Autofahrten mit Baby

Autofahrten mit Baby

© fotolia, Africa Studio

Ob Babys gute Autofahrer sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Einmal ist das natürlich ein Stück weit Typsache. Aber vor allem spielt es eine große Rolle, ob sich Ihr Kind im Auto auch wohl fühlt.

Eltern sollten es ihrem Nachwuchs so angenehm wie möglich machen. Folgende Punkte können dazu beitragen, dass Ihr Baby die Autofahrt genießen kann.

Weder Schwitzen noch Frieren ist angenehm

Eine Temperatur von 21 Grad ist für die Kleinen gut verträglich. Es ist hilfreich, wenn Sie das Auto in etwa auf diese Temperatur bringen, bevor Sie Ihr Kind hineinsetzen. Denn eine Kältewelle aus der Klimaanlage vertragen Babys ebenso wenig wie einen heißen Luftstrom zum Aufwärmen.

Kind und Sitz müssen zueinander passen

Der Sitz sollte zu Alter, Gewicht und Größe Ihres Kindes passen und die Gurte entsprechend gut sitzen.
Wichtig ist auch, dass der Sitz für Sie gut bedienbar ist. Das heißt: Sie sollten ihn ohne viel Mühe in Ihrem Auto befestigen und verstellen können und mit dem Anschnallen Ihres Babys gut zurechtkommen. Denn das ist der Moment, in dem jede Verzögerung die Kleinen schnell unleidlich werden lässt. Außerdem gefährdert es erfahrungsgemäß die Sicherheit, wenn die Sitzbefestigung oder die Gurteinstellung mühselig sind. Das verführt dazu, wichtige Handgriffe zu unterlassen, etwa beim Straffziehen der Gurte.

Es lohnt sich, wenn Sie sich vor dem Kauf in einem fachkundigen Geschäft, etwa einem Baby-Markt, beraten lassen. Oft können Sie beim Fachhändler auch gleich mal ausprobieren, wie der Kindersitz im Auto befestigt wird. Falls Sie schon wissen, dass Sie Ihr Baby öfter auf längere Autofahrten mitnehmen müssen oder wollen: Halten Sie Ausschau nach einem Sitz, der sich in eine Liegeposition verstellen lässt.

Strampelpausen heben die Laune und sind gesund.

Mehr als zwei Stunden am Stück sollten Babys möglichst nicht im Kindersitz verbringen. In dieser halb sitzenden Position ruht das Gewicht auf der unteren Körperhälfte des Kindes. Daher ist es gut, wenn Sie spätestens nach zwei Stunden pausieren und Ihr Baby aus dem Kindersitz nehmen. Es tut ihm gut, wenn es dann im Liegen ein wenig strampeln kann. Das entlastet Wirbelsäule und Hüfte und macht den Kleinen noch dazu Freude.

Speziell in den ersten sechs bis acht Wochen ist es besser, Autofahrten mit über drei Stunden Fahrzeit mit einem Baby ganz zu vermeiden. Das schont seine Hüfte und Wirbelsäule in diesem frühen und intesiven Stadium des Wachstums.

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