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Geschrieben von aika73 am 08.03.2012, 10:14 Uhr

Sanfte Ablösung im Kiga

Hallo,

unser Großer sollte im Herbst mit gerade 3 in den KiGa und der 1. Versuch klappte auch nicht. Bzw. waren bei uns die ersten 3 Tage gut und er blieb alleine da (war dort aber wohl ab und zu traurig und hat auch ein bißchen geweint). Danach wollte er gar nicht mehr alleine da bleiben und hat nur noch geweint (zum teil auch hysterisch geschrien) wenn ich gehen sollte. Nach 5 Tagen Kindergarten wollten die Erzieherinnen dass ich abbreche und es in ein paar Monaten nochmal versuche. Ich wollte aber nicht aufgeben und wir sind nochmal 2 Tage hin - dann haben mich die Erzieherinnen überzeugt und ich habe aufgegeben. Sanfte Ablösung wollten sie auch nicht machen. Ich bin dann ein paar mal mit ihm jeweils 1 Std. zu Besuch hin (ich wollte dass er wieder ein positives Bild vom KiGa bekommt)
Nun mußten wir es im Feb. wieder probieren, sonst wäre der Platz weg gewesen (bis Sept auf neue Plätze warten wollte ich nicht). Zuerst hat mir die Erzieherin die sanfte Ablösung zugesichert, 3 Tage vor 2. Versuch hat sie sich dann wieder dagegen entschieden. Ich durfte die ersten Tage 30 min. bleiben. Ich hatte größte Bedenken das es so nicht klappt: Aber es hat geklappt!!! Ich bin ganz happy darüber.
Was uns geholfen hat: Wir haben oft Bücher über den Kindergarten gelesen, er durfte Caillou anschauen (2 Folgen mit neu im Kindergarten), wir sind ein paar mal zum Spielen zu einem gleichaltrigen Jungen der auch in dem KiGa ist, er durfte sich eine Erzieherin aussuchen die sich zu Beginn um ihn kümmert (hat sie diesesmal auch getan), ich versprach die ersten Wochen dass ich immer die 1. bin die beim Abholen da ist. Und er wünschte sich zu der Zeit sehnlichst einen Feuerwehrhelm zum spielen (4,99€). Den hat er bekommen weil er am 1. Tag alleine geblieben ist (hatte versprochen ihn zum abholen mitzubringen). Er hat im KiGa in den ersten 2 Wochen zwar ab und zu geweint, hat sich aber von den Erzieherinnen schnell trösten u ablenken lassen. Auch nach den Ferien ging er jetzt problemlos wieder hin, jetzt war er krank und war sogar traurig dass er nicht hin durfte.
Alleine dort hat er auch schnell Freunde gefunden, als ich dabei war haben sich die meisten Kinder gar nicht her getraut.
Ich wollte auch auf Biegen und Brechen die sanfte Ablösung - hätte dann aber den KiGa-Platz wohl verloren. Ich habe in der Zeit auch mit einer Kinderneurologin darüber gesprochen, sie meinte das beide Methoden Vor- aber auch Nachteile haben. Sie hat gemeint ich soll mein Kind bestärken und ihm Mut machen. Ihm sagen dass er nun ja schon so groß ist und es toll alleine schafft usw.

Ich hoffe ich konnte wenigstens ein bißchen helfen und ein paar Anregungen geben? Für mich war es damals im Nov. eine schreckliche Zeit.

Gruß und alles Gute

 
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