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Geschrieben von Veetvera am 17.10.2016, 18:21 Uhr

Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Hallo
folgendes hat sich am Freitag bei uns im Kiga abgespielt: Ich habe Junior un halb neun in den Kiga gebracht und auf dem Weg bemerkt das ich die Windeln vergessen habe (Sohn ist 3 und braucht halt leider noch die Windel), dachte aber ich habe im Kiga noch eine. Im KIga habe ich gesehen das keine mehr da war, was ich der 1. Erzieherin gesagt gabe, sie meinte auf meine Frage, ob ich schnell eine holen soll, das würde schon irgendwie gehen. Okay, ich also nach Hause. Um Zwölf hole ich den Kleinen wieder ab. Da spricht mich Erzieherin Nummer 2 an, ich muss dafür sorgen das immer genügend Windeln da sind, ich ihr also das von morgens erklärt. Dann meinte sie noch überhaupt wird es mal Zeit das unser Sohn auf die Toilette geht. Ich sage also zu ihr das ich schon tausend Sachen probiert habe, er es aber anscheinend noch nicht merkt das er Druck hat. Da sagt die doch allen ernstes dann muss ich mit ihm zu Arzt, dann stimmt was nicht! Ich war sprachlos Jajaja, was auch immer! , so was kann doch gar nicht sein, oder?

Beim Anmeldegespräch hat man mir versichert das es kein Problem sei, das er noch Windeln braucht, das kriegen die schon hin das er auf die Toilette geht. Sie haben den in 4 Wochen noch nicht einmal auf das Klo gestezt. Jetzt sagen
sie mir sie war alleine in der Gruppe und sie kann die anderen Kinder ja nicht wegen meinem Vollgesch... Sohn ohne Aufsicht lassen und überhaupt waren ja keine Windeln da.
Ich muss dazu sagen es waren auch schon Windeln da, und mein Sohn war bis zu Anschlag voll.

So das ist alles vielleicht etwas konfus, aber ich hoffe Ihr versteht es, interessieren würden mich vorallem Antworten von anderen Erzieherinnen was die dazu sagen.

Liebe Grüße

 
31 Antworten:

Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Oxana3101 am 17.10.2016, 23:27 Uhr

Bitte sei nicht böse, aber wenn ich weiß mein Kind hat keine Windel mehr in der Kiga, dann frage ich nicht die Erzieher ob ich welche bringen soll. Ich bringe welche. Das sollte doch selbstverständlich sein.
Und das ein Kind mit 3 eigentlich schon trocken sein sollte, gut es gibt Mütter die finden ihr Kind kann noch ewig lang eine Windel tragen. Aber Tatsache ist doch das ein Kind mit 3 definitiv schon im Stande sein sollte den Druck zu bemerken.
Ich verstehe dich als Mutter dass du aufgebracht bist. Aber denk doch bitte selber nach. Die Erzieher sitzen da mit den Kindern, müssen sich um alle kümmern. Man kann nicht alles auf die Erzieher abwälzen. Wenn dein Kind noch zwei wäre, dann wäre es noch ok wenn es mit einer Windel wäre. Aber mit drei sollte es wirklich nun in der Lage sein windelfrei zu sein.

Sei mir bitte nicht böse. Natürlich möchte man nicht als Mutter kritisiert werden. Aber man sollte auch mal realistisch sein und mal andersherum denken.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von lilke am 17.10.2016, 23:32 Uhr

Das ist doch Blödsinn. Gerade Jungs werden häufig erst trocken, wenn sie drei und älter sind. Wenn er es nicht merkt, bringt es rein gar nichts ihn dazu zwingen zu wollen. Das macht es für ihn nur schwerer.

LG Lilly

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von lilke am 17.10.2016, 23:37 Uhr

Also bei uns hängt für jedes Kind ein Zettel an der Garderobe, wenn es nur nch für zwei Tage Windeln da hat. Dann bringe ich ein neues Paket und gut ist. Ich würde - ggf über den Elternbeirat - anregen, dass du vorgewarnt wirst, wenn zu wenig Windeln da sind und zwar nicht, wenn nur noch eine da ist.

