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Geschrieben von xlandix am 20.05.2019, 19:22 Uhr

Kita verbietet müsliriegel

Hallo zusammen,
Meine Kita Kids gehen einmal die Woche in den Wald, wo wir einen Frühstück mitgeben sollen. Ich gebe meinen Kindern immer ein Brot mit Wurst oder eine bäckernrezel mit, ein Wasser, ein Obst und eine Kleinigkeit als Nachtisch mit (miniknoppers, quetschie, müsliroegel...)
Eine der 3 Erzieherinnen verbietet meinen Kindern den Nachtisch.... wirklich alles. Es nervt mich total, andere Kinder haben Kekse, Salzstangen, marmeladenbrote, Kuchen usw dabei und da hat sie nix dagegen Anscheins (so berichten meine kinder). Ich habe sie darauf angesprochen , das das unfair ist und ich mitgebe, was ich für richtig halte. Sie räumte ein, das Kekse und Salzstangen ok sind, aber zb keine Schokolade.... das geht mir ehrlich zuweit. Sie Argumentiert wegen der Bienen.... völliger Quatsch, die kommen ja auch bei Obst und Keksen....
Eins meiner Kinder ist da sehr sensibel und traut nun gar nicht mehr sein Essen auszupacken, obwohl wir uns viel Mühe damit geben, den Kindern ein schönes Frühstück zu bereiten.

Morgen will ich mit der Leitung sprechen, da meine direkte Ansprache ja Anscheins nichts brachte. Was kann ich argumentieren? Darf die Kita das eigentlich überhaupt verbieten? Es ist doch meine Sache, was ich mitgebe oder? Übrigens ist es nur die eine, die das ablehnt, die anderen beiden Erzieher haben noch nie etwas gesagt....
Danke für eure Antworten.

 
38 Antworten:

Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Monroe am 20.05.2019, 19:32 Uhr

Mal ehrlich, möchtest du dich mit Leuten streiten, weil du nichts ungesundes mitgeben darfst?
Das ist in allen Kigas so, die ich kenne, bei denen das Frühstück nicht gestellt wird.
Zudem schmilzt Schokolade bei Wärme bzw in der Hand, die Kinder Sauen sich, die Kleidung und womöglich auch andere Kinder ein mit Flecken, die schwer bis gar nicht zu entfernen sind.
Ich verstehe sowas wirklich nicht.

ICH würde eine Welle machen, wenn meine Kinder täglich im Kiga was Süßes bekommen. Aber doch nicht, wenn es verboten wird.
Es ist und bleibt zudem einfach ungesund. Manche Kinder werden davon zudem sehr hibbelig und tanzen aus der Reihe. Was mit einer Gruppe Kinder im Wald wirklich sehr anstrengend sein kann.

Es bleiben so viele tolle Sachen übrig,die du deinen Kindern mitgeben kannst. Von denen sie genug Kraft bekommen und die gesund satt machen.
Da muß man wirklich nicht wegen Schokolade und anderem klebrigem Zeug mit den Erziehern, der Leitung oder gar dem Träger sprechen.

Denk nochmal genau nach, warum dir das so wichtig ist. Wenn du mindestens 3 triftige Gründe findest, kannst du immernoch ne Welle machen.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von xlandix am 20.05.2019, 19:40 Uhr

Ja gut, wenn generell schöne verboten wäre, würde ich das verstehen.... ist es aber nicht nutellabrpte bringen andere Kinder ja auch mit.
Wie gesagt, auch wenn wir quetschies oder müsliriegel mitgeben, verbietet sie es aus meinen Kindern.... also hier scheint es nicht um eine allgemein gültige Regel zu gehen....

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Baerchie90 am 20.05.2019, 20:30 Uhr

Bei uns wird generell um ein gesundes Frühstück gebeten und das versuche ich auch einzuhalten. Wenn Kinder ausnahmsweise mal was ungesundes dabei haben, ist's aber auch kein Beinbruch. Da meine Kinder sich bei "Mal okay, mal verboten" eher schwer tun, gibt's prinzipiell gesundes für meine Kinder mit. Süßigkeiten können sie dann ja vor oder nach dem Kindergarten essen, soviel sie wollen

Ich denke schon, dass der Kindergarten Süßkram verbieten kann. Warum auch nicht? Ihre Einrichtung, ihre Regeln würde ich sagen. Unser Kindergarten ist beispielsweise "Nuss-frei", darüber wurden wir beim Vertragsschluss informiert und müssen und daran halten.

