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Geschrieben von MamiCe am 31.03.2016, 17:37 Uhr

Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Hallo ,
Ich bin MamiCe 23 Jahre alt Alleinerziehende Mami eines 4 Jahre alten Sohnes.
Wie der Betreff schon sagt bin ich auf der Suche nach Eltern , deren Kindern im Kindergartenalter ADHS diagnostiziert wurde.
Dieses ist nicht die Regel , da ADHS nicht einwandfrei vor dem 6 Lebensjahr diagnostiziert werden kann.
Vielleicht sollte ich noch etwas mehr zu unserer Situation erzählen , mein Sohn ist Anfang diesen Jahres 4 Jahre alt geworden. Wir haben eine ziemliche Odyssee hinter uns , da er bereits im Krippenalter mit 1 1/2 Jahren verhaltensauffällig war. Er attackierte andere Kinder ohne ersichtlichen Grund , ließ sich von Konsequenzen nicht sichtlich beeindrucken , zeigt eine starkes Bedürfniss nach Bewegung , kann kaum bei einer Sache bleiben & er verlangt eigentlich immer jemanden der ihn begleitet. Zu Anfang dachte ich , okay er ist erst 1 1/2 Vllt fällt ihm die Umstellung einfach schwer , aber auch mit Eintritt in den Kindergarten wurde es nur noch schlimmer. Er wiedersetzt sich Vehement jeglicher Grenzsetzung , ist extrem impulsiv ... Gefährdet dadurch andere , aber auch sich selbst. So musste er in die integrativ Gruppe wechseln , die ihm auch nicht wirklich weiter geholfen hat.
Ich muss dazu sagen , dass ich die letzten Jahren nicht untätig war , wir haben Erziehungsberatungsstellen besucht , er hat Ergotherapie bekommen , Frühförderung, wir waren bei einer Kinderpsychologin , Ernährungsumstellung (kein Weißmehl , Zucker , Milchprodukte) Homöopathen , ich bin umgezogen in eine ländlichere Gegend , damit mein Sohn , draußen viel Platz zum ausleben hat .... Es hat alles nichts geholfen.
Wir befinden uns seit gut einem Jahr in Behandlung im städtischen SPZ , sowohl die Ärztin als auch die Psychologin die uns betreuen haben mir nun nach intensivem Austausch mit der Kita , allen Bezugspersonen & natürlich mir nahe gelegt es mit Medikamenten sprich dem Wirkstoff Methylphenidat zu probieren.
Ich habe Angst :( und bin wirklich sehr verunsichert , natürlich sehe ich die Problematik auch, er bringt alle in seinem Umfeld an ihre Grenzen und das ist das was mir so leid tut , weil er so ein wunderbares Kind ist. Er kann so liebenswert sein , ist mitfühlend und begeisterungsfähig , pfiffig und einfach ein lustiger Kerl. Aber all das kommt kann nicht zum tragen kommen durch sein negatives Verhalten... Und es belastet ihn. Er erzählt viel von den Konflikten in der Kita. :( es ist einfach zum Mäuse Melken!!!!
Ich hoffe hier jemanden zu finden , der evtl. die selben Erfahrungen gemacht hat wie ich oder die Problematik kennt und Vllt einen Ratschlag hat .....
Danke & sry für den langen Text

 
8 Antworten:

Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von IngeA am 01.04.2016, 8:03 Uhr

Ich würde deine Frage noch mal bei kranke und behinderte Kinder stellen, dort sind sicher mehr betroffene Eltern als hier, eben weil ADHS im Kindergartenalter nur sehr selten diagnostiziert wird/ werden kann.
Ich selbst habe kein AD(H)S-Kind, kann also eigentlich nicht mitreden, aber:

- Dein Kind hat seit es 1 1/2 ist Probleme in der Kita, das ist mehr als die Hälfte seines Lebens
- Ihr habt seitdem schon sehr viel erfolglos versucht. Du klingst nach einer sehr engagierten Mama, die das bestimmt nicht hat schleifen lassen und du selbst hast sicher die Vorschläge wie du mit deinem Sohn und der Situation umgehen sollst auch umgesetzt.
- Er, du, die Umgebung leiden unter der Situation,
- Die Empfehlung zur Medikation hat nicht irgendwer gestellt sondern das SPZ mit Fachärzten die sich da auskennen sollten. Und auch nachdem ihr dort schon ein Jahr betreut werdet, haben auch die sich diese Empfehlung anscheinend sehr lang überlegt und erst alles mögliche andere versucht.

