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Die meisten Paare denken lange über ein Baby nach. Ist die Entscheidung dann aber gefallen, kann es nicht schnell genug gehen, bis das Strichlein auf dem Schwangerschaftstest die frohe Nachricht verkündet. Leider klappt es nicht immer im ersten Anlauf. Manchmal muss man sich auch auf eine längere „Übungszeit“ einstellen. Gut zu wissen, dass Sie beide – Mami und Papi in spe - einiges dafür tun können, dem Lauf der Natur auf die Sprünge zu helfen.

Klicken Sie sich durch die 10 wichtigsten Tipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie möglichst schnell schwanger werden möchten.

1. Essen Sie gesund und abwechslungsreich.

Ernährung ist der Schlüssel zum gesundheitlichen Zustand eines Menschen. Damit unser Körper optimal funktionieren kann, muss er kontinuierlich mit Energie, Nährstoffen sowie Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und frischem Obst ist deshalb einer der wichtigsten Punkte, um Sie für einen gelungenen Start ins Familienleben in Topform zu bringen. Klingt eigentlich so einfach. Doch viele Lebensmittel werden heute solange behandelt oder verändert, bevor sie auf dem Teller landen, dass sie für unseren Körper wertlos sind. Greifen Sie deshalb vorzugsweise zu naturbelassenen Nahrungsmitteln und widerstehen Sie im hektischen Alltag der Versuchung von Fast Food und Fertigmahlzeiten.

2. Frühzeitig Folsäure-Versorgung sichern!

Füllen Sie Ihre Vitaminspeicher auf und sichern Sie vor allem die Folsäure-Versorgung. Folsäure ist einer der wichtigsten Verbündeten für Pärchen mit Kinderwunsch. Das B-Vitamin erhöht nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern ist außerdem unentbehrlich für die gesunde Entwicklung des Embryo, indem es das Risiko von Neuralrohrdefekten senkt. Den Bedarf allein über die Nahrung zu decken, ist allerdings fast unmöglich. Außerdem braucht es Zeit, bis sich ein ausreichender Folsäure-Vorrat in Ihrem Körper aufgebaut hat. Deshalb sollten Sie idealerweise bereits einen Monat vor der geplanten Schwangerschaft mit der Einnahme eines guten Multivitamin-Präparates mit Folsäure beginnen.

3. Zink, Jod und Eisen – wichtige Spurenelemente für die Fruchtbarkeit

Das Spurenelement Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Follikelreifung und ist am Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beteiligt. Ebenso wichtig sind Eisen und Jod. Übrigens können auch Männer durch ihre Ernährung zu einer erfolgreichen Empfängnis beitragen. Zink und Selen sind die beiden wichtigsten Nährstoffe für die Spermienbildung und damit für gute Fruchtbarkeit. Neuere Studien zeigen, dass die Herren der Schöpfung sogar von der Einnahme von Folsäure profitieren, da es die Spermienqualität verbessert.

4. Kennen und nutzen Sie Ihre fruchtbaren Tage

Natürlich ist es völlig richtig, erst einmal drauflos zu „hibbeln“. Denn schließlich ist ein Baby die natürlichste Sache der Welt und der Weg dorthin soll doch in erster Linie Spaß machen. Sie können jedoch die Zeit bis zur # Erfüllung des Kinderwunsches deutlich verkürzen, wenn Sie die optimalen Tage zur Empfängnis in Ihrem Zyklus kennen und nutzen. Am einfachsten bestimmten Sie Ihren Eisprung mit einem Eisprungkalender. Auch die verschiedenen Methoden der natürlichen Familienplanung wie Temperaturmessen und Zervixschleimbeobachtung oder spezielle Ovulationstests aus der Apotheke können hilfreich sein.

5. Wann und wie oft sollte man Sex haben?

Eine Empfängnis ist nur in einem Zeitfenster von etwa 12 bis 24 Stunden nach dem Eisprung möglich. Weil Spermien im idealen Scheidenmilieu aber mehrere Tage überleben können, erhöht sich die Zahl der fruchtbaren Tage auf etwa fünf Tage vor und einen Tag nach dem Eisprung. Der fruchtbarste Tag im Zyklus ist der Tag des Eisprungs. Die Chancen für eine Empfängnis stehen jedoch am höchsten, wenn Sie bereits ein oder zwei Tage vor dem Eisprung Sex hatten und die Spermien im Eileiter bereits auf die Eizelle „warten“. Besser als täglich oder gar mehrmals täglich miteinander zu schlafen, ist übrigens alle zwei bis drei Tage, denn dann ist die Spermienzahl im Ejakulat am höchsten konzentriert.

