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Geschrieben von Chillimohn am 15.02.2021, 14:59 Uhr

Hochbegabung im Kindergarten?

Hallo, ich antworte, ohne die vorherigen Antworten gelesen zu haben.
Mein Sohn wurde aufgrund mehrerer Ratschläge von außen mit 1 +11 Monaten auf die Entwicklung getestet. Stand damals, je nach Bereich zwischen 3,5 bis 4 Jahren.
Der Kindergarten wollte dann genaues, ohne Corona hätte er jetzt Französisch oder etwas Asiatisches lernen können, da ihn das schwer fasziniert.
Einen echten Intelligenztest hatte er mit 3,3 Jahren, sein Wert war über dem Durchschnitt. Er war jedoch im Vormonat der Testung sehr krank und noch nicht wirklich erholt, die Wahrscheinlichkeit dass der Test ohne dem über 130 gelegen wäre, ist sehr, sehr hoch. Testmöglichkeit konnte aber nicht verschoben werden.
Warum so früh so eine Testung, die er auch aufgrund des Alters nicht vollständig bewältigen kann? Um ihm genau den Kindergarten zu ermöglichen, den er besucht. Um ihn mit großer Sicherheit früher Einzuschulen. Um ihn genau auf der Schule einzuschulen, die dem Privatkindergarten folgt, deren Plätze extrem überrannt sind, weil sie wohl im weiten Umkreis über das Bundesland hinaus die Beste ist.
Schon am Kindergarten merken wir, dass der Umgang mit ihm sich emotional nicht von anderen unterscheidet, was Grenzen zb betrifft. Er aber Rückzug haben kann, wenn er ihn braucht. Auf seinen enormen Wissensdurst wird aber so gut es geht eingegangen, auch auf seine Interessen und die Tiefe dessen.
Zusätzlich ist er in einer Gruppe, in der bis auf ein Kind alle entschieden älter sind, was seiner sozialen Reife enorm entgegen kommt.
Zusätzlich weiß ich von mir und meiner Schwester, dass wir beide hochbegabt sind und wollte, dass er so gefördert werden kann, wie nötig und doch Kind ist.
Außer der Kindergartenleiterin weiß, laut meinem Wissen, keiner davon. Obwohl Eltern gleich alter Kinder es teils wissen, da in manchen Dingen sein Verhalten, Wissen und Sprache eben doch ganz anders ist als das der anderen.
Zusätzlich ist es schlicht und ergreifend so, dass wir für diesen Kindergarten finanzielle Unterstützung bekommen und die Schule über ein Stipendium laufen wird.
Der eigentlich gedachte Kindergarten wäre uns zu radikal gewesen, um seinen Wissensdurst zu fördern, nicht aber sein Kindsein zu achten.
Und es ist auch so, dass wir einfach oft an unsere Grenzen stoßen, bzw hat sich dies auch durch sein Verständnis gebessert, was wir ihm zu seinen Themen noch so geben sollten, was er nicht schon weiß. Zusätzlich seinen Perfektionismus im Auge behalten und dem gegensteuern um es ihm später hoffentlich leichter machen zu können.
Nicht jeder kann es verstehen, schon gar niemand, der ihn nicht näher kennt. Die Ärztin oder Psychologin aber, die die Testung macht, sagt, es wäre so toll, mal ein Kind in dem Alter zu haben, mit so einer deutlichen Testung, dass es einfach auch schön wäre, dies weiterzuverfolgen, bzw die Wege schulisch für ihn zu ebnen.
Und manchmal ist es auch so, dass man, gerade zu anderen Mütrern sagen kann, bitte vergleiche dein Kind nicht mit meinem, der kann dies zufällig besser, dein Kind ist völlig normal. Du hast alles richtig gemacht, es ist Zufall.
Um nochmal rauszuholen, er ist mit Abstand jünger als die Anderen und sehr, sehr klein. Logischerweise bei den Großen dadurch nicht so akzeptiert. Und doch ist es so, dass er mitspielen darf, bestimmen darf, bzw seine Ideen mitgemacht werden. Und er lernt, sich durchzusetzen, obwohl er eben wirklich klein ist im Gegensatz zu den anderen.

Ich kann dir nicht raten, mach die Testung, ich kenne einige, gerade im Kindergarten bzw der Schule, bei den sozusagen der Verdacht da ist. Trotzdem sehe ich für uns deutlich den Vorteil zu wissen, dass er zb übernächsten Schuljahr theoretisch zur Schule gehen zu können. Bzw nicht als Einzige für seine Interessen dazusein, das ist nämlich gewaltig anstrengend.

 
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