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Geschrieben von Alivinator am 19.09.2016, 20:08 Uhr

Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Hallo Ihr Lieben,
heute mache ich meinen ersten Eintrag und möchte mich daher auch einmal kurz vorstellen. Ich bin mit meinem Freund seit circa zwei Jahren zusammen. Er hat von seiner ersten Partnerin eine kleine Tochter von drei Jahren knapp vier mit gebracht. Wir wohnen seit einem halben Jahr zusammen.

Nun zu meiner Frage. Da mein Partner und die Mutter des Kindes so weit weg wohnen haben wir die kleine abwechselnd 2 Wochen und die Mutter 2 Wochen. Also 1woche wir, dann sie, dann wir und dann wieder sie.
Die kleine geht bei ihrer Mutter in den Kindergarten. Nun wollte ich fragen ob es möglich ist dass wir die kleine auch hier bei uns an einem Kindergarten anmelden und sie auch bei uns in einen Kindergarten geht. ?

Wäre Supi wenn ihr mir etwas Erfahrungen oder eure Meinung dazu schreibt :)

 
13 Antworten:

Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von Moni33 am 19.09.2016, 21:39 Uhr

Vielleicht stehe ich ja momentan auf dem Schlauch, aber warum sollte das nicht gehen? Zumindest dann, wenn bei Euch nicht ein großer Mangel an Kita-Plätzen herrscht...
Nur zahlen müsstet Ihr natürlich noch einmal.
LG

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von Winterkind09 am 20.09.2016, 8:08 Uhr

Nein, das geht nicht- es sei denn ihr schwimmt im Geld und könnt zwei private Kindergärten buchen. Die Kindergartenplätze werden zum größten Teil von den Kommunen finanziert, das was ihr zuzahlt ist nur ein kleiner Anteil vom Gesamtbetrag für die Kosten.
Dann müsst ihr mal bedenken, was das für das Kind bedeutet: zwei Kindergartengruppen mit unterschiedlichen Kindern und Erziehern- für viele Kinder ist schon ein Kindergarten anstrengend- zwei verschiedene wären viel zu viel.
Um dem Kind ein stabiles Umfeld zu bieten müsst ihr schon in den sauren Apfel beißen und es in den eigenen Kindergarten fahren. Wochenweise Zuhause lassen ist auch keine Option, Kinder brauchen regelmäßige Abläufe im Alltag. Wenn ihr das nicht schafft, würde ich zum Wohl des Kindes auf die wochenweise Betreuung verzichten und nur Nachmittage oder Wochenenden übernehmen

Lg Winterkind

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von allwa am 20.09.2016, 8:26 Uhr

Ich halte die Idee nicht für gut, ob sie umsetzbar ist weiß ich nicht.
Es würde sich auch sicher viel zu viel überschneiden. Da kommt der Fotograf, da kommt die Feuerwehr, da ist Sommerfest, da ist Lichterfest/St. Martin.
Dann auch die Gewöhnung... wenn man etwas gern gewinnt möchte man davon nicht weg und auch nicht wo anders hin... wie soll man gute Freundschaften aufbauen wenn man nur wochenweise da ist? Wie soll man gutes Vertrauen aufbauen, wenn man ständig weg ist und wieder bei jemand anderes ist.
Ich glaube ein Kind ist schnell damit überfordert. Dort herrschen die Regeln, hier herrschen andere Regeln. Ich denke es kann entwicklungsbedingt zu Rückschritten führen. Wenn ich nur mal an das Thema trocken werden denke und die Erfahrungen mit den Kitas hier manchmal lese... jede Kita geht anders um mit dem Thema, viele unterstützen das, es gibt aber auch Kitas die hemmen das manchmal sogar, vielleicht auch unbewusst, keine Ahnung aber gehört habe ich davon schon viel das die Kinder Windeln anbekommen weil öfters was schief gelaufen ist. So... jetzt zieht Kita a das konsequent ohne Windel durch und Kita b zieht lieber eine an... und nun?!
Gehen tut alles, aber ich finde es schwierig umsetzbar.