Dass dein Kind nicht angemessen versorgt wird, und da zählt wickeln für mich dazu, würde ich persönlich nochmal ansprechen. Ja, es kann sicher sein, dass es mal nicht sofort geht aus elchem Grund auch immer. Aber das muss trotzdem so schnell wie möglich erledigt werden. Wen sie allein ist, was ich eh für fragwürdig halte, wenn Wickelkinder in der Gruppe sind, dann muss sie halt jemanden rufen.

Und von wegen, er muss mit drei trocken sein, ist ja wohl klar, dass das Unsinn ist.

LG Lilly

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Johanna3 am 18.10.2016, 1:20 Uhr

Die Erzieherin sollte sich mal mit entwicklungspsychologischer Lektüre beschäftigen. Das Trockenwerden ist mit einem Hirnreifeprozess verbunden, der sich nicht beschleunigen lässt!

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von lubasha am 18.10.2016, 6:20 Uhr

Ich finde schon, dass man es unterstützen kann.
zieht sich das Kind alleine an (wenn man ihm die Kleidungsstücke nach einander richtig rum in die Hand gibt?
Dann würde ich das Kind am Wochenende ohne Windel lassen und immer wieder auf die Toilette bringen. Bei Malheur einfach ihn selber umziehen lassen.
Dito Nachmittags nach der Kita.
nicht schimpfen, sondern mit: jetzt brauchst du Schöne warme trockene Kleidung, quittieren.

Irgendwann War es meinen beiden zu lästig, sich umziehen und sie haben sich gemeldet.
Bei Kleenen kam nochmal die Windel rum, da seine Blase mit 2 so klein war, dass er in Abständen von 15 Minuten musste. Das wollte ich ihm nicht antun.
2 Monate später waren die Abstände gut überstanden er 1 Stunde.


Zur Kita.
Stimmt der Rest? Unsere Kita hatte zu Windelzeiten meiner Kinder das super rumherum gehabt. Kinder wurden viel getragen, haben tolle Sachen gemacht, viel ausprobiert, viel gesehen. Mit dem Schlaf gab es individuelle Lösung.
da hat mir die eine oder andere volle Windel beim abholen nicht gestört. Wund wegen mangelversorgung wurden die nicht.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Birgit 2 am 18.10.2016, 6:56 Uhr

Ich bin selbst Erzieherin und bei uns sind viele Kinder, die eine Windel tragen...daher haben wir immer auch Ersatzwindeln da, so dass ich eine Mutter nur wegen einer Windel nicht zurückgeschickt hätte. Es ist selbstverständlich, ein Kind am Morgen zu wickeln, wenn es eine Windel braucht. Selbstverständlich muss die Sauberkeitserziehung zu Hause beginnen und die Erzieherinnen unterstützen dann im Kindergarten. Bei Gesprächen fragen wir natürlich dann auch mal nach, wie der Stand der Dinge dazu ist, aber drängen niemanden...
Was nicht geht ist, dass eine Erzieherin alleine ist und dann Kinder wickeln muss, aber dann muss sie sich für die Zeit eine andere Erzieherin in die Gruppe holen, wenn der Personalspiegel so desolat ist...

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Shanalou am 18.10.2016, 8:05 Uhr

Dies betrifft aber vor allem das nächtliche Einnässen. Tagsüber und vor allem auch der Stuhlgang, hat auch mit Verhalten und psychologischen Faktoren zu tun, zumindest ab einem bestimmten Alter.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von mama-nika am 18.10.2016, 8:11 Uhr

Ich finde es nicht sooo tragisch, was die Erzieherin sagte. Das sind auch nur Menschen, vielleicht war der Tag stressig und sie hatten viel Arbeit oder Umstände eine oder mehrere Windeln für deinen Sohn zu finden oder was auch immer.