6. Reduzieren Sie Stress.

Wenn möglich sollten Sie beruflich ein wenig kürzer treten, denn Stress kann Ihre Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Ständige Anspannung, Druck oder wenig Schlaf aufgrund von Schichtarbeit signalisieren Ihrem Körper: Momentan sind andere Dinge wichtiger. Achten Sie auf ausreichend Ruhepausen. Probieren Sie vielleicht mal Yoga, Meditation oder autogenes Training, um tiefenwirksam abzuschalten. Ein Urlaub oder Kurztripp mit Ihrem Partner wirkt entspannend und bringt auch die nötige Zeit für Zweisamkeit. Übrigens wird auch der Druck, möglichst schnell schwanger werden zu wollen, vom Körper als Stress registriert. Gehen Sie deshalb das Thema Baby möglichst locker an und setzen Sie sich nicht durch irgendwelche selbstauferlegten Fristen unter Druck.

7. Bleiben Sie in Bewegung

Eine gute Voraussetzung für das zukünftige Familienleben ist ein aktiver Lebenswandel mit regelmäßiger Bewegung. So kommen Sie in Form, bauen Stresshormone ab und sorgen für ein positives Körpergefühl und gute Laune. Das wirkt sich auch positiv auf die Lust und das Sexualleben aus. Bei gemeinsamen Sport- und Freizeitaktivitäten festigen Sie außerdem Ihre Beziehung. Aber Vorsicht, beim Sport gilt wie bei fast allen Dingen: Es kommt auf ein vernünftiges Maß an. Übertraining z.B. bei Leistungsportlern kann die Fruchtbarkeit sowohl bei Frauen wie auch bei Männern herabsetzen. Dann hilft nur, die Trainingseinheiten etwas zu reduzieren.

8. Achten Sie auf ein gesundes Gewicht.

Wenn es mit dem Wunschkind nicht so recht klappen will, kann es auch am Körpergewicht liegen. Starkes Übergewicht beeinflusst bei Männern wie bei Frauen den Hormonhaushalt und kann so ein Hindernis auf dem Weg zum Wunschkind sein. Aber auch Untergewicht ist nicht optimal für die Erfüllung des Kinderwunsches, da es dem Körper signalisiert: „Schlechte Zeiten, jetzt lieber nicht schwanger werden“. Ideal ist bei Frauen ein Body Mass Index (BMI) zwischen 19 und 25. Liegen Sie darunter oder darüber, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Maßnahmen, mit denen Sie das ideale Gewicht für Ihre Schwangerschaftsplanung erreichen.

9. Meiden Sie Fruchtbarkeitskiller wie Alkohol und Zigaretten

Rauchen reduziert die Qualität der Spermien. Das steht nicht zum Spaß auf Zigarettenschachteln, sondern ist leider eine Tatsache. Bei Kinderwunsch sollten Sie beide den Zigarettenkonsum einschränken oder idealerweise sogar ganz einstellen. Das Gleiche gilt für Alkohol. Zwar ist nach wie vor nicht genau erwiesen, ab welchen Mengen Alkohol die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Aber wenn Sie es Ihren Alkoholkonsum auf ein paar gelegentliche Gläschen bei Festivitäten reduzieren, sind Sie auf der sicheren Seite. Ohnehin sind Alkohol und Zigaretten tabu, sobald Sie schwanger sind. Der Verzicht fällt Ihnen bestimmt leichter, wenn Sie sich bei Zeiten schon einmal daran gewöhnen.

10. Schränken Sie Ihren Koffeinkonsum ein.

Keine Angst, Sie müssen nicht auf Ihren geliebten Latte-Macchiato zum Frühstück oder das „Käffchen“ in der Pause verzichten, um ein Baby zu bekommen. Gut wäre es aber, den Koffein-Konsum auf ein vernünftiges Maß von maximal 400 mg pro Tag herunterzuschrauben. Hat es mit dem Baby geklappt, sollten es täglich nur etwa 200 mg sein. Diese Menge ist schneller erreicht als man denkt, denn auch in Tee, Energydrinks und Schokolade steckt Koffein drin. Mit zwei Tassen Instant-Kaffee, zwei Dosen Energydrink oder vier Riegel Zartbitterschokolade hat man diesen Grenzwert jeweils bereits erreicht.

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Gut versorgt in jeder Phase.

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