Die Frage: Kann dein Kind jetzt, ohne Medikation, die Therapie, deine Bemühungen, die Bemühungen in der Integrationsgruppe überhaupt annehmen und umsetzen? Kinder, gerade in dem Alter wollen ja normalerweise "gefallen", es gut machen, etwas hindert deinen Sohn daran.
Denn da können sich sämtliche Therapeuten etc. eins abzappeln, wenn dein Kind das nicht umsetzen KANN, wird dabei nichts rauskommen.
Ob es noch andere Möglichkeiten gibt, dein Kind für die "konventionelle" Therapie zu öffnen, damit die überhaupt greifen kann, weiß ich nicht, das müsst ihr mit dem SPZ besprechen, auch, wie lange man u. U. noch abwarten kann ob sich doch was tut.

Ich würde mir also schon überlegen, ob die Medikamentengabe nicht doch sinnvoll sein könnte. Vorher würde ich aber mit dem SPZ (und/oder ev. auch mit dem Jugendamt, die haben auch oft noch was "in petto") besprechen,
- ob nicht noch weitere Diagnostik, z. B. stationär oder teilstationär in einer psychiatrischen Klinik sinnvoll wäre,
- ob es ev. eine Klinik gibt, die sich auf ADHS spezialisiert hat, die noch mehr Erfahrung hat,
- ob ev. auch noch eine andere Erkrankung in die Problematik mit "reinspielt". Man kann Läuse und Flöhe haben und dann nützt es nichts nur die Läuse zu behandeln.

Ich wünsche dir, dass du für dein Kind die richtige Lösung findest,
LG und alles Gute

Inge

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Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von MamiCe am 01.04.2016, 15:51 Uhr

Danke liebe Inge , ich habe ihn hier für eine Tagesklinik mit dem Schwerpunkt Kinder und jugenpsychatrie vorgestellt , das Problem das er dafür, zumindest in meiner Heimatstadt einfach zu klein ist (scheint wohl nicht so oft vor zu kommen :() , ich muss sagen ich bin so langsam am Ende meiner Kräfte und werde mich denke ich für einen Versuch mit dem Medis durchringen , da auch die Erzieher und auch Leitung sagen das es so für die integrative Gruppe nicht mehr tragbar ist!

Danke für deinen Tipp , ich werde meinen Beitrag gleich mal dort hineinstellen!

Ich bin einfach so hin und her gerissen zwischen hoffen , das es uns wieder Lebensqualität zurück gibt und meinem Sohn aus seiner Isolation helfen kann , die er durch sein Verhalten schafft und Angst was kommt.

Danke für deine Antwort
Liebe Grüße

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Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von IngeA am 01.04.2016, 16:24 Uhr

Und stationär mit dir zusammen geht nicht? Dann müsste es ja nicht in der Heimatstadt sein, dann hätte er ja die Mama dabei und er wär nicht alleine.

LG Inge

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Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von luvi am 01.04.2016, 20:32 Uhr

Hallo,
ich habe beruflich immer mal wieder mit ADHS Kindern zu tun.
Aus meiner Erfahrung würde ich es mit Medikamenten probieren. Ihr seid schon so lange am versuchen, was helfen könnte. Das SPZ hat es empfohlen. Ihr würdet weiterhin sicher vom SPZ begleitet werden. Und wenn ihr euch doch aus irgendwelche Gründen später dagegen entscheiden solltet, könnt ihr immer noch absetzen.

Ich kenne Kinder, die nach Medikamentengabe gesagt haben, endlich muss ich meine Füße nicht mehr dauernd bewegen, Kinder die endlich Freundschaften geschlossen haben (vorher waren sie als wilde ausgegrenzt), die in der Schule mitarbeiten könnten usw.

Was habt ihr schlimmes zu befürchten, wenn ihr es versuchen solltet? Eigentlich kann es ja nur besser werden.

Liebe Grüße

Luvi

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Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von sileick am 01.04.2016, 23:53 Uhr

Bevor Medikamente gegeben werden, bitte versuche Experten zu finden, die folgende zwei Aspekte genau untersuchen:
1. Kann das Kind gut genug sehen und hören, beidseitig, Richtungshören, hat es evtl. ein deutlich schwächeres Auge usw. Das wird bei verhaltensauffälligen Kindern oft übersehen, weil sie nicht bei den Untersuchungen kooperieren, und oft ist es der Auslöser für dieses Verhalten.
2. Hat das Kind persistierende frühkindliche Reflexe? Die sollten sich bis in dieses Alter aufgelöst haben, tun es aber oft nicht, und dann kann das Kind sich gar nicht selbst kontrollieren. Die Diagnose ist denkbar einfach, die Therapie auch, und immer erfolgeich, wenn man gut kooperiert. Leider bezahlt das die Kasse nicht, und "normale" Psychologen etc. kennen sich damit nicht aus, denn es ist ein noch recht jung erforschtes Thema. Ich würde es abchecken.

