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Geschrieben von katze am 05.12.2007, 19:40 Uhr

Sonderpäd. Förderung, was beachten?

Hallo, ich brauche mal Eure Erfahrungen: Unser Sohn (6) ist entwicklungsverzögert und wurde in diesem Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt. Wir müssen nun einen Antrag auf sondpäd. Förderung stellen und wünschen uns eine I-Beschulung. Was muss ich beachten und was passiert, wenn der Gutachter eine andere Schulform vorschlägt? Bin für jeden Tip dankbar.

 
7 Antworten:

Re: Sonderpäd. Förderung, was beachten?

Antwort von feeli78 am 05.12.2007, 20:48 Uhr

hallo,
wo geht er den in den kindergarten?
in eine spezielle einrichtung?
unsere grossen (01/2001 geboren) wurden auch zurückgestellt und gehen in eine SVE die an eine schule für körperbehinderte angeschlossen ist und in diese werden sie beide oder mindestens einer ab nächstes jahr gehen (diagnose und förderklasse).
ich wollte das nie, aber seit ich sehe wie gut es ihnen in der SVE geht gewöhne ich mich gut an den gedanken.
in einer normalen grundschulklasse als I-kind ist es bestimmt schwerer fürs kind als in einer speziellen schule...
ich hinterleg dir mal meine aktuelle e-mail vielleicht magst du dich ja melden!
LG feeli

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Re: Sonderpäd. Förderung, was beachten?

Antwort von biohuschel am 05.12.2007, 22:47 Uhr

Hallo ich arbeite als Sonderpädagogin in einer Grundschule. Wir haben 23 Schüler in der Klasse, davon 5 mit den unterschiedlichsten Förderschwerpunkten. Leider gibt es keinen speziellen Förderbedarf für Entwicklungsverzögerungen. Meist wird auf Lernen oder Sprache festgelegt. Ich weiß nicht in welchem Bundesland du wohnst. Denn die integrative Beschlung und deren Qualität varieren sehr stark. Bitte schau dir doch mögliche Klassen und Schulen an, vielleicht kannst du sogar hospitieren.
So wie ich es kenne ist der Elternwille ausschlaggebend. Du kannst jederzeit Einspruch erheben, wie bei allen rechtlichen Dingen.
Wenn du ärztliche Gutachten usw. hast ist es für uns Lehrer immer ganz gut diese einsehen zu können. Somit kann der Lehrer sich dann ein umfassenderes Bild machen.
LG Christina

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Oh, da bin ich mal gespannt....

Antwort von mailins am 05.12.2007, 23:08 Uhr

was da noch so für Anregungen kommen.

Unsere Tochter wird wahrscheinlich auch zurückgestellt und auch wir müssen den Antrag stellen.

lg anja

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Was meint Ihr.....

Antwort von Heppo am 06.12.2007, 15:17 Uhr

.....genau mit "zurückstellen"?
Mein Sohn soll im Sommer in die Schule und ich habe auf Anraten und Testung der KIÄ+Therpeuten ( Er ist Sprach+Entwicklungsverzögert), sofort ein Gespräch mit der Schule gesucht.
Dort wurde er auch noch einmal getestet und es wurde mit allen Kindern noch mal geschaut.
Das Ergebnis ist grenzwertig- er KÖNNTE es wohl auch so schaffen, allerdings haben wir da Sorge.....
Die Sonderpädagogin hat dies verstanden und hat ein Verfahren eingeleitet, damit er intigrativ beschult werden kann.
Was daraus wird, müssen wir abwarten...
Ist ja oft auch sehr schwer, weil die Kinder sich nicht in eine Richtung pressen lassen, also bei uns war die Schiene lange unklar, die nun eingeschlagen wurde- er soll in die Körperbehindertenrichtung gehen.
LG
Alex

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@ heppo

Antwort von feeli78 am 06.12.2007, 16:59 Uhr

wegen zurückstellen:
unsere zwillinge sind im letztes jahr im januar 6 jahre geworden und wären somit dieses jahr im september schulpflichtig gewesen! sie wurden dann durch ein ärztliches attest noch 1 jahr vom schulbesuch "zurückgestellt" da sie vom sozialen her einfach noch nicht "schulfähig" waren.
im september 2008 werden sie nun 1 jahr verspätet eingeschult. entweder beide in eine körperbehindertenschule oder nur einer, und der andere in die grundschule (wenn er so gut weitermacht!) das muss man alles sehen! im frühjahr laufen nochmal viele tests! es kann sich in den wochen ja auch noch einges tun!

LG feeli

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Re: @ heppo

Antwort von Heppo am 07.12.2007, 8:26 Uhr

Geht das bei Euch ohneProbleme?
Wir hätten es wohl auch machen können, aber da wurde uns gesagt, es sei total schwierig?!
Außerdem wäre unser Sohn dann schon weit über 7 Jahre- also ein sehr später Erstklässler, was aber im Prinzip ja egal gewesen wäre.
LG

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Re: @ heppo

Antwort von feeli78 am 07.12.2007, 15:33 Uhr

hallo,
ja aufgrund ihrer erkrankungen ging das total easy! sie haben aufgrund ihrer epilepsie eine entwicklungsverzögerung und sind viel zu klein und leicht. von daher war das kein thema. nun sind sie bei der einschulung 7 jahre und 8 monate!

... und wenn sie dann noch in die diafö kommen machen sie ja die ersten 2 jahre auf 3 jahre und verlieren dann nochmal ein jahr! ... sie sind dann viel älter als all die anderen. aber das macht nichts. hauptsache ist ja das es den kindern so gut tut!

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