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von mama-nika am 20.09.2016, 9:26 Uhr

hmmm, es geht mich ja gar nichts an, aber ich finde das 2Wochen Modell, was ihr praktiziert allgemein nicht gut. "normal" wäre ja, wenn ein Elternpart die Kleine am We sieht. so wird das Kind -in meinen Augen- zuoft hin und her gerissen. wenn dann auch noch ein zusätzlicher KiGa dazukommt, wäre das alles ganz schön wuselig fürs Kind.
meine persönliche Meinung wäre, dass das Kind ein festes Zuhause hat und an dem Ort ihren festen Freundeskreis. 2Wochen sind wahnsinnig lang für ein Kind in dem Alter, kaum hat es sich aneinem Ort wieder eingelebt, geht es auch schon wieder weg zum anderen Ort. klar, ich verstehe, dass jeder Elternteil gerne viel Zeit mit dem Kind verbringen mòchte und diese Regelung klingt erstmal total "fair", ob es aber auch das Beste für das Kind ist, wage ich zu bezweifeln. sorry!

ich weiss das war alles nicht wirklich deine Frage, ich musste es trotzdem anmerken.
LG

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Re: Halte ich nur für realistisch, wenn das Kind seelisch sehr robust ist...

Antwort von Windpferdchen am 20.09.2016, 9:43 Uhr

Ich glaube, es ist für die meisten Kinder überfordernd, sich abwechselnd immer wieder in zwei verschiedenen Kigas einzuleben. Sobald ein Kind das getan hat, wird es wieder herausgerissen und in den anderen Kiga gesteckt. Schon ein einziger Kiga ist für jedes kleine Kind eine tägliche Herausforderung, es muss den allmorgendlichen Trennungsschmerz überstehen, sich in der Gruppe behaupten, den Trubel verarbeiten. Damit sind die meisten drei- bis vierjährigen Kinder schon mehr als ausreichend gefordert.

Die paritätische Lösung (gleiche Aufenthaltsdauer des Kindes bei beiden Elternteilen) ist für die Eltern sicher die gerechteste. Ob sie auch für das Kind die beste Lösung ist, darüber wird ja unter Experten sehr gestritten. Kinder brauchen Stabilität und einen festen Lebensmittelpunkt. Wenn Deine kleine "Stieftochter" die 14-Tages-Lösung aber wirklich (!) gut verkraftet, ist sie sicher okay.

Wenn das Mädchen seelisch eher robust veranlagt ist, unerschrocken und sehr kontaktfreudig ist - dann könntet Ihr den doppelten Kiga-Besuch sicher ausprobieren - sofern Ihr eine Einrichtung findet, die das mitmacht. Man muss dann natürlich auch doppelt bezahlen. Und sollte trotzdem damit rechnen, dass das Kind diese neuerliche Herausforderung nicht bewältigt. Denn das Mädchen hat ja schon mit der Trennung der Eltern viel zu verkraften.

Letztlich ist das Kind das schwächste Glied der ganzen Geschichte, und es ist der Mensch, der am allermeisten unter der Trennung und der neuen Lebenssituation leidet. Rücksicht auf das Mädchen hätte für mich daher immer oberste Priorität, egal wie Ihr Euch in Sachen Kiga entscheidet.

LG

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Und später zwei Schulen ?

Antwort von Sternenschnuppe am 20.09.2016, 13:03 Uhr

So ein Modell kann nur klappen wenn man nah beieinander wohnt.
Das Kind hat weder ein Zuhause noch irgendwo eine Konstante im Leben.

Wie weit wohnt sie weg?
Könnt ihr da nicht langfristig näher ran ?

Zwei Kindergärten geht alleine wegen der Finanzierung nicht. Bezuschusst wird der Platz nur da, wo das Kind gemeldet ist.
Der Elternanteil macht hier bei uns nur 33% der gesamten Kosten aus.

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Re: Halte ich nur für realistisch, wenn das Kind seelisch sehr robust ist...