Diese zwei Aspekte vorher genau zu untersuchen halte ich für absolut notwendig. Ich erlebe in der Schule oft, dass angebliche ADHS-Kinder in Wirklichkeit unter dem einen oder anderen oder auch beiden leiden und überhaupt keine ADHS vorliegt bzw. dieses Symptombild lediglich durch andere Ursachen hervorgerufen wird.

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Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von tamtamgo am 02.04.2016, 9:40 Uhr

Für diese Diagnose ist es zu früh.. wenn dein kind schon mit 1,5 Jahren auffällig war dann nicht wegen adhs also dopaminmangel.
Du bist wahnsinnig bemüht. Respekt und weiter so!!

Aber lass mal körperlich alles checken und nimm dir eine zweite Meinung und sage nichts von dem was bisher diagnostiziert oder getan wurde. Ganz wichtig!!!! Damit jemand anderes unvoreingenommen dein kind begutachtet.

Oft stecken andere Sachen dahinter dessen Symptome ähnlich wie bei adhs sind.

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Re: Mal was Positives...

Antwort von Mijou am 02.04.2016, 11:50 Uhr

Ich wollte auch etwas zum Thema sagen, so als Gedankenanstoß: Ich habe aus beruflichen Gründen kürzlich mit einer Pädagogik-Professorin gesprochen. Es ging darum, dass neue Studien zeigen, wie stark das Verhalten von Kindern genetisch bedingt ist. Sie sagte: Es gibt definitiv erziehungsschwierige Kinder. Und zwar nicht, weil die Mutter irgendetwas falsch gemacht hätte (wie es Psychologen leider oft bis heute suggerieren) - sondern viele Kinder bringen die Veranlagung genetisch bedingt einfach mit.

Sie sagte, es gibt zwei Gruppen von Kindern: Diejenigen, die es ihren Eltern relativ leicht machen: Sie sind empathisch (achten auf Stimmung der Eltern, der Erzieherinnen, anderer Kinder), sie sind gut zu lenken, können ihre Bedürfnisse gut kommunizieren, lassen sich bei Frustration leicht trösten. Und es gibt diejenigen Kinder, die für ihre Eltern und Erzieher sehr herausfordernd und anstrengend sind, man nennt sie unterkontrollierte Kinder: Sie sind impulsiv, haben kaum Frustrationstoleranz, können ihre Gefühle schlecht mit Worten kommunizieren und zeigen ihre Bedürfnisse außerdem auf ungünstige, missverständliche Weise. Die Fachfrau sagte als Beispiel: Auch Aggression ist eine Form der Kontaktaufnahme - wenn auch eine ungünstige und sozial wenig verträgliche.

Sie sagte aber auch: Unterkontrollierte Kinder haben aber durchaus gute Seiten und ein großes Potential. Bereits als Kind bekommen sie mehr Freiheiten als andere Kinder, ganz einfach, weil sie sich diese erkämpfen. Das kann etwas Gutes sein, denn diese Kinder lassen sich nicht zu sehr einengen und dürfen mehr Erfahrungen machen als angepasstere Kinder. Ihre Eltern erlauben ihnen einfach mehr als sie einem pflegeleichten Kind erlauben würden, sie können gar nicht anders.

Dies hat positive Folgen, auch im Erwachsenenalter: Durch ihre unangepasste, widerspenstige Art sind sie als Erwachsene im Beruf oft sehr erfolgreich: Denn sie denken und verhalten sich unkonventionell, scheren sich wenig um das, was die Anderen sagen, stellen Altbekanntes immer wieder in Frage, ordnen sich nicht zu bereitwillig unter und machen ihr Ding. Das führt sie nicht selten in leitende Positionen.

Ich finde es trotzdem richtig, dass Du Dir immer wieder helfen lässt bei der Erziehung. Denn auch Kinder wie Dein Sohn müssen natürlich ein einigermaßen verträgliches Verhalten lernen, um nicht zu arg anzuecken. Außerdem bringen sie einen natürlich an die eigenen Grenzen und lösen schneller als andere Kinder aggressives Verhalten bei ihren Müttern oder Vätern aus. Auch deshalb ist es gut, dass Du Ansprechpartner hast.

Ich würde immer wieder auch versuchen, die Stärken Deines Sohnes zu sehen und sie ihm auch zu sagen, er braucht das. Ich würde ihm auch dabei helfen, das Verhalten Anderer besser zu deuten. Wenn er frustriert ist, weil andere Kinder oder Erzieherinnen negativ auf sein Verhalten reagieren, kannst Du ihm erklären, wie es sich für die Anderen anfühlt, wenn er aggressiv ist. Ganz neutral, ohne Vorwurf: "Für Tim fühlte es sich schlecht an, als du ihm das Spielzeug aus der Hand gerissen hast." Und wie er dieselbe Situation besser lösen könnte.

LG

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Re: Erfahrungen mit ADHS im Kindergartenalter?