Die Sache mit dem Trockenwerden hast du vielleicht in den falschen Hals bekommen bzw die Erzieherin hat sich ungeschickt ausgedrückt. Vielleicht war es nur ein Hinweis darauf, dass ihr anfangen solltet zu üben.
Aus deinem Text liest es sich irgendwie so, als ob du dich darauf verlässt, dass die Erzieher deinen Sohn trocken bekommen.
Dass er in den 4 Wochen noch nicht einmal dort zur Toilette geschickt wurde, finde ich gut, er ist ja noch recht neu im Kiga und muss sich erstmal in alles einfinden.würden die Erziher ihn jetzt noch damit "stressen", dass er zur Toilette gehen soll, würde ihn das womöglich auch überfordern.
Zudem finde ich, ist es Aufgabe der Eltern das Kind an Toilette/Töpfchen zu gewöhnen-nicht die Aufgabe der Erzieher.

Und auch, dass ein Kind mal mit voller Windel da steht beim Abholen finde ich jetzt nicht sooo schlimm. Ich würde es zwar auch ansprechen im Kiga, aber berücksichtigen würde ich, dass Kinder manchmal ne Weile aufhalten, um sich dann irgendwo in einer Ecke zu verkriechen und die Windel bis Anschlag zu füllen. Jede Minute können die Erzieher ja nun nicht nachschauen.
Wenn aber der Stuhl schon am Po festgeklebt ist beim Abholen, also auch sehr lange nicht Windel gewechselt wurde, würde ich durchaus auch sehr direkte Töne bei den Erziehern anschlagen.

Aber man muss beide Seiten betrachten finde ich.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von EarlyBird am 18.10.2016, 9:02 Uhr

Nein, Nachts geht es um ein Hormon (ADH) welches ausgeschüttet werden muss und vermeldet das die Blase voll ist.
Bin da ganz bei Johanna! Wobei ich es spannend finden würde, die Erzieherin selbst zu dem Fall zu hören, denn mir acheint es vielmehr so, als wäre da schon einiges im Vorfeld in der Kommunikation schief gelaufen.

Bevor ich jetzt viel schreibe, muss jetzt nämlich los hier was zum Nachlesen:


Re: Trockenwerden, wie vorgehen?

Hallo, in meinen Langtexten oder im gezielten Suchlauf haben Sie sicher auch gelesen, dass das Kind mehrere innere Reifungsschritte durchlaufen muss, bis es in der Lage ist, seine Blase und seinen Mastdarm zu kontrollieren. Das fängt an bei einfachen Bemerken, ohne aber ein Bedürfnis nach Töpfchen oder Toilette zu entwickeln. Es ist nur reines Erstaunen. Das geht weiter über den Versuch auf ein Töpfchen zu gehen in der Annahme, dann käme etwas, was aber zunächst nur selten gelingt. Erst im dritten Schritt wird bewusst bemerkt, dass "etwas da ist", was ausgeschieden werden muss. Aber dann muss das Kind zwei weitere Schritte lernen, erstens Urin und/oder Stuhlgang zu halten, bis es losgehen kann, und damit es losgehen kann die Verschlussmuskeln zu entspannen. Zu all dem muss noch die seelische Bereitschaft kommen, die soziale Sprossenleiter weiter zu erklimmen. Kein Wunder also, warum dabei so viel schief geht. Daher ist Topftraining Unsinn und störend für die Entwicklung. Das Problem ist auch, dass wenn das Topftraining irgendwann einmal zum Erfolg führt, ein Wiedereinnässen und Einkoten bei späteren Entwicklungskrisen und Beziehungsstörungen sehr leicht eintritt. Und dann fängt ein Odyssee durch die urologischen Ambulanzen und Funktionslabore an.
Mann kann aber zeitlich nicht vorbestimmen, bis wann ein Kind trocken und sauber sein soll. Es gibt nur Normzeiträume, die am Tage bis 4 Jahre reichen. Viele Grüße

