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Geschrieben von Mettbrötchen am 12.07.2013, 21:41 Uhr

Danke Frau Böhm

für Ihren Beitrag, auch wenn die meisten es nicht hören wollen. Ich finde es nach wie vor unbegreiflich, wie wenig Gedanken sich viele zu dem Thema machen. Um alles, was Babys betrifft, wird bei uns so ein Bohei gemacht, von der Rücken schädlichen Trage über Biokleidung und und und. Aber ein Baby mit einem Jahr jemanden in die Hände zu drücken, der weder erste noch zweite Bezugsperson ist, und zu gehen, scheint kein Problem zu sein.
Keine Frage, für viele ist es finanziell nicht anders machbar. Aber so zu tun, als wäre die U3 Betreuung zum Wohle des Kindes ( ohne irgendwas über Bindungsprozesse etc zu wissen), geht gar nicht.

 
5 Antworten:

???

Antwort von Jenny29 am 12.07.2013, 21:51 Uhr

Was hast du denn für einen Auftrag? Gehst nicht arbeiten und machst nun anderen ein schlechtes Gewissen??

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Re: Danke Frau Böhm

Antwort von Oceansongs am 13.07.2013, 13:13 Uhr

Es scheint eine deutsche "Spezialität" zu sein: jeder weiss ja über Kinder besser bescheid als die Eltern des Kindes. Woher kommt so was? Wenn ich darüber nachdenke welche Kommentare und Tipps, häufig aber auch Vorwürfe, man als Mutter sowie als Eltern hier in Deutschland erntet wird es mir schlecht.
Was willst du mit dem Posting erreichen? Falls du es dir leisten kannst bei deinem Kind zu bleiben freu dich darüber und lass die anderen es so machen wie es denen passt.
LG

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Re: Danke Frau Böhm

Antwort von 5hen am 13.07.2013, 14:51 Uhr

Und was spricht gegen eine dritte Bezugsperson für das Kind? Eine sogar mit Ausbildung und mit der man nicht diskutieren muss, dass Honig nicht auf dem Schnuller gehört....

Wie heißt das Sprichwort, wo ein ganzes Dorf benötigt wird, um ein Kind auf zu ziehen?

Lg
Ela arbeitend, erst ohne fremdbetreuung, jetzt mit, bald wieder ohne da Kids zu alt

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Re: Danke Frau Böhm

Antwort von Foxi23 am 15.07.2013, 6:38 Uhr

Wenn denn alle Kinder, die mit 1 Jahr fremdbetreut werden, später verhaltensauffällig werden, dann möge doch Vater Staat einschreiten und 3 Jahre Hausfrauendasein finanzieren, damit das künftige Volk nicht aus lauter Kriminellen und psychischen Wracks besteht.

Danke, Frau Mettbrötchen, nach so einem Beitrag hatte ich schon lange mal wieder Sehnsucht.

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Re: Danke Frau Böhm

Antwort von Johanna3 am 18.07.2013, 23:11 Uhr

Zitat von Mettbrötchen:"Aber so zu tun, als wäre die U3 Betreuung zum Wohle des Kindes ( ohne irgendwas über Bindungsprozesse etc zu wissen), geht gar nicht."

Eigentlich hat Mettbrötchen nur festgestellt, dass die Mütter oft aus finanziellen Gründenarbeiten gehen müssen.

Und andererseits festgestellt, dass sie (zu frühe) Krippenbetreuung nicht richtig findet und der Meinung ist, dass viele darüber nicht nachzudenken scheinen.

Immerhin:Vor zwanzig Jahren gab es noch den Ausdruck "nicht kindergartenreif", Ich habe ihn lange nicht mehr gehört und auch der Begriff "nicht krippenreif" ist mir nicht geläufig.

Viele Erzieherinnen sind sehr jung, haben die Ausbildung gerade soeben geschafft und sind dennoch befähigt, in einer Krippe zu arbeiten, was sie während ihrer gesamten Ausbildung oft noch nicht getan haben. Wir haben einen Fachkräftemangel und das eine Erzieherin, egal wie mies ihre Beurteilungen und Noten sind, keine Anstellung findet ist quasi unmöglich. Wenn man unter Erzieherinnen eine Umfrage starten würde, ob sie Babybrei mit Honig süßen dürften würde man zu erschreckenden Ergebnissen kommen.

Freundliche Grüße

Johanna

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