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Geschrieben von Mijou am 14.02.2021, 11:47 Uhr

In diesem Alter sehr große Unterschiede, die sich später oft nivellieren

Hallo,

Du siehst das völlig richtig, es ist sehr früh. In diesem Alter wird regulär noch nicht auf Hochbegabung getestet, das macht erst im Schulalter Sinn, sofern die Entwicklung hier immer noch außergewöhnlich verläuft, was oft nicht der Fall ist.

Der Sohn meiner besten Freundin konnte mit fünf Jahren lesen und schreiben, wobei er sich letzteres fast selbst beigebracht hatte. Er rechnete im Zahlenraum bis 30. Im Schulalter wurde er auf Hochbegabung getestet. Ergebnis: Hohe Intelligenz, aber keine Hochbegabung. Er hat inzwischen Abi, seine Noten sind eher durchschnittlich.

Man muss dazu auch sagen: Erzieherinnen sind gar nicht dafür qualifiziert, eine Hochbegabung zu diagnostizieren. Das gehört nicht zu ihrer Ausbildung. Sie können und dürfen natürlich sagen, wenn ihnen etwas auffällt, und damit einen Hinweis geben. Mehr aber auch nicht, und sehr oft ist an einer solchen Vermutung denn auch nichts dran.

Es gibt im Kindergartenalter sehr große Unterschiede zwischen den Kindern. Diese nivellieren sich aber oft in den ersten zwei Schuljahren. Meine Tochter konnte z. B. schon mit dreieinhalb Jahren korrekte Relativsätze bilden und den Konjunktiv verwenden. Das hat die Erzieherinnen völlig baff gemacht. Trotzdem ist sie nicht hochbegabt, auch wenn sie gute Schulnoten hat.

Von daher: Ich würde abwarten. Wenn die spätere Lehrerin/der Lehrer immer noch einen Test anrät, würde ich den machen.

LG

 
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