von Dr. Rüdiger Posth am 12.11.2014


Re: Sauberkeitserziehung

Hallo, bei der Sauberkeitsentwicklung sind immer zwei Faktoren zu beachten: zum einen ist es die Reife der Körperfunktionen und zum anderen die Reife der Sozialfunktionen. die Körperfunktion zu unterlaufen z.B. durch ständiges Aufs-Töpfchen-setzen oder Nachfragen beschleunigt die Reife nicht. Sauber ist dann ledigleich eine Trainingsprozess. Die soziale Reife lässt sich aber unterlaufen durch Druck oder Anreize. Ist das Kind aber trotzig-oppositionell eingestellt, dann "dreht" es den Spieß herum und benutzt die erzwungene Reife zum Protest. Aber damit schädigt sich das Kind auf Dauer auch selbst. Daher lässt man ihm am besten solange Zeit, dass es sich freiwillig dazu entschließen kann und gibt ihm solange auch die Windel. Wenn sich das Kind von allem Druck befreit fühlt, kommt es tatsächlich von alleine zu Trockenheit wie zur Sauberkeit. Sie müssen also noch ein wenig Geduld aufbringen. Viele Grüße

Antwort von Dr. Rüdiger Posth am 27.02.2012

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Das fällt alles frielich unter das "Deckmäntelchen" der Hirnreife. Lg (oT)

Antwort von EarlyBird am 18.10.2016, 9:07 Uhr

.....

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Oxana3101 am 18.10.2016, 12:30 Uhr

Da kann ich absolut nicht zustimmen. Ich komme noch aus der Zeit in der die Kinder schon mit zwei definitiv trocken waren. Egal ob Mädchen oder Junge. Irgendwie fingen die Leute mit der Zeit an zu behaupten das die Kinder so früh nicht trocken werden und die Eltern hörten darauf und ließen ihre Kinder immer länger Windeln tragen. Heute sieht man ständig drei Jährige mit Windeln rum rennen.
Nein Kinder können mit drei schon trocken sein wenn man sich als Elternteil genügend Zeit nimmt und das Kind auf den Weg dahin begleitet.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von lilke am 18.10.2016, 14:48 Uhr

Man kann Kinder trainieren regelmäßig auf Toilette zu gehen. Mit Trockenwerden hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, man kann ihnen damit ggf völlig das Gefühl dafür nehmen, wann sie tatsächlich müssen. Meine Cousine hat das mit ihrer Tochter durch und sie waren jahrelang in urologischer Behandlung weil sie selbst mit Sieben Jahren wegen des zu frühen Trainings noch Probleme hatte. Bei ihrem Sohn hat sie den Fehler nicht wieder gemacht und der war mit 3,5 quasi über Nacht zuverlässig trocken.

LG Lilly

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Null Ahnung von nix, ehrlich, so etwas regt mich auf!

Antwort von Sille74 am 18.10.2016, 15:14 Uhr

Es ist doch inzwischen unter Experten relativ unumstritten ist, dass es bis Vollendung des 5. (FÜNFTEN!) Lebensjahr "normal" ist, wenn es mit der Blasenkontrolle noch nicht ganz klappt (nachts sogar noch länger ...), da sich eben die Hirnreife und die entsprechenden Nervenverbindungen sehr individuell entwickeln; und dass es eine Frage der Hirnreife und der Entwicklung von Nervenbahnen ist, ist auch recht unumstritten. Da reicht es ja sogar schon, hier bei Dr. Busse, Dr. Posth und v.a. beim Uroteam zu lesen ... Man hat inzwischen auch in Studien nachgewiesen, dass Kinder mit Töpfchentraining eben nicht früher trocken waren/sind als die ohne; das scheint bloß so, weil sie z.B. regelmäßig aufs Klo/Töpfchen gesetzt wurden. Das Gegenteil ist der Fall, wirkliche Blasenkontrolle, nämlich, dass es ganz ohne Zutun von außen gespürt wird, kam da nämlich tendenziell sogar später bei solchen Kindern! Da wurde das gesunde Körpergefühl quasi abtrainiert ... Und dann muss man sich ja auch nur die Geschichten aus den Generationen anhören, als Töpfchentraining noch allgemein verbreitet war. Da graust's einem ob der Methoden ... und so wirklich genutzt hat's auch nicht, wenn man dann hört, wie viele Bettnässer und "Unfälle" es gab ... Inzwischen weiß man auch, dass das Durchschnittsalter für ECHTE Blasenkontrolle am Tag hier bei uns recht konstant seit längerem 2,5 Jahre ist. Da gibt es dann halt Kinder, bei denen klappt's schon mit 18 Monaten, andere sind fast vier Jahre.

