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Geschrieben von sue1 am 07.08.2020, 17:07 Uhr

Grüßen

Hallo Allerseits,

Ich möchte bitte Eure Erfahrungen und Einschätzungen zu meinem Thema lesen.

Mein Sohn (5) hat leider noch immer nicht gelernt, zu grüßen, Bitte-danke zu sagen oder bsp. jemand zum Geburtstag zu gratulieren, also es fehlt an diversen "sozialen Benimmregeln".
Damit meine ich, dass es selbst Personen, die er sicher mag - wie Oma, Opa - nicht grüßt, sich nicht verabschiedet, mich als Mutter nicht grüßt beim Abholen vom KIGA, den Papa nicht, wenn er von der Arbeit heim kommt, etc.
Auch im KIGA wurde mir gesagt, dass er manchmal andere ignoriert, also einfach nicht antwortet, wenn ein anderes Kind oder eine Pädagogin etwas fragt. Auch das kommt zu Hause vor.
Mir geht es nicht darum, dass er er einmal vergisst, er tut es nie!
Wir haben unserer Meinung nach schon alles probiert (mehrfach erklärt, warum man dies tut, ihn erinnert, es ignoriert und auch geschimpft) und natürlich gehen wir mit positiven Beispiel voran, alle in der Familie sind freundlich und Grüßen.

Hat noch jemand Ideen?
Vielen Dank!

 
7 Antworten:

Re: Grüßen

Antwort von Baerchie90 am 07.08.2020, 18:45 Uhr

Was sagt er denn selbst dazu mit 5 Jahren hat er ja vielleicht schon ein paar eigene Gedanken zu dem Thema, die vielleicht etwas Licht ins Dunkle für euch bringen. :-)

Ich kenne das von meinem Sohn (7) etwas, der hat allerdings ein paar Baustellen. Ihm sind viele Situationen einfach unangenehm zum Beispiel Verabschiedungen, die "überspielt" bzw "ignoriert" er dann gerne.

Meine 5 jährige Tochter denkt meistens von sich daran, wenn nicht übernehme ich es einfach oder erinnere nochmal dran, dass wir das ja ganz vergessen haben, dann hat sie auch kein Problem damit es nachzuholen. Bei Sohnemann sieht das schon anders aus, wenn er darauf angesprochen oder dazu aufgefordert wird, stellt er sich erst recht quer, von daher sprech ich ihn meist unauffällig an, so dass es kein anderer mit bekommt, oder ich übernehme es, dann macht er es immer öfter nach.
Bei ihm brauchen wir aber generell mehr Fingerspitzengefühl, damit es läuft..

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Re: Grüßen

Antwort von Sonnenkäferchen am 07.08.2020, 20:03 Uhr

Wegen des Ignorierens...hört er gut?

Auch wenn er einen alterangemessenen Wortschatz etc hat, könnte er schlecht hören.

Ansonsten würde ich jedes Mal drauf hinweisen. "Guck mal, Oma ist da. Wir sagen erstmal guten Tag "
So in der Art, je nach Situation halt.
Beim Vater wäre ich locker. Der kann das Kind auch selbst begrüßen, wenn er nachhause kommt.

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Re: Grüßen

Antwort von bellis123 am 07.08.2020, 22:00 Uhr

Bei meiner Tochter hat hallo/tschüss auch lange gedauert, bis ca. zum 5. Geburtstag. Es war ihr irgendwie unangenehm, sie ist auch recht schüchtern. Als sie zum 5. Geburtstag Vorschulkind wurde, habe ich mehr Druck gemacht und irgendwie ging es dann recht flott.

Danke hat schon von Anfang an geklappt.

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Re: Grüßen

Antwort von sue1 am 08.08.2020, 8:04 Uhr

Wenn ich ihn frage, sagt er einfach nur „ich will nicht“. Keine weiteren Argumente.
Überspielen von Situationen kommt auch vor, dann hab ich auch Verständnis, dass ihm etwas unangenehm ist.

Aber gut zu wissen, dass andere auch diverse Baustellen haben.