Ein Gespräch mit der Leitung kann sinnvoll sein, da würde ich dann aber eher um eine einheitliche Regelung bitten, was mitgebracht werden darf und was nicht, damit Eltern und Kinder sich darauf einstellen können.
Ich stelle mir das für's Kind echt blöd vor, wenn es die mitgegeben Riegel nicht essen darf, während der Sitznachbar Kekse futtert. Oder wenn Erzieherin A etwas erlaubt, was Erzieherin B verbietet.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Johanna3 am 20.05.2019, 20:55 Uhr

Ist es den schlimm, an diesem einen Tag in der Woche keine Süßigkeiten mitgeben zu dürfen?

Wenn es dir so wichtig ist, deine Kinder hier nicht zu "benachteiligen" , dann mach ihnen doch zum Frühstück zu Hause Brote mit Schokocreme. Oder Pfannkuchen.

Diese ganze Mini-Desserts führen doch nur zu einer unnötigen Erhöhung von Müllbergen...

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von pauline-maus am 20.05.2019, 21:22 Uhr

Dann gibt es eben das ,was verboten ist , eben zum oder nach dem Abendbrot.
Ich glaube das ist machbar und keinen Aufstand wertet

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von milchmund am 20.05.2019, 21:51 Uhr

Durchatmen und nicht so eine Welle machen deswegen. So hältst du die Grundschulzeit mit vielen anderen Regeln nicht aus. Beim nächsten Elternabend ansprechen oder die Eltersprecher um Klärung für alle bitten. Es geht der Erzieherin sicher um eingepacktes "processed food", verstehen nicht wie man sich da so drüber ärgern kann. Dann pack doch einfach die Nutella Stulle ein. Fertig. Und ohne Schnappatmung Kita und Schulzeit überstehen.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von luvi am 21.05.2019, 0:10 Uhr

Hallo,
Vielleicht liegt es auch nicht am Süßen, sondern am Müll. Alles andere, was du aufgezählt hast, liegt wahrscheinlich geöffnet in einer Plastikdose (Salzstangen usw., Kuchen), die Müsliriegel müssen ausgepackt werden.

Ich finde auch, dass der Kiga, wenn er schon süßes verbietet, auch Kuchen verbieten müsste. Schokolade ist kein Argument. Ist häufig auch beim Kuchen.

Mit Schokolade andere Kinder schmutzig machen, ist im Wald auch kein Argument. Da machen sich die Kids mit anderen Dingen noch viel schmutziger und meist sind sie sowieso in Matschkleidung verpackt.

Meine Kinder sind im Waldkindergarten. Das einzige, was ich mir wirklich vorstellen kann, ist tatsächlich die Müllproblematik.

Ich als Mutter mag es übrigens auch nicht, wenn Kindergarten bzw. Schule vorschreiben, was meine Kinder essen dürfen und was nicht. Süße Marmelade, fette Wurst usw. sind auch nicht das gesündere was es gibt.

Ich finde, du gibst deinem Kind ansonsten ausgewogene Ernährung mit. Wenn den Kiga allerdings der Nachtisch so stört, warum gibst du ihn denn mit? Ist der für dich so wichtig? Mir wäre es die dauernde Diskussion nicht wert. Knoppers kann das Kind auch essen, wenn du es abholst.

LG luvi

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Re: Um gesund/ungesund geht es der Erzieherin doch gar nicht

Antwort von cube am 21.05.2019, 8:21 Uhr

Finde ich nicht ok, da Kuchen, Nutellabrote etc. ja offenbar erlaubt sind. Um gesund oder ungesund geht es ja hier gar nicht, sondern eher um willkürliche Verbote. Die dann eben auch nicht wirklich schlüssig begründet werden können.
Deshalb würde ich das auch ansprechen. Ist eben tatsächlich blöd bis schlimm für Kinder, wenn diese dann vor allen anderen immer wieder gesagt bekommen, xy darfst du nicht essen - während andere fröhlich ihr Nutellabrot mampfen. Die Kinder stehen doof da und wissen tatsächlich nicht mehr, ob/warum ihr Essen im Gegensatz zu anderen mal wieder „falsch“ ist.

