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Geschrieben von Lillimax am 29.01.2020, 9:11 Uhr

Alternative Schulformen

Erzieherinnen dürfen zwar ihre subjektive Meinung sagen. Sie sind aber nicht dafür ausgebildet, Prognosen zur schulischen Entwicklung eines Kindes abzugeben. Es ist deshalb richtig, dass Du auf Deinen Bauch und auch auf Deine Erfahrung als Mutter hörst, denn Du kennst Dein Kind am besten.

Dein Sohn wird - das sagt die Statistik - weniger Probleme und bessere Noten während seiner ganzen Schullaufbahn haben, wenn er NICHT zu früh eingeschult wird. Kann-Kinder haben dagegen ein deutlich höheres Risiko, nie ganz auf der Höhe der Klasse zu sein - notenmäßig, aber auch von der Reife her.

Mein Sohn ist ein Kann-Kind gewesen. Er ist inzwischen 14. Zwar hatte er immer gute Noten. Es war und ist aber auch immer eine gewisse Herausforderung, in einer Klasse mit Kindern, die z. T. fast ein Jahr älter sind als er, seinen Platz zu finden. Im Moment ist das besonders schwierig. Seine Freunde haben alle schon den Stimmbruch hinter sich und sind anderthalb Köpfe größer als er. Kinder, die jetzt neu in die Klasse kommen, weil sie einmal sitzengeblieben sind, sind sie sogar schon zwei Jahre älter als er. Das ist alles nicht leicht für ihn.

Nicht umsonst haben Kann-Kinder auch häufiger somatoforme Störungen wie Kopf- oder Bauchweh vor der Schule. Auch das hatte mein Sohn phasenweise ziemlich heftig. Wenn ich das alles vorher geahnt hätte, hätten wir auf jeden Fall auch noch ein Jahr gewartet, das hätte ihm vieles einfacher gemacht.

LG

 
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