Antwort von DK-Ursel am 20.09.2016, 13:10 Uhr

Hej!

ich schließe mich der Fraktion an, die davon abrät - ohne zu wissen, wie es rechtlich in Dtld. ist.
Aber was das für ein so ein kleines Kind bedeutet, wage ich mir gar nicht auszumalen. So robust kann man indem Alter gar nicht sein!
Da ist man im KIGA, um zu lernen, wie man mit anderen Menschen umgeht, wie man lernt, wie man spielt - um Kontakte aufzubauen und zu pflegen, Auseiandersetzungen zu händeln etc.
Das geht nicht, wenn man dauernd wieder rausgerissen und in eine andere Umgebung gesetzt wird.
Auch, wenn die nach 14 Tagen wieder umgekehrt wird -- -was ist dann nicht alles in der einen Gruppe passiert, die man verpaßt hat?!
Da sind neue Allianzen entstanden, da wird über Dinge gesorochen, bei denen man nicht dabei war, da da wird etwas geplant und sich auf etwas gefreut, für etwas gebastelt oder geübt, wobei man dann auch wieder nicht ist - nein, das geht nicht!

Menie Große hat ca. 1 Jahr gebraucht, um wirklich Ver-/Zutrauen zu den Erwachsenen um sie herum zu haben - bei manchen Kindern dauert es umgekehrt solange mit den Kindern. Sie da rauszureißen, wäre schlimm gewesen und hätte eben wieder 1 Jahr "Öffnungszeit" bedeutet, in der die kInder eher testen als entspannt sind.
Meine Jüngste hat 1 Jahr lang bei jedem Abschied geweint, wir wußten zwar, wieso sie solche Trennungsangste hatte, aber schlimm war es trotzdem. Das auch noch 2x, d.h. in 2 Umgebungen, wo sie nirgends richtig 100% dazu gehörte?
Nicht auszumalen!
Was bedeutet das für das Sicherheistgefühl eines Kindes?
Für das Gefühl, zu jemandem zu gehören, zu etwas zu gehören, ein Teil einer Gemeinschaft zu sein und mit ihr zu wachsen?

Nee, wenn Ihr dem Kind Gutes tun wollt, dann findet eine andere Lösung - auch Erwachsene können nur schwer 2 Leben parallel führen, ein so kleines Kind, das erst soziale Bezihungen aufzubauen lernt, ist damit sehr überfordert!
Eure Lösung ist im Interesse der Erwachsenen - nicht des Kindes.

Gruß Ursel, DK

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von katgo am 20.09.2016, 13:12 Uhr

Habt ihr auch ein gemeinsames Kind?
Nur so aus Interesse.
Rein theoretisch bestünde so ja auch die Möglichkeit, dass die Kleine regelmäßig zu euch kommt, aber bei euch daheim betreut wird (weil ihr vielleicht auch mit einem Kleinkind daheim sein, oder so....) :)
Ich halte eine regelmäßigen Wohnortwechsel NOCH für unproblematisch. Würde aber eher auf drei Wochen Mutter und eine Woche bei euch raten. Dann ist es noch recht viel Zeit für euch mit der Kleinen, aber es gehen die gewohnten Abläufe nicht komplett verloren. Aber allerspätestens mit der Einschulung geht das sowieso nicht mehr. Und auch das kind wird es nicht wollen, weil es dann so oft von den Freunden getrennt ist. Also auch mein Rat: versucht mittelfristig näher zur Mutter zu ziehen. Oder sie zu euch. Das ist meist mit den Jobs schwer zu bewerkstelligen, aber ein Versuch wert!

Wenn für ein Kind noch ein zweiter Kiga-Platz gebraucht wird, müsste der (sofern überhaupt Platz ist) meines Erachtens komplett selbst finanziert werden. Und das ist eine ganze Menge.