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Dass andere Kinder dürfen hatte ich überlesen

Antwort von Monroe am 21.05.2019, 9:20 Uhr

Dann würde ich auch gezielt nachfragen welche Regel es da konkret gibt. Denn dann geht es anscheinend nicht um Süßes ansich.
Ich könnte mir unter den Umständen auch nur vorstellen, dass es dann um den Müll geht.
Dass sie gezielt deine Kinder schikanieren wollen,kann ich mir nicht vorstellen.
Aber irgendeine konkrete Regel muß es da ja geben

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Re: Ja, dann lass doch das Zuckerzeug einfach weg!

Antwort von Lillimax am 21.05.2019, 9:41 Uhr

Bei uns im Kiga war Süßes einfach generell nicht erlaubt, und das fand ich gut. Das galt allerdings auch für Marmeladen- und Nuttellabrote. Ich verstehe sowieso nicht, wieso man einem kleinen Kind lauter Zuckerbomben wie Quetschie, Knoppers und Riegel mitgeben muss...

LG

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Re: Ja, dann lass doch das Zuckerzeug einfach weg!

Antwort von cube am 21.05.2019, 9:56 Uhr

Sorry, aber darum geht es hier gerade gar nicht. Es geht darum, dass willkürlich ein Müsliriegel verboten wird, das Nutellabrot aber erlaubt ist.
Da nützt es der AP recht wenig ihr vorzuwerfen, dass sie ihr Kind halt nichts Süßes mitgeben soll. Denn wie ich die AP verstehe, gibt sie durchaus ein gesundes Frühstück mit - und eben am Waldtag einen kleinen Nachtisch. Finde ich persönlich ehrlich gesagt auch nicht wirklich schlimm - aber das kann jeder für sich entscheiden.
Was jeder von uns als Zuckerbombe, zu viel Süßes etc empfindet, ist gerade nicht das Thema.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Häsle am 21.05.2019, 10:00 Uhr

Die Erzieherin spricht dich vielleicht deshalb an, weil sie bei dir noch die Hoffnung hat, dass sich was ändert. Bei den anderen hat sie es evtl. schon aufgegeben wegen Unbelehrbarkeit.

Oder es geht eben um die verpackten Sachen. Zusätzlich zum Problem mit dem Müll weiß man da eben, was (ungesundes) drin steckt. Beim selbstgebackenen Kuchen, hausgemachten Obst- oder Nussmus können die Eltern zumindest behaupten, dass nur gesunde Zutaten enthalten sind.

In den Gruppen meiner Kinder gab/gibt es auch Kinder, die täglich (teilweise nur) Süßkram dabei haben. Deren Eltern sind unbelehrbar.
Ich halte mich an diese einfachen Regeln, und meine Kinder haben verstanden, dass sie deshalb daheim Süßes bekommen (im Gegensatz zu den Kindern, die im Kindergarten schon ihre Ration bekommen haben...). Da gibt es gar kein Theater.

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Re: Argumentation

Antwort von cube am 21.05.2019, 10:01 Uhr

Eigentlich das, was du hier auch berichtet hast: das einerseits Nutellabrote, Kekse etc erlaubt sind, Müsliriegel, Quetschies aber nicht. Es ist daher für dich nicht nachvollziehbar, was nun erlaubt oder unerwünscht ist - denn am Zuckergehalt kann es ja nicht liegen (siehe Nutellabrot). Auch die Argumentation "zieht Bienen an" ist nicht nachvollziehbar, da Marmelade, Nutella und auch das gesunde Obst ebenfalls Bienen anziehen.
Du möchtest also gerne mal freundlich nachfragen, welche Regeln es nun bzgl. des Essens genau gibt, da es weder für dich und noch weniger für deine Kinder schön ist, immer wieder das "Falsche" dabei zu haben.
Das ist eine legitime Frage und der KiGa muss da dann eben eine klare, nachvollziehbare Regel für ALLE verkünden.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von cube am 21.05.2019, 10:03 Uhr

Mag sein, dass es so ist - dann hätte die Erzieherin das aber auch so sagen können.
Aber davon ab: das ist dennoch nicht ok. Wenn bei allen anderen Hopfen und Malz verloren ist, kann ich dennoch nicht hingehen und denen alles erlauben, den anderen aber verbieten.