Antwort von Halluzinelle von Tichy am 02.04.2016, 21:48 Uhr

Meine Tochter ist auch 4 Jahre alt und sie hat auf jeden Fall einige ADS-typische Symptome. Besonders auffällig ist die Reizfilterschwäche. Eine Impulssteuerschwäche hat sie auch, aber nicht so ausgeprägt. Eine Diagnose haben wir bisher nicht. Sie ist aber bei einer Ergotherapeutin in Behandlung, die unter anderem auf AD(H)-Kinder spezialisiert ist. Ohne die Ergotherapeutin wäre ich wahrscheinlich schon durchgedreht. Sie hat mir inzwischen viele praktische Tipps gegeben und ich war da auch in einem Erziehungskurs für Eltern von AD(H)S-Kindern und gehe weiter einmal im Monat zu einem begleiteten Elterntreff.
Richtig auffällig wurde meine Tochter ab dem Kindergarteneintritt. Besonders die Reizüberflutung machte ihr am Anfang sehr zu schaffen, obwohl sie zuvor schon 2 Jahre eine Kita besucht hatte, aber eben mit kleinerer Gruppe. Sie saß eigentlich die gesamte Zeit im Kiga monatelang nur da und hat riesige Puzzles gemacht und gleichzeitig aber alles im Raum mitbekommen. Sie konnte locker mit 3 Jahren Vorschulaufgaben lösen, die Kinder in einer anderen Ecke geübt hatten. War echt erschreckend. Kognitiv ist sie jetzt etwa auf dem Stand eines 6-7 jährigen Kindes, emotional und motorisch bei 2-3 Jahren. Sie ist extrem langsam, aber es gibt ja auch die hypoaktive Form und zudem lässt sie sich eben sofort ablenken. Es bringt mich oft in Druck, weil wir eine enorme Vorlaufzeit für alle Termine brauchen. Wenn sie will, kann sie sich sehr lange konzentrieren. Sie kann fast alle Buchstaben und fängt an einzelne Worte zu lesen und zu schreiben und kann bis 10 rechnen. Sie ist aber mit Abstand im Kiga die Letzte von über 100 Kindern, die die Schuhe und die Jacke angezogen hat. Sie läuft jetzt erst nach längerem Üben die Treppe nicht mehr im Nachstellschritt. Sie lässt ihre Wut öfter unkontrolliert an ihrem kleinen Bruder aus, weil sie nicht stoppen kann. Sie versteht sich entweder mit größeren Kindern im Kiga, die kognitiv und sprachlich so weit sind wie sie oder mit kleineren, die machen, was sie sagt. Sie benötigt viel Anleitung um emotional auf ein anderes Kind einzugehen, das nicht selbst das verbalisiert. Sie ist in einem normalen Kindergarten und kommt da inzwischen einigermaßen zurecht.
Durch die Ergotherapeutin habe ich doch einige Maßnahmen gefunden, die uns in die richtige Richtung führen. Wir hatten z.B. ein riesen Problem bei Abholen aus dem Kiga. Sie hat geschrien und sich auf den Boden geworfen, mich gehauen, wenn ich sie festgehalten habe oder sich gleich ganz versteckt auf dem großen Außengelände. Es war manchmal als würde man ein wildes Tier einfangen. (Es wäre nicht so schwer gewesen, wenn ich nicht noch ein Baby auf dem Arm gehabt hätte.) Inzwischen gebe ich die Aufforderung schon ganz anders. Nahe hin gehen, anfassen, Blickkontakt und Begrüßung. Ich lasse ihr erst mal Zeit um eine Sache zu Ende zu machen und erst dann gebe ich überhaupt die 1. Aufforderung. Wieder nahe hingehen, anfassen, Blickkontakt, Verständnis erfragen. Wenn sie beim ersten Mal mitgeht, bekommt sie mehr 10 Minuten mehr Spielzeit allein mit mir ohne ihren Bruder. Wenn sie bei der 2. Aufforderung mitgeht, bekommt sie 5 Min. mehr und ab der 3. Aufforderung leider nichts. Inzwischen muss ich kaum noch was sagen, sie geht einfach mit, ohne Theater, einfach so. Sie hat dadurch auch Erfolgserlebnisse, über die sie sich freuen kann. Nur nach Feiertagen dreht sie durch. Jetzt nach Ostern ist die Reizüberflutung auch echt wieder schlimm.
Du hast ja schon viel gemacht. Ich weiß nicht, ob ich Dir da weiterhelfen kann. Ich finde es immer gut, wenn man Tipps von jemandem bekommt, der das Kind tatsächlich kennt. Theoretische Erziehungsberatung an sich hilft mir wenig. Mir helfen eben vor allem die Ergotherapeutin und eine Erzieherin im Kiga.
Es ist echt anstrengend ein Kind mit diesen Symptomen zu begleiten. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man ein durchschnittlicheres Kind hat.

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