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Re: Grüßen

Antwort von sue1 am 08.08.2020, 8:10 Uhr

Hallo,

Ja, er hört gut. Hatten gerade erst wieder einen Hörtest. Aber das war nicht immer so und er ist 2x operiert worden. Er hat sehr schlecht gehört. Jetzt frag ich mich grad, ob er sich in dieser Zeit so ein Verhalten angewöhnt hat und das jetzt schwerer abzugewöhnen ist. Zumindest das Ignorieren würde das erklären. Das fehlende Grüßen eher nicht.

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Re: Grüßen

Antwort von sue1 am 08.08.2020, 8:12 Uhr

Ich denke auch, mit 5 wird's Zeit!
Ich schwanke zwischen Druck machen (noch mehr) und einfach mal ignorieren, weil er es vielleicht schon absichtlich macht, um mich zu ärgern.

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Re: Grüßen

Antwort von DK-Ursel am 09.08.2020, 15:54 Uhr

Hej!

Irgendwie denek ich gerade:
Bei vielen ist es das Essen, beianderen das Schlafen, bei noch anderen sowas hier - Kampfplatz.
und immer verlierendie Eltern,den nIhr könnt machen,was Ihr woltl: Wenn Kind nicht wil lund auf stur schlatet, habt ihr schon verloren.
Ihr könnt Essen nicht reinstopfen, die Augen nicht zudrücken, die Wörter nicht rausschütteln.

Wieso nicht einfach gelassen dem Kind Kind überlassen, wann es das tut?
es weiß, so tmacht man das, Ihr macht es ihm vor.
es gibt nur sehr wenige Menschen,die nicht irgendwann merken,daß ihnen gute Manieren weiterhelfen und guttun.

Mene tochter hatdie ganze Zeit in der Musikschule NIE ihren Namen gesagt- obwohl die Pädagoginsehr nett war, sie sich nach 2-3 Jahren kannten - und die hat auch nicht gedrängelt, nur jedesmal gefragt, die Antwort nach kurzer Pause von mir bekommen und mich am Sxhluß "gelobt": Bloß kein Druck, lieber Geduld!
(Eine Möhre, an der Du ziehst, wächst deshalb auch nicht schneller.)

Dasselbe kind hat sich auch noch älter als Deins nicht getraut, ein Eis zu bestellen - heute ists ieselbstbewußteste, erfolgreichste junge Dame,die man sichdenken kann.
Abersie hat auch nicht erfahren,daß ihr Vorwürfe gemacht , daß ihr das Gefühl vermittelt wurde: Du bist SO nicht richtig, nicht gut genug, stell mich mal schnell zufrieden.

In diesem Alter lernen Kinder noch unglaublich viel - Erinenrung reicht, dann macht man es im Namen des Kindes, und irgendwann merkt ea: ich kann das auch. Welch ein Erfolgserlebnis!
Statt dem, auf Druck, Zwang und Mutters Unzufriedenheit reagieren zu müssen und etwas zu tun, was einem total gegen den Strich geht und was man mit 5 Jahren auch noch nicht so ganz einsieht, denn das "man" etwas tut, weil "man" es so macht, weckt sogar in mir Protestgefühle. Und je mehr man mich nötigt, umso schalte auch ich bei den harmlosesten Dingen auf kontra und stur.

Kinder lernen - durch Nachahmung und wenn sie motiviert sind.
Nicht durch Zwang - das ist kein Lernen, das ist Dressur.
Für Tiere schafft man die jetzt weitgehend ab - wieso willst Du sowas für Dein Kind, wieso ist Dir das bei einem so kleinen Kind SO wichtig, daß Du die Gefühle Deines Kindes zur Seite schiebst?
Warum läßt Du Deinem Kind nicht die zeit, die es braucht? Dann kann es auch irgendwann Guten Tag und Danke sagen und das wirklich meinen und nicht nur nach Mutters Anerkennung schielen.
DAS sind dann angenehme Menschen, nicht die dressierten!

Gruß Ursel, DK

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