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Re: Argumentation

Antwort von Joaninha am 21.05.2019, 10:12 Uhr

Ich bin froh, dass ich nicht die Einzige bin, die die Arguementation mit den Bienen komisch findet :)
Ich würde wohl auch die Leitung ansprechen und um eine einheitliche Regelung bitten, aus dem bereits genannten Grund, dass sich die Kinder vorgeführt fühlen könnten, wenn immer sie es sind, die die "pösen" Sachen mitbringen.
Bedenken würde ich aber auch, dass bisher offenbar nur die Kinder berichtet haben, was die anderen dabei haben und dass die anderen ihre Süßigkeiten essen dürfen. Da würde ich schon einkalkulieren, dass diese Darstellung eventuell nicht gaaanz tatsachengetreu ist ;)

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Häsle am 21.05.2019, 10:22 Uhr

Nein, da gehören schon allgemein gültige Regeln für alle her. Daran kann man sich als vernünftiger, friedliebender Mensch dann einfach halten, auch wenn man nicht zu 100% dahinter steht. Es schadet ja keinem und schränkt auch nicht wirklich ein. Das kann man auch seinen Kindern so erklären.

Oder man sagt "LmaA, ich entscheide selber, was mein Kind wann isst, und ob ihr Erzieher deshalb tägliche Diskussionen am Brotzeittisch habt, ist mir wurscht."

Wir hatten das Thema gestern in der Elternbeiratssitzung. Die Kinder haben teilweise wirklich täglich nur industriell gefertigten Süßkram dabei, manche Cola oder Spezi in den Trinkflaschen (das fällt dann auf, wenn eine ganze Traube Kinder immer wieder an dieser einen Flasche nuckelt). Die Eltern wurden wiederholt direkt angesprochen, es gab allgemeine Infozettel etc. Es ändert sich bei einigen gar nichts.

Jetzt läuft gerade ein Projekt mit interessierten Kindern. Hauptsächlich geht es um gesunde Ernährung und Müllvermeidung. Sie sollen dann aber auch als Keks-Sheriffs und Müll-Detektive rote Aufkleber auf Boxen und Flaschen anbringen, wenn sie merken, dass da zu viel Ungesundes oder unnötiger Verpackungsmüll drin ist. Das finde ich persönlich etwas bedenklich, weil mein Sohn eh schon zum Petzen neigt. Da wird er zur Höchstform auflaufen...
Ich habe die Leiterin gebeten, dazu vorher einen ausführlichen Infozettel zu verteilen.

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Re: Wichtiger Punkt!

Antwort von cube am 21.05.2019, 10:37 Uhr

Ja, auf jeden Fall noch mal checken.
Wobei es sich für mich so anhört, als wenn es tatsächlich so wäre. Die AP hat ja die Erzieherin schon mal darauf angesprochen und diese hat dann ja nicht das Ganze etwas anders geschildert.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von basis am 21.05.2019, 11:44 Uhr

Mein Gott, dann gib halt einen Riegel ohne Schokolade mit. Oder eben gar keinen, was ich jetzt auch echt nicht verkehrt finde. Zuhause essen deine Kinder doch vermutlich auch keine Müsliriegel zum Frühstück.

Wegen sowas würde ich kein Fass aufmachen und meinem Kind keinen unnötiges Leid zufügen, indem ich es dem Konflikt mit der Erzieherin bewußt aussetzen. Nur um meinen Willen durchzusetzen.

