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Geschrieben von DK-Ursel am 13.06.2019, 17:35 Uhr

Kann man einen 3jährigen mit auf eine Beerdigung nehmen?

Hej!

Ja, das würde ichmachen, beiso entferntem Menschen allerdings wirklich nur im Notfall.
Dies aber weniger, weil ich glaube, das Kind entwickelt ein Trauma (warum: es kennt sicher diewenigsten Menschen und einem Dreijährigen erklärt man eben,daß sie weinen, weil sie traurig sind - zudem sitzt man ja nicht in der ersten Reihe und heult bei allem mit).
Aber ich wäre bei so einem Abschied gern konzentrierter und bei mir und der Freundin als beim Kind, das aber ist natürlich nötig, wenn er dabei ist. Trotzdem geht das aber meistens recht gut, und gerade, wenn / weil Du ja nicht in der ersten Reihe sitzt, kannst Du bei wirklich störendem Kind auch rausgehen.
Wir haben leider schon etliche Beerdigungen hinter uns und imer waren etliche kinder verschiedensten Alters dabei - nie habe ich erlebt, daß ein Kind störte oder sich hinterher (beim "Leichenschmaus") sonderlich beeindruckt zeigte.
Umgekehrt aber sind die Kinder den Trauernden oft, ohne es zu merken und zu wollen, eine große Stütze - und ein Beweis dafür, daß ebenalels zum Leben dazugehört - und das Leben weitergereicht wird.

Das Argument, kleinere Kinder verkafteten dies besser, finde ich auch etwas ...schwierig, denn kleinen Kindern kannst Du deutlich weniger erklären. Die empfangen aber die Stimmung genauso wie ein Drei- oder Achtjähriger, denn gerade kleine kinder haben feine Antennen. Das Trauma liegt dann eben unausgesporchen auf der Seele, so es einträte.
Auch bei kleineren Kindern würde ich - aber vor allem bei nahen Verwandten - niemals davon abraten, das kind mitzunehmen. Es - wieder bei nahen Verwandten - nicht tun, ist deutlich traumatischer.

Wenn es jetzt gar nicht anders geht, nimm Deni Kind mit. oft reicht die Erklärung, daß der Mann der Freundin - Name - sowieso gestorben ist (Unfall/krank) und daß nun alle traurig sind, weil sie ihn gehen lassen müssen und er nicht mehr wiederkommt.
Bei Nachfragen dann ebenso kurz, aber ehrlich antworten.
Ein "ich weiß nicht, was glaubst du?" ist oft hilfreicher als fabulöse Ausweichmanöver.

mein Beileid, Deine Freundin wird Dich brauchen!

Gruß Ursel, DK

 
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