Aber ganz abgesehen davon, was willst Du denn machen, wenn es ein Kind einfach noch nicht kann? Gut, alle halbe Stunde aufs Töpfchen schicken, vielleicht bleibt dann die Hose trocken (mit Glück ...), aber was hat das denn mit Trockensein und Blasenkontrolle zu tun? Das setzt doch ein Kind unglaublich unter Druck, isoliert es von den anderen, zeigt ihm (vermeintliche) Unzulänglichkeit auf usw. usw. Andere "Trainings"methoden (die von früher wie z.B. ans Töpfchen festbinden, bestrafen bei "Unfällen" will ich gar nicht denken ...).

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Na ja, aber mit 2 Jahren, 2 Monaten lag er zum einen fürs Trockensein ...

Antwort von Sille74 am 18.10.2016, 15:22 Uhr

... nur knapp "besser" als der Durchschnitt (s.o.) und außerdem bezweifle ich, dass man von wirklicher Blasenkontrolle sprechen kann, wenn noch jede Stunde gerannt werden muss, auch wenn's natürlich eine Verbesserung ist zu jeder Viertelstunde ... Ich habe meine Große machen lassen (dass vorgelebt und gezeigt und kommentiert wird, ist ja klar ...) und sie war dann mit ziemlich genau drei Jahren trocken, also etwas "schlechter" als der Durchschnitt, aber ihre Abstände waren von Anfang an auch aus Erwachsenensicht recht normal und Unfälle gab es kaum.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von aeonflux am 18.10.2016, 15:35 Uhr

Hallo!
Mir hat mal eine Erzieherin vorsichtig gesagt, dass mein Sohn ja mal die Windel los werden müsste. Nachdem ich sie halb im Scherz gefragt habe, wie sie sich das vorstellt und ob ich ihm vielleicht den Hintern hauen soll, wenn er in die Windel macht, mussten wir nie wieder darüber sprechen.
Er war 3,7 Monate, als er von heute auf morgen Tags wie nachts keine Windel mehr brauchte und es ging fast nie etwas daneben.
Kinder in einer vollen Windel lassen geht gar nicht und ein Grund zum Arzt zu gehen sehe ich auch nicht und finde es auch frech oder unwissend??
Gruß Aeonflux

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Danyshope am 18.10.2016, 18:47 Uhr

Kein Kind muss mit 3 Jahren trocken sein. Genauso wenig wie ein Kind mit 6 Monaten krabbeln muss. Das eine Kind ist soweit, das andere eben nicht. Damit haben die Erzieher zurecht zu kommen. Und nur weil es eben keine Windel trägt heißt es noch lange nicht das es auch trocken ist. Unser zB ist es nicht - und er kann es auch nicht. Er ist schlicht und einfach noch nicht in der Lage wirklich eine Toilette zu nutzen. Auch nicht obwohl er will.

Das man als Mutter dann noch die fehlende Windel nachbringt ist ein anderes Thema. das ist selbst verständlich.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Danyshope am 18.10.2016, 18:55 Uhr

Das ganze hat mein Sohn 5 Wochen lang durchgezogen. Er wurdet teils 3-4-5mal am Tag umgezogen bzw hat sich selbst umgezogen. Er ist zum Klo, sass dort angestrengt und hat verzweifelt versucht zu urinieren - was nicht klappte. Und 5min später lief ihm alles die beine herunter. Gebraucht hat es absolut gar nichts. Er ist schlicht und einfach noch nicht in der Lage wirklich die Blase zu kontrollieren. Soll er das ganze also weitere 3-4-6 Monate durchziehen? Nur damit Leute wie Du es endlich kapieren das es Kinder gibt welche wirklich mehr zeit benötigen. Mich regt diese Engstirnigkeit inzwischen echt nur noch auf, Druck hier, Druck da - Hauptsache das Kind passt ja bloß in die Form rein. Das die Kinder dabei kaputt gehen ist halt völlig egal. Sei es beim Thema schlafen, sei es bei Beikost, bei trocken werden, beim sprechen, schreiben, lesen usw. jedes Kind muss einfach nur perfekt sein - "Fehler" sind nicht erlaubt.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von EarlyBird am 18.10.2016, 21:24 Uhr

Hey das hast du - wie ich finde - wirklich toll auf den Punkt gebracht. Ich saß jetzt tatsächlich nur zustimmend-nickend da beim Durchlesen.
Unsere Leistungsansprüche und Erwartungshaltungen an unsere Kinder sind insbesondere in den ersten Lebensjahren (bzgl dessen was sie alles bis dato können sollten und müssten) wahnsinnig hoch.
Ich finde das auch ganz-ganz furchtbar :-/

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von lubasha am 18.10.2016, 21:42 Uhr

Wenn es auf mein Umziehen Post war... ok, meine Kinder saßen nicht angestrengt auf dem Klo.....
ich habe sie parallel zum Anziehen das Töpfchen angewöhnt. Beide durften mit 2 hin und da 10 Min pro Tag Zeichentrickfilm schauen. Mit nackten Popo auf dem Topf und Kakao in der Hand. Ohne Anstrengung, ohne Druck. Und dann ging das trocken werden über das unziehen. Ohne Druck (nicht du muss, sondern ziehe die schönen warmen Sachen an), ohne negative Emotionen zum Thema. 5 mal pro Tag wären hier in den Wochen ein Traum. Aber nach nicht mal 2 Wochen war der Spuk vorbei.
bei dir klingt es anders. Nach Kampf und beweisen müssen.

Die andere Punkte sind interessant. ... ich finde, Lesen geht gewissermaßen über Druck, vor allem in der Phase, wo das Prozess zwar verstanden ist, ist aber noch nicht automatisiert. Da gilt das Üben, Üben, Üben. Also doch Druck.
Für schlafen und Beikost ist es für mich familiäre bzw. Individuelle Ritten und Regelungen ... solange alle mit glücklich sind.

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Re: Null Ahnung von nix, ehrlich, so etwas regt mich auf!

Antwort von lubasha am 18.10.2016, 22:01 Uhr

Ihr habt Einfälle, zu Hülf!

Wenn man das Kind windelfrei haben möchte und physiologisch nichts gegen spricht, dann lässt man die Windel sein und begleitet liebevoll Kind durch diese wenig angenehme Zeit. Und freut sich, wenn das Kind mit der nassen Hose Bescheid sagt. Dann hat nämlich diese Reife begonnen. Wenn es dem Kind egal ist, kommt die Windel wieder Rum und man probiert Paar Wochen später.

Aber die Reife mit der Windel zu erwarten ist etwas utopisch, denn wir Menschen sind erfahrungsgemäß ziemlich faul. Wenn es bei deinen Kindern funktioniert, freut mich das. Bei meinen beiden War der richtige Weg die Windel zu lassen.
tagsüber wenn ich Zeit hatte sie zu begleiten. Ohne die jede 15 min auf Topf zu setzen, ohne anstrengende Sitzungen, dafür mit viel Freude und Lob und dauerlaufender Waschmaschine....
nachts nach einer Woche leerer Windel am morgen, mit Matratzenschoner. Viele Unfälle hatten wir anschließend nicht, beide waren mit 2,5 zuverlässig Tags und nachts trocken.

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Re: Null Ahnung von nix, ehrlich, so etwas regt mich auf!

Antwort von niccolleen am 18.10.2016, 22:37 Uhr

STimmt doch gar nicht, Bei unseren beiden Kindern hat genau diese STrategie wunderbar funktioniert: Windel drauf, bis sie trocken waren, haben beide rueckfallsfrei mit 2 3/4 geschafft, ganz ohne Training und ganz ohne Ueben ohne Windel! Der Sinn fuers windelfrei kommt, ob man will oder nicht, und ob eine Windel da ist oder nicht.

lg
niki

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von niccolleen am 18.10.2016, 22:41 Uhr

Leider kann man ein Kind nie zweimal aufziehen. Wer weiss, wann es ohne deine Taktik mit Fernsehen am Topf und dem Umziehen trocken gewesen waere - ich tippe mal auf genauso!

lg
niki

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von niccolleen am 18.10.2016, 22:44 Uhr

Dem moechte ich auch noch hinzufuegen, weil das noch immer sehr vielen nicht klar ist, dass die Blase nicht einfach ein Luftballon ist, der sich fuellt oder ausrinnt, je nachdem wie man zurueckhaelt oder lockerlaesst, sondern dass das das komplexeste Organ im gesamten Organismus ist - Es ist ein sehr kompliziertes Zusammenspiel, das hormon- und muskelgesteuert ist, das Entleeren erfolgt naemlich durch eine unwillkuerliche Muskulatur.

lg
niki

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Oxana3101 am 18.10.2016, 23:12 Uhr

Da frage ich mich was die Eltern früher anders machten. Den es klappte alles super. Ich kenne ich immer noch sehr viele Eltern die ihre Kinder früh ans Töpfchen gewöhnen und es gibt absolut keine Probleme.
Schade das man die Kinder heut so unfähig macht. Heute können die Kinder auf einmal gar nichts mehr. Früher klappte alles super. Warum ist das so?

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Stimmt doch überhaupt nicht.

Antwort von emilie.d. am 18.10.2016, 23:35 Uhr

Die Kinder waren früher nicht sauberer als heute. Früher war es aber noch viel stärker ein Manko als Heute, ein nicht-sauberes Kind zu haben. Dementsprechend wurde in diesem Bereich gelogen und beschönigt. Frag mal die ältere Generation, wieviele von denen Miktionsstörungen entwickelt haben oder als Kind chronische Verstopfung wegen des Toilettenzwangs hatten. Oder als Kind Bettnässer waren. Da schreit keiner hier, das ist allen peinlich. Manche Kinder sind jeden Morgen geschlagen worden, weil sie ins Bett gemacht haben.

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von niccolleen am 19.10.2016, 10:00 Uhr

Stimmt ueberhaupt nicht.
Ich und mein Bruder waren laut Plan mit 2 J von einem Tag auf den anderen trocken.
Herausgekommen ist Jahre spaeter, u.a. auch weil meine Mutter Tagebuch geschrieben hat:
1. Jedes Bett hatte eine Gummiunterlage, sonst waere das nicht zu machen gewesen
2. Das Topferl war sogar auf Autofahrten mit dabei
3. Wir wurden in der Nacht aufgeweckt und aufs Klo gefuehrt
4. Wir wurden einfach regelmaessig aufs Topferl gesetzt
5. Ich war einige Tage im Spital aufgrund einer Verstopfung weil ich nicht aufs Klo gehen wollte
6. Wechselgewand war immer vorhanden und auch notwendig.

Mit 3 im Kindergarten waren die Unfaelle dann mehr oder weniger erledigt, Punkt 1 und 3 wurden natuerlich beibehalten, bis es nicht mehr notwendig waren. So haben es alle gemacht. Soviel also zu frueher waren die Kinder schneller trocken weil sie besser erzogen waren. Die Eltern waren frueher einfach anders erzogen, das ist alles. Genau wie bei "Windelfrei", das ist ein Training fuer Eltern, zu erkennen, wann ihr Kind gleich in die Hose macht, kein Training fuers Kind, trocken zu werden.

lg
niki

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2,5 Jahre - absoluter Durchschnitt; so oder so ...

Antwort von Sille74 am 19.10.2016, 12:59 Uhr

Die (umweltschädlich) dauerlaufende Waschmaschine hättest Du Dir vermutlich sparen können, mit großer Wahrscheinlichkeit wären sie ohne das ganze Trara zum selben Zeitpunkt trocken geworden (wie gesagt, genau im Durchschnitt liegen sie mit 2,5)! Gesunde, dafür reife Kinder verkünden übrigens auch mit Windel, dass sie gerade Pipi gemacht haben. Dafür braucht's keine (demütigende?) nasse Hose. Aber wenn es für Euch so gepasst hat, dann ist es doch gut! Es stimmt aber einfach so pauschal nicht, dass man seine Kinder zwangsläufig auf diese Weise (zuverlässig) früher trocken bekommt (wie gesagt, wenn ein Kind ständig auf die Toilette rennt - aus Angst vor einer nassen Hose? -, dann kann man das doch nicht trocken nennen).

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Ganz genau (wofür auch der absolut DURCHSCHNITTLICHE Zeitpunkt ...

Antwort von Sille74 am 19.10.2016, 13:02 Uhr

... fürs Trockenwerden, nämlich 2,5 Jahre, spricht ...)

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Deinem letzten Satz kann ich uneingeschränkt zustimmen.

Antwort von Sille74 am 19.10.2016, 13:08 Uhr

Aber genau deswegen ist doch dieser Druck von außen, z.B. vom Kiga, auf den ja berufstätige Eltern zudem oft angewiesen sind, so sch... und wie gesagt, aus wissenschaftlicher Sicht ist es eben zudem eher nicht so, dass Töpfchentraining (und sei es noch so liebevoll) zu schnellerem Trockenwerden führt.

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Re: 2,5 Jahre - absoluter Durchschnitt; so oder so ...

Antwort von lubasha am 20.10.2016, 6:12 Uhr

Ich sehe es auch als Durchschnitt. Und nein, ohne nasse Hose haben sich bei mir keine Kinder gemeldet.
und in der Kita hieß es bei beiden, sie seien früh dran. In der U3 Gruppe hatten von 2,5 Jahren bis zum 3. Geburtstag 14 von 16 Kinder Windel um. Ich vermute, aus Angst von der nassen Hose. Jetzt sind alle 5 oder älter, in der Windel sehe ich keinen, die Tüte mit nassen Hosen aber regelmäßig bei einer der Mutter in der Hand (ich kenne die aus der Krippe noch ).

2 Wochen dauerlaufende Waschmaschine ist sicher nicht schön, aber auch keine Umweltkatastrophe.
geweckt wurden hier nur Kinder, die abends ohne auf der Toilette gewesen zu sein eingeschlafen sind (passierte höchsten 1x pro Monat, vor allem als die große in die Schule kam und abends noch hieß, ich brauch morgen unbedingt dies oder jenes. Und der Kleener ist in der Zwischenzeit eingeschlafen ).

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Re: Ärger mit einer Erzieherin im Kiga

Antwort von Miguel0605 am 30.10.2016, 5:57 Uhr

Also wenn ich das lese platzt mir der Kragen.
Mein Sohn war 3 Jahre und 3 Monate als er anfing trocken zu werden, und während ich mich da schon verrückt gemacht habe, haben mir Kinderarzt und unsere Betreuerinen alle versichert das es völlig in Ordnung ist, jedes Kind ist anders.
Beim einen geht es schneller beim anderen dauert es eben länger.
Selbst hier im Experten Forum sagte man mir er hat zeit bis er 5 ist, denn da ist erst alles vollständig ausgebildet was die Verbindung zwischen blase und Gehirn angeht.
Das einzige wo ich recht gebe, wenn ich weiß das keine Windeln da sind da gehe ich auch nochmal zurück und hole welche.
Wenn eine Erzieherin bei uns alleine ist kommt aus der anderen Gruppe eine und schaut kurz solange die eine beim wickeln ist.

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