Bei uns ist alles in Verpackung untersagt und damit gab es auch noch nie wirklich Probleme.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von pauline-maus am 21.05.2019, 12:02 Uhr

ich glaube manchmal werden einfach störende dinge an den haaren herbeigezogen um nachklingen zu lassen "ICH habe das sagen, was mein kind betrift"
was ja richtig ist, jeder weiss und nicht nachdrücklich kund getan werden muss
wegen eines musliriegels( und anderen befindlichkeiten) würde ich nicht meine zeit vergeudenund um ein riesending draus zu machen. dann gibt es eben eine banae mit und fertig

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Re: @alle

Antwort von cube am 21.05.2019, 13:46 Uhr

Es geht der AP nicht darum, dass sie unbedingt einen Müsliriegel mitgeben will und sich über das Verbot beschweren will!!
Es geht darum, dass ihr mit abstrusen Erklärungen der Riegel verboten wird, den anderen aber Nutella, Marmelade, Kekse etc erlaubt werden.
Der AP ist nicht klar, welche Regeln sie beachten soll, da es offenbar auch der Erzieherin schwer fällt, diese klar zu benennen.

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Re: @alle

Antwort von xlandix am 21.05.2019, 13:56 Uhr

Hallo, ja danke für die Erklärung.

Wenn keine Süßigkeiten erlaubt sind, wäre das in Ordnung. Da hier aber eine Erzieherin regeln aufstellt, die nicht nachvollziehbar sind, finde ich das sehr unfair. Zumal, sie nicht mich angesprochen hat, sondern meine Kinder als sie losfuttern wollten, sagt sie vor allem „och ne, den kannst du nachher auf dem Heimweg essen, pack ihn wieder ein“. Neben an sitzen aber Kinder und mampfen Kuchen und Kekse....

Um Müll geht es den Erzieherinnen sicher nicht, yogurts im Becher mit Deckel dürfen die anderen Kinder ja auch oder cheesestrings habe ich schon gesehen, scheint auch ok....

Im übrigen sind es 3 Erzieherinnen, aber nur diese eine scheint mit dem Essen meiner Kinder nicht einverstanden. Die anderen haben meine Kinder nie angesprochen deswegen. Ich finde das geht gar nicht. Meine Kinder sind 5 und 6 also kein Baby mehr und daher finde ich gar nichts verwerfliches an zb einem quetschie....

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Re: @alle

Antwort von basis am 21.05.2019, 14:04 Uhr

Sorry, aber deshalb würde ich trotzdem nicht zur Leitung rennen, das wäre es mir echt nicht wert. Entweder mit den Erzieherinnen direkt klären, was nun erlaubt ist und was nicht, oder auf sich beruhen lassen.

Und gerade bei 5 und 6-Jährigen kann man im Übrigen das Obstmus genauso im Becher mit Schraubverschluss samt Löffel mitgeben.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von kati1976 am 21.05.2019, 18:15 Uhr

Hat die Erzieherin dann auch bestätigt das sie es nur deinen Kindern verbietet?

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von xlandix am 21.05.2019, 18:27 Uhr

Nein das hat sie so nicht gesagt, sie meinte sie hätte so Kinder die ihre 2 Kekse essen dürften.... ich hatte darauf hin gemeint, das das unfair sei und entweder alle oder keiner dürfen süßes.... darauf hin fing sie mit dieser Story mit Schokolade an, das würde die Bienen anlocken. Als ich ihr dann sagte, dass auch Kekse und Obst Bienen anlocken, meinte sie das wäre nicht das selbe.... als ich dann noch anfing, dass nutellabrote auch Schokolade sind, reagierte sie sehr pampig. Also mit dieser Frau werde ich wohl auf keinen Nenner kommen. Wie gesagt ICH habe sie auch nur angesprochen, weil sie jede Woche meine Kinder damit vor den anderen vorführt. Sowas sollte ein Erzieher wohl direkt mit den Eltern sprechen. Schon aus pädagogischer Sicht, ist diese Art von blossstellen wohl echt unangebracht. Ich glaube ehrlich die mag meine Kinder nicht so, sie sind ihr zu laut oder wild... keine Ahnung.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Heidi84 am 21.05.2019, 19:01 Uhr

Bei uns sind Müsliriegel und Quetschies auch verboten wegen dem Müll.

Finde ich auch OK und halte mich daran.

Gerade im Wald macht das doch auch Sinn, oder?

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von kati1976 am 21.05.2019, 21:59 Uhr

Okay,da hast du natürlich recht.

Dann sollen sie es für alle verbieten.


Wende dich an die Kita Leitung und an die Elternvertreter, wenn es die gibt.

Man kann es nicht 2 Kindern verbieten und anderen nicht.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von kati1976 am 21.05.2019, 22:06 Uhr

Der Müll muss doch nicht im Wald bleiben. Nach dem Essen man alles zurück in die Tasche packen und es wird zu Hause entsorgt.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von chrpan am 21.05.2019, 22:31 Uhr

Da die betreffende Erzieherin keine nachvollziehbaren Argumente bringen konnte, verstehe ich deinen Unmut sehr gut.
Zwar begrüße ich gesunde Ernährung im (und natürlich nicht nur) Kindergarten, aber Kinder vor den Kopf zu stoßen und sie die Jause teilweise nicht essen lassen - das finde ich nicht ok.

Wenn ein Kindergarten Regeln aufstellt, sollten sie erstens für alle gelten
und zweitens auf Erwachsenenebene kommuniziert werden.

LG

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von IngeA am 22.05.2019, 10:40 Uhr

Gib deinen Kindern 2 Kekse ohne Schokolade etc. als Nachtisch mit und warte was passiert.

Oder du gibst wirklich mal keinen Nachtisch mit und wartest was passiert.

Wenn die Erzieherin dann immer noch was zum meckern findet, würde ich definitiv zu Kiga-Leitung gehen und um verbindliche Regeln für alle bitten.

LG Inge

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Gibt es denn schon Neuigkeiten?

Antwort von Monroe am 22.05.2019, 10:43 Uhr

Könntest du mit dem Kiga schon sprechen und eine Regel hat sich herauskristallisiert?

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Ich bin echt nicht Öko.

Antwort von emilie.d. am 22.05.2019, 21:15 Uhr

Aber warum man seinem KIGA Kind Süßigkeiten zum Frühstück mitgibt, verstehe ich nicht.

Zum Rest, Kekse, Salzstangen und Nutella sind genauso blödsinnig regelmäßig zum Frühstück wie Knoppers oder Müsliriegel. Aber ich käme mir schon etwas blöd vor, mit einer Erzieherin drüber zu streiten, damit am Ende mein Kind auch ja bloß Süßes zum Frühstück bekommt. Wobei Du rein sachlich, wenn es der Erzieherin nicht um Müllvermeidung geht, wie gesagt recht hast.

Dass Wespen durch Süßes im Wald angelockt werden, stimmt. Vor zwei Jahren war es bei uns im Waldkiga ziemlich schlimm, seitdem ist nichts Süßes mehr im Wald erlaubt. Ich hatte auf einem Sommerfest mal eine Apfelschorle getrunken und die sind richtig Richtung Mund geflogen, wo bei mir noch Restzucker klebte. Wenn es bei uns mit den Wespen schlimm wird, gebe ich auch kein Obst mehr mit, dann gibt es Gurke oder Möhre.

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von Philo am 23.05.2019, 9:22 Uhr

Bei uns in der KiTa wird auf Nachhaltigkeit und Zahngesundheit geachtet, heißt:

alles, was Zucker enthält, geht wieder mit nach Hause
alles, was in Plastik verpackt ist, geht wieder mit nach Hause

Wir Erzieher sind mit für die Erziehung der Kinder verantwortlich, es geht auch darum, dass Kinder ein Bewusstsein für gesunde Lebensmittel und Nachhaltigkeit im Umgang mit der Natur entwickeln - wenn Eltern das schon nicht haben.
Und ja, wir sind ERZIEHER, Kinder kommen in den KiGa, damit sie erzogen werden. Wir sind nicht "nur" Aufpasser und Ja-Sager.
LG

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Re: Kita verbietet müsliriegel

Antwort von nils am 23.05.2019, 9:45 Uhr

Also wenn du da nicht doch etwas falsch verstanden hast, dann finde ich es auch unfair wenn andere dürfen.
Aber du kannst ihnen ja andere Dinge mitgeben, die erlaubt sind.
Quetschies finde ich z.B. echt das letzte. Sie erzeugen Unmengen an Müll, enthalten extrem viel Zucker und gaucken den Kindern u. Eltern vor, dass das Ganze auch noch gesund sein soll.

Meine Kinder haben weder im Kiga noch in der Schule Süßes mitbekommen. Ich denke sie brauchen nicht unbedingt einen Nachtisch.
Und sowohl im Kiga als auch in der Schule wird sehr darauf Wert gelegt, dass die Kinder eine gesunde Jause mithaben und KEINE Süßigkeiten (egal welcher Art).

Bei meiner Kleinen in der Grundschule darf man 3 x im JAHR eine Süßigkeit mitnehmen. Ansonsten wird geschimpft (was ich auch total unterstütze!).

Und nicht, dass jetzt jemand denkt ich gebe meinen Kindern nichts Süßes. Sie essen fast jeden Tag eine Kleinigkeit (aber eben zuhause wo kein Neid der anderen Kinder, weil sie nichts mithaben) auf kommen kann.

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@Philo

Antwort von Joaninha am 23.05.2019, 13:59 Uhr

Du bist Erzieherin?

Also ich stimme Dir zu, was Nachhaltigkeit und gesundheitsbewusste Ernährung betrifft.

Bei der Frage oben war ja aber auch der Gedanke im Spiel, dass Vorgaben nicht kommuniziert bzw. nicht stimmig umgesetzt werden. Warum kommt es denn dazu, vor allem zu letzterem? Die Frage ist ernst gemeint. Ich merke bei unserem KiGa auch immer wieder, dass mit unterschiedlichem Maß gemessen wird. Bei uns geht es zur Zeit ums Abholen. Während sich die Erzieherinnen bei mir darauf versteifen, dass meine Tochter keinesfalls schon in der Gartenzeit abgeholt werden darf, spaziert die Großmutter eines anderen Mädels seelenruhig zur Gartenzeit in den KiGa, um ihre Enkelin abzuholen. Also ich muss sagen, ja, das stört mich, auch wenn ich die Argumentation der Erzieherinnen - Gartenzeit ist wichtig für die Entwicklung usw.usf. - nachvollziehen kann. Warum braucht das andere Kind das für seine Entwicklung nicht?

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Weil ein Kiga ein Arbeitsplatz wie jeder andere auch ist.

Antwort von emilie.d. am 23.05.2019, 16:18 Uhr

Und es am Führungspersonal liegt, welche Regeln aufgestellt werden (Z.b. Gartenzeit gilt für alle) und was passiert, wenn Mitarbeiter sich non-compliant verhalten.
Ich kenne eine Story - ich schwöre, so passiert- wo Lehrerinnen ihre Stunden umgesteckt haben und die Direktorin nichts gesagt hat, weil sie die Konfrontation scheut und dann lieber drum rum plant.

Ich finde, man muss als Eltern sich sehr genau überlegen, wann man auf solche Misstände aufmerksam macht. Niemand lässt sich gern sagen, dass er oder sie sein / ihr Personal nicht im Griff hat. Ob eine Erzieherin die Extrameile bei meinem Kind geht, hängt unbewusst auch immer daran, wie sympathisch ihr das Kind ist. Da können sich auch die Professionellsten nicht von frei machen.

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Re: Weil ein Kiga ein Arbeitsplatz wie jeder andere auch ist.

Antwort von Häsle am 23.05.2019, 19:16 Uhr

Naja, was sollen die Erzieherinnen denn mit (Groß-)Eltern machen, die sich partout nicht an die Regeln halten wollen?
Die Leiterin unseres Kindergartens sagt, man kann überhaupt nichts tun. Selbst wenn das theoretisch reichen würde, um den Betreuungsvertrag zu kündigen, würde der Träger (die Stadt) nicht mitspielen, weil er sonst einen anderen Betreuungsplatz aus dem Hut zaubern müsste. Den er nicht hat. Und die Probleme wären da dieselben.

Bei schlimmen Brotboxen sind die Erzieherinnen so frei, picken das Gesündeste raus und ergänzen es ggf. mit Brot aus der eigenen Box. Obst und Gemüse gibt es eh zu jeder Brotzeit (die Eltern befüllen einen Korb, und es gibt auch was aus einem staatlichen Programm). Davon teilen sie diesen Kindern einfach mehr zu. Die ganz frechen Erzieherinnen schmeißen den Süßkram einfach weg, die vorsichtigen packen es nur zurück in die Tasche.
Wenn auffällt, dass ein Kind Cola in der Trinkflasche hat, wird die Flasche ausgeleert und mit Wasser befüllt (falls sie nicht zu versifft ist, auch oft ein Problem bei diesen Kindern; es passt halt alles zusammen).

Aber umerziehen lassen sich die wenigsten Eltern. Die meisten halten sich zum Glück eh an die Regeln, die ganz am Anfang per Infozettel mitgeteilt werden. Die Ausrede, man wüsste nicht, was eine gesunde Brotzeit enthalten soll, gilt also bei uns nicht.

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Re: Weil ein Kiga ein Arbeitsplatz wie jeder andere auch ist.

Antwort von emilie.d. am 24.05.2019, 6:50 Uhr

Ich meinte ja prinzipiell erstmal, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Wenn Mitarbeiter nicht vernünftig arbeiten, ist es erstmal Aufgabe vom Chef, das zu ändern.

Es gibt sicher Extremfälle, aber die Kigas, wo es läuft, zeigen ja schon, dass es geht. Ich kenne hier Einrichtungen, wo die Türen außerhalb der Abholzeiten abgeschlossen sind. Bei uns im Waldkiga kann man nichts abschließen, logischerweise, dafür kann man aber die Eltern rauswerfen, wenn sie nicht kooperieren, sich nicht einbringen. Vielleicht, weil es ein e.V. ist?

Wenn nur Schrott zum Essen mitgegeben wird, kann man umstellen und das Frühstück stellen. Machen hier auch zunehmend mehr Einrichtungen, wahrscheinlich deswegen.

Ich kenne es aus der Schule, auch da sind die Helikopter-Eltern, die meinen, sie müssten ihrem Goldjunges die Tasche bis in die Klasse tragen und auspacken, ein Problem. Die werden glaube per Hausrecht rausgeworfen, auch das geht. Warum sollte das im Kiga dann nicht möglich sein?

Das Problem mit den Brotdosen in der Schule haben die Lehrer in meiner Familie aktuell bei den Uneinsichtigen tataächlich nicht gelöst bekommen. Da kann man tatsächlich nur reden und Elternbriefe schreiben. Wie gesagt, muss man nicht verstehen, warum Kinderschokolafe und abgepackte Schokocroissants in eine Brotdose gehören.

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Re: Weil ein Kiga ein Arbeitsplatz wie jeder andere auch ist.

Antwort von Häsle am 24.05.2019, 8:46 Uhr

Das mit dem Frühstück stellen haben einige Kitas hier versucht durchzubringen. Die Stadt ist dagegen. Entweder würde das den Träger mehr kosten oder die Beiträge würden steigen. Beides ist vom aktuellen Bürgermeister nicht gewünscht. Ich wünsche mir da mal jemanden mit Hintern in der Hose für den Posten. (Mittagessen kostet aktuell übrigens 4,80€/Tag, nicht Bio, geliefert; 1€ davon ist für die Küchenkraft).

Dank der 100€ pro Kindergartenkind, die der bayr. Freistaat demnächst (angeblich) zuschießen wird, fällt immerhin die Getränkepauschale weg. Ich glaube, das waren 3€/Monat. Meiner bekommt bisher Wasser von daheim mit (ungesüßten Tee mag er nicht, von Apfelschorle bekommt er Durchfall). Ab nächstem Jahr soll es zum Schutz der Kinder Flaschenverbot geben und die gestellten Getränke sollen dann eben aus Gläsern getrunken werden. Das gibt bestimmt noch Stress mit bestimmten Eltern.

Bei uns sind die Türen auch während der Kernzeit (8:30-12:30 Uhr) geschlossen (was Dauerklingeln nicht verhindert).
Meistens sind die Gruppen mittags aber draußen, und die betreffenden Eltern wissen, dass eines der Tore sich nicht mehr versperren lässt. Außerdem kann man sich das Theater vorstellen, die schimpfende Mutter auf einer Seite des Zaunes, das plärrende Kind auf der anderen Seite...

Naja, ich bin froh, dass ich mich gegen das Berufsfeld entschieden habe. Nicht nur deswegen.

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