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von mama-nika am 20.09.2016, 16:37 Uhr

ich habe eben gelesen, dass es ja so ist, dass ihr im Wechsel 1Woche das Kind habt.
da halte ich es noch für unsinniger das Kind auch bei euch in einen Kiga zu stecken.

wie Ursel schon schrieb: es werden innerhalb von wenigen Tagen soviele Veränderungen im Kiga passieren, dass das Kind bald nicht mehr hinterher kommt. natürlich geht es dabei nicht ums lernen sondern eher um Freundschaften, Bastelsachen(die das Kind wohl in keinem Kiga fertig bekommt zu den Zeiten, in denen es die anderen fertig haben, was sicher sehr frustrierend für sie sein wird), Ausflüge etc.

um dem Kind keine Nachteile zu verschaffen, würde ich mir ein anderes Betreuungsprinzip überlegen.

in unserem Kiga ist ein Mädchen, das ebenfalls mal eine Woche oder zwei nicht im Kiga ist, weil die Mutter es dann zuhause lässt (sie arbeitet nicht und gibt es nur in den Kiga um selbst mal mehr Luft zu haben), es ist zwar eine gewisse Regelmäßigkeit da, allerdings hat das Mädel nicht allzu viele wirklich "feste" Freunde dadurch.

ich hoffe ihr findet eine Lösung, die allen schmeckt.

LG Nina

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von Dreamie0609 am 20.09.2016, 18:16 Uhr

Hier bekommen nur Kinder, die in der Stadt leben einen Kigaplatz, dessen Kosten bis auf den individuellen Elternbeitrag übernommen werden. Kinder aus anderen Städten brauchen entweder die Kostenzusage ihrer Heimatstadt oder die Eltern müssen den kompletten Kigaplatz bezahlen. Ich denke also nicht, dass es einfach so geht.

Ansonsten finde ich euer Modell sowieso schrecklich für das Kind. Dieser ständige Wechsel der kompletten Umgebung ist einfach sehr viel für ein so kleines Kind. Sinnvoll finde ich das Wechselmodell nur wenn die Eltern nah beieinander wohnen und die Umgebung (Kiga, Spielplatz, Freunde) gleich bleiben, nur das Zuhause wechselt halt. Einen zweiten Kiga würde ich dem Kind nicht auch noch zumuten.

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von Alivinator am 20.09.2016, 20:51 Uhr

Danke für eure vielen und schnellen Antworten.
Wir wollen natürlich nur das beste für die kleine und deswegen werden wir das ganze nochmal überdenken :)
Es gibt natürlich noch viele andere private Dinge weswegen wir die kleine so oft zu uns holen wollen oder weswegen wir zu dieser Methode greifen wollten.
Ich danke euch nochmal für die vielen hilfreichen Antworten. :)

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von Zonora am 08.05.2017, 8:28 Uhr

Hallo

der Beitrag ist zwar schon älter, ich möchte trotzdem noch meine Ansicht darüber schreiben, da ich selbst betroffen bin.
Kurz zur Grundsituation: Trennung auf Grund von jahrelanger Gewalt, Frauenhaus auf Anraten der Polizei ca 450 km weit entfernt, in ein anderes Bundesland. Unser Kind 3Jahre. Vater Polizeibekannt.

Ich habe unseren Sohn mitgenommen, was in Deutschland eine Straftat ist, wenn nicht das Einverständnis des Partners vorliegt... das lag natürlich nicht vor.
Das Familiengericht sprach daraufhin dem Kindsvater das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu, ohne die häusliche Gewalt zu berücksichtigen... es läge keine Kindeswohlgefärdung vor. Seine Vergangenheit durfte aus Diskriminierungsschutz nicht berücksichtigt werden.
Sohn lebt nun seit einem dreiviertel Jahr beim Papa, kommt alle drei Wochen für eine Woche zu mir... was gerichtlich festgelegt wurde.
Auch ich muß meinen Lebensunterhalt verdienen und bin genötigt unseren Sohn auch die eine Woche bei mir im Kiga anzumelden. Ein Rückzug ist auf Grund des Gewaltpotenzials meines Partners mir gegenüber ausgeschlossen.

Unser Sohn besucht bei seinem Papa den kiga und kommt erstaunlich gut mit der herausnahme aus dieser für jeweils eine Woche zurecht. Auch die kinder in seiner Gruppe nehmen ihn nach der Woche ganz toll wieder auf. Dahingehend hatte ich mir und auch der Kiga Sorgen gemacht.... bis heute ohne Grund.
Ihn hier in dem kiga anzumelden, wiederstrebt mir, da ich ihn eh nur eine Woche habe. Allerdings spricht mich mein Sohn von selbst darauf an, hier in den Kindergarten gehen zu wollen... er will mit seinen Freunden hier unbedingt in einer Gruppe sein, da sich diese über die Woche s
da aufhalten..
Meine Meinung ist, dass alles nur ein Versuchen und Herausfinden ist, mit dem Blick auf das Kind, ob es damit zurecht kommt und wie es ihm dabei geht. Hätte unser Sohn in dem Kiga beim Papa Probleme bei der Wiedereingliederung nach der Woche, hätte ich ihm dieses Model nicht antun lassen... obwohl mir vom Gericht eine hohe Geldstrafe oder Zwangshaft droht, wenn ich ihn nicht zu mir hole. Das ist Realität.

Es gibt Situationen, die nur jemand beurteilen kann, der sie leben muß... von daher sind Ratschläge gut gemeint, aber aus Perspektiven und Sichtweisen heraus gegeben, die solche Situationen nicht kennen.

Lg

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Re: Getrennt lebende Eltern. Ein Kind zwei Kindergärten

Antwort von Zonora am 08.05.2017, 9:12 Uhr

Hallo mama-nika.... noch kurz zu Deinem Beitrag. Kein Kind ist wie das andere und nicht jedes Kind kommt gleich gut oder schlecht mit der Herausnahme aus dem Kiga zurecht. Das sollten die Eltern beobachten.

Unser Sohn zb hat überall feste Bindungen und Freunde und die Herausnahme aus der Kita oder auch sogar die drei wöchige Abwesenheit von mir und seinen hiesigen Freunden, ändert nichts daran das beide Seiten begeistert sind sich wieder zu sehen und es ist, als wäre er nicht weg gewesen. Das allerdings hat sich mir auch erst mit der zeit gezeigt und auch ich hatte vorher extreme Bedenken, was die Abwesenheit und Freundschaften angeht. Ich wurde über die Monate eines besseren belehrt... im Gegenteil, unser Sohn lernt durch den Wechsel offener, in ihm unbekannte Situationen zu gehen.

Basteln : es ist ganz einfach, dem entgegen zu steuern. Ich stehe im engen Kontakt zum Kiga beim Papa. Regelmäßig informiere ich mich vor der Besuchswoche, ob Bastelarbeiten geplant sind... ostern, weihnachten ect. (Genauso informiert mich der Kiga uber Veranstaltungen). Stehen Bastelarbeiten in der Woche der Abwesenheit an, bastel ich mit meinem Sohn und seinen Freunden bei mir zu Hause und er nimmt es dann mit. Ausflüge oder Kindergeburtstage finden auch bei mir statt, so dass es das verpassen in der Kiga ausgleicht. Geht er bei Papa in die Kita, verpasst er durch seine Abwesenheit auch hier sehr viel.
Kinder sind unterschiedlich. Es gibt auch kinder die täglich in die Kita gehen und denen es trotzdem schwer fällt, feste Freunde zu finden. das liegt auch zum Teil an der Veranlagung und wie man gestrickt ist.

Manchmal verhindert unsere eigene Angst und die dadurch entstehende Sichtweise das fortkommen und weiterentwickeln der Kinder. Hätte mich die Situation nicht dazu gezwungen, dass alles anzunehmen und ausprobieren zu müßen, hätte ich sicher die gleichen Ansichten wie der größte Teil hier im Forum. So blieb mir nichts anderes übrig, als zu beobachten was passiert und ich wurde in bezug auf die Entwicklung von unserem Sohn sehr positiv überrascht.

Lg

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