Hebamme Martina Höfel

Hebamme

Martina Höfel

   

 

Hebammenwechsel

Hallo Frau Höfel
Ich weiß nicht genau wie ich Anfangen soll...
Es ist so meine Tochter jetzt 3,5 Monate alt ist mit einer Beleghebamme zur Welt gekommen weil ich bei der Geburt unseres Sohnes schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Die Hebamme hat auch die Nachsorge übernommen. Hatte nach der Geburt immer wieder mit dem Gefühl der Traurigkeit und nicht lieben können meiner Kinder zu kämpfen und mit ihr darüber gesprochen. Nun habe ich sie nochmal kontaktