen maxht mir hier eine der Erzieherinnen. Weine die Kinder kommen Sprüche wie "Hör auf zu weinen sonst lachen die die 2jährigen aus" oder "schaff den Boch mal auf den Dorfplatz zum Grasen. So will ich dich hier nicht. Kannst ihn später mit deiner Mama wieder holen".

Wenn den Kindern das Essen nicht schmeckt oder sie fertig sind und den Rest auf dem Teller hin und her schieben müssen sie von ihrem Tisch an den der 1jährugen wechseln.

Vor der letzten U-Untersuchung hat sie Motte täglich über 30 Minuten zum malen gedrängt damit sie endlich den Kopffüssler kann. Sie ist Entwicklungsverzögert. Aus jemand der gern malt wurde ein Mädchen das malen verweigert.

Bin ich zu weich? Zu empfindlich? Oder ist das ein akzeptabler Umgangston mit Kindern?

Wenn nicht akzeptabel, an wen kann ich mich wenden? Ist ein kleiner Gemeindekiga.

Überlege wechsel in ander Kita. Da ich neine Führerschein erst machen kann wenn beide in der KiTa sind, kommt ein Wechsel erst Richtung Oktober oder November in Betracht. Da schau ich mich aber in der Stadt vorsorglich um.

Was kann ich machen? Oder muss ich diese in meinen Augen Demütigungen akzeptieren?

 
12 Antworten:

Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von Lovie am 09.06.2020, 6:43 Uhr

Hast du der erzieherin das mal direkt gesagt, dass du so etwas deinen Kindern gegenüber nicht möchtest und dir das verbittert?

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von Jorinde17 am 09.06.2020, 8:09 Uhr

Hallo,

wir haben damals aus demselben Grund den Kiga gewechselt. Die Erzieherinnen waren dumpf, unsensibel, schimpften oft laut und hatten wenig Empathie.

Ich würde mir das Ganze nicht schönreden, denn das ist nicht normal. Beschweren hilft wenig, denn diese Menschen mutieren ja nicht zu einfühlsamen, gutherzigen Menschen, nur weil sie mal zurechtgewiesen werden. Die bleiben, wie sie sind.

Wir waren sehr froh, dass wir gewechselt haben. Im neuen Kiga habe ich in mehreren Jahren (auch mein Sohn ging später dorthin) nicht ein einziges böses Wort von den Erzieherinnen gehört, nie. Sie waren lieb, einfühlsam, fröhlich, konnten sich aber auch gut durchsetzen, ohne unfreundlich zu werden. Meine Kinder waren extrem gerne dort und haben sich pudelwohl gefühlt.

Ich würde unbedingt wechseln, und zwar so bald wie möglich. Achte darauf, frühzeitig zu kündigen, die Fristen sind im Vertrag festgelegt.

LG

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von Paperlapapap am 09.06.2020, 13:01 Uhr

Hey,

Ich bin selber Erzieherin und ich finde diesen Umgangston nicht gut, treffe aber auch häufig auf solche Leute. Das ist noch geprägt von einem hierarchischen Ansatz der schwer aus den entsprechenden Köpfen zu kriegen ist.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen dass sich auch durch ein Ansprechen sich das nicht ändern wird. Dafür braucht es ein komplettes Umdenken und eine starke Selbstreflektion.
Du kannst dich zwar an Leitung oder Träger wenden aber tatsächlich würde ich die Einrichtung auch wechseln.

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von DK-Ursel am 09.06.2020, 14:59 Uhr

Hej!

Auchwenn Ihr meint, es ändere sich nichts:
Ist das ein Grund, das Thema nicht anzusprechen und sich um Abhilfe zu bemühen???

Wenn jemand nie eine Rückmeldung zu seinem Verhalten bekommt: wieso soll er überhaupt zu der Einsicht gelangen, es störe jemanden???
Erwartet Ihr nicht hellseherische Fähigkeiten beider Erzieherin?
Wenn sich genug Menschen beschweren, dann kommt sie vielleicht doch einer Selbstreflexion?

Es ist natürlich schade, daß der Leitung der Ton nicht auf- und mißfällt, denn "wie der Herr, so´s Gescherr", und wenn die auch so ist, ist allerdings die Etage höher, also die Leitung, auch noch Ansprachpartner.
Aber erstmal würde ich das mit der Person klären, die stört, und dann weiter sehen. Wechseln kann man dann auch noch.

Kritikgespräche sind schwierig, ich würde also auch nicht sturmgeladen und mit lauter Anklagen kommen, sondern freundlich und ruhig unter 4 Augen klarstellen, daß die Tochter verschreckt auf den doch oft rüden Ton reagiert und mehr Ansprache auf Augenhöhe sie augeschlossener macht.
Vielleicht ist bei manchen Kindern ein anderer Ton richtig - nicht jeder versteht freundliche, als bitte formulierteAnsagen sofort - aber man darf doch auf die Bedürfnisse des Kindes hinweisen und um Rücksicht bitten, ohne daß man der Pädagogin nun gleich an den Karren fährt.
Vermutlich ist ihr ihr Ton gar nicht bewußt und vielleicht kommt sie aus einem Umfeld, wo ein rauiher Umgangston Ausdruck für Herzlichkeit ist - auch sprachlich sind Menschen verschieden.
Sie sollte dann aber soviel Empathie aufbringen,sich auf andere Kinder einzustellen und diese eben respektivoll und rücksichtsvoll behandeln können.
Darum würde ich erstmal freundlich bitten.

Kann sie das nicht und stört es gewaltig, kann der Wechsel ja immer noch vollzogen werden. Wenn jedoch genügend andere Erzieherinnen ausgleich schaffen, gilt es eben, auch dies einzubeziehen.
ASuch Den Kind wird immer menschen treffen,die "anders" agieren - dann sollte es a) lernen, sich das freundlich zu verbitten bzw,. um Abhilfe bemühen können und b) auch lernen, manches auszuhalten, wenn der Rest ausgleicht.
Lehrer und Schulen, Kollegen und Chefs z.B. lassen sich nicht immer so leicht austauschen...

Gruß Ursel, DK

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von Paperlapapap am 10.06.2020, 9:38 Uhr

Ich würde tatsächlich da sehr strikt mich dagegen wenden und die Begründung bei der Abmeldung vorbringen.
Trotzdem ist es grad für eine Kindergartenmutter meiner Meinung nach nicht möglich das zu ändern. Schon intern muss man gegen so manche alten und störrischen Muster kämpfen. Was im Fall der TE genau los ist kann hier natürlich niemand sagen. Ich bin keine Heidideidi-ach-du-kleines-Häschen-Erzieherin und bin für kurze klare Ansagen, habe aber leider auch schon wenig wertschätzende Handlungen erlebt. Da wird dann z.B. die Hose runtergerissen um zu gucken ob die Windel voll ist, ein zweijähriger der eine Kiste ausgeleert hat in die Ecke gesetzt oder ein Kind das mittags weint weil es müde ist wird als Heulsuse betitelt.
Meiner Kollegin kann ich das sagen dass sie sich mal mit Gordon oder Marshall beschäftigen soll, aber was soll denn eine „empfindliche“ Kindergartenmutti da bewirken?

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von kaempferin am 10.06.2020, 12:03 Uhr

Hallo,

ganz, ganz kurz - ich finde diesen Umgangston dieser Erzieherin (die ihren Beruf in meinen Augen total verfehlt hat und absolut nicht dafür geeignet ist. Und so jemanden kann man meiner Meinung nach auch nicht auf Kinder loslassen, denn das ist ja schon seelische und emotionale Misshandlung, die gar nicht geht!) echt unter aller Kanone, unterirdisch, daneben und absolut verwerflich! Und nein, ich würde mir das nicht gefallen lassen, sondern mich allerschleunigst an den Träger oder/und an die Leitung wenden.

Aber was ist denn "Boch"? Sorry, werde daraus nicht schlau:
"schaffe den Boch mal auf den Dorfplatz zum Grasen. So will ich dich hier nicht. Kannst ihn später mit deiner Mama wieder holen".
Auch wieder solch ein dämlicher und widerlicher Kommentar. Was soll das ganze eigentlich? Meint die etwa, dass sie SO die Kinder "kriegen" kann? Da ist sie aber ganz entschieden auf dem Holzweg.

Wie gesagt und von daher: Handle und werde tätig - und zwar möglichst schnell. Und zu dieser unsäglichen Erziehering: Augen auf bei der Berufswahl!

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von pauline-maus am 10.06.2020, 14:17 Uhr

ich bin da immer zweigeteilt.
es gibt robuste erzieheri/innen , die gern solche sprüche, die aber lustig unternmauert sind anbringen und dann das kind knuddeln der anders zuwendung zeigen .
kindern können damit sehr gut, besser als manch erwachsener.
demtigung empfindest du aber, tut das aber auch dein kind?
ich habe auch eine art humor, die manch einer als beleidigung emfindet, andere wiederum lachen sich tod über sich und dann mich...
und man muss sein kind nicht immer vor der bösen welt schützen , sondern man muss sie einfach mal machen lassen und wirklich, sie kommen meist besser klar, als wir das könnten

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von lymue92 am 10.06.2020, 14:36 Uhr

Danke an alle die geantwortet haben. Meine Kinder sind beide highneed und die Große ist in der Entwicklung urück. Aber nicht so das sie einen I-Platz bräuchte und hat während Corona sehr stark aufgeholt.

Boch = Bock im Sinne sturrer Bock der nicht gehorchen will

Leider gehört die Erzieherin zur Alten Schule wo Kinder zu funktionieren haben. Alles schönreden und gute Laune heucheln.

Werde die demütigenden Sprüche gegenüber der Leiterin ansprechen. Sie betreut die ü4- Gruppe auf der oberen Etage und bekommt daher nicht so viel mit. Motte wechselt hoch wenn das neue Schuljahr beginnt.

Ich hatte die Idee mit der Erzieherin ins Gespräch zu kommen mit "bin in einer Mamagruppe und wir hatten grad das Thema Sinnfreie Sprüche in der Kindererziehung. Alla ein Indianer kennt keinen Schmerz oder die armen hungernden Kinder in Afrika. Was hilft es hungernden Kindern in Afrika wenn unsere aufessen? Davon werden die nicht satt und unsere dick. Etc.

Weiß aber nicht ob es ein guter Ansatz ist. Wäre halt erstmal eher neutral und als Gedankenanstoss mal ein paar Aussagen bzw Sprüche zu hinterfragen.

Was meint ihr?

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von Briefkopf am 10.06.2020, 16:11 Uhr

Hast du die Sprüche der Erzieherin live mitbekommen? Oder stammen diese Aussagen aus einer Wiedergabe deiner Tochter oder sogar von Aussagen Dritter?

Wenn du selbst dabei warst: wieso hast du in dem konkreten Moment nichts gesagt (da du dies als Demütigung deines Kind empfunden hast)?

Entscheidend ist doch, wie sich deine Tochter fühlt? Was sagt sie zu der ganzen Sache?

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von lymue92 am 10.06.2020, 17:16 Uhr

Zsie hat es zu einem anderen Kind gesagt als dessen Mutter noch dabei war. War daher nicht meine Baustelle.

"Richtig reden" tut meine Motte erst jetzt seit Corona.

Aber sie hasst den Kindergarten. Ist aber bereit erstmal wieder vormittags zu gehen. Durch die Eingewöhnung der Kleinen bin ich ja dabei erstmal.

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von pauline-maus am 11.06.2020, 13:54 Uhr

nunja da ist ja das problem ..."hören-sagen".
wir hatten hier eine erzieherin , die redet immer so aber spitzbübisch und mit augenzwinkern.
die kids veratnden das aber so manche eltern eben nicht.
und wenn kinder nicht gern in die kta gehen ist das zu 70% meist elterngemacht, denn die projizieren ihre abneigung gegen die kita auf ihre kinder und diese unterstützen dies aus loyalität

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Re: Umgangston Erzieherin

Antwort von DK-Ursel am 11.06.2020, 15:14 Uhr

Die Frage ist nicht immer NUR, was man bewirken kann - und man soltle nie die Hoffnung aufgeben,s iestirbt bekanntlich zuletzte, evtl. ist man ja auchein teil einer größeren Klagemauer...und hjust der entscheidende Tropfen,der das Faß überlaufen läßt - wer weiß?
ABER
Wir haben sogar mal eine Gründung einer Schule nicht "geschafft". schade,dagten viele, vsoviel vergebilch Arbeit!
Mal abgesehen davon,daß wi viel vo ndemGelernten mi 2. Anlauf, der leider mötig wurde, aus anderen Gründen, dann doch gut gebrauchen konnten, ist und war es nie umsonst, sich für die kinder einzusetzten -s elbstwennsich letztendlicherstmal nchts änderte.
Aber imemrhin tut man wwas, und je älterdiekinderwerden, umso mehr merken sieauchd,aß irhe Eltern sich enisetzen udn versuchen, etwas zu bewirken.
Neni, das kann man nicht immer, auch nicht beim Chef, in der Schule, bnei mTrainer, Musiklehrer usw. --- aber man kann es versuchen.
Ich lebe lieber nachdemMott: wer gar nichts macht, hat schon verloren --- und tue eben etwas, selbst wenn ich evtl. im Endeffekt auch veriere. Für mich und mein Kind aber ist es zumindest wichtig, nicht alles Unrecht hinzunehmen.
Wer so denkt, ändert NIE was - da säßen wir ja noch auf den Bäumen,weil sich erzkonservative Affen nicht runtergetraut hätten!
Die Frauen hätten noch ken Wahlrecht, wen die ersten Feministinnen nicht wenigstens den Gedanken daran in die Welt gesetzt hätten.
Die 68er hätten auch leicht aufgeben können die Übermacht des Miefs der Vergangenheit.
DieBewegung gegen dieZustände nicht nur in Amerika könnte auch gleich wieder heimgehen, wenn sie sich anschaute, was sich in mehreren Jahrhunderten nicht geändert hat. Sie sind trotzdem auf der Straße!
Undundund.

Vielleicht ändert sich nicht sofort was, aber langrfristig denken schadet nicht.
Und wie gesagt, ohne daß man Mängel anspricht, werden die sich wirklich nie ändern -vielleicht ist der Pädagogin gar nicht bewußt, wie siee auf andere wirkt, weil niemand es ihr bisher gesagt hat???

Ich mag dieseEinstellung nicht: Ich kann ja eh nichts ändern. Immer nur nachdem offenkundigen,sofortigen Nutzen schauen - Du wärst überrascht, wie oftsichdoch wasädnetr, weil man ungewohnte Wege gegangen ist.

Gruß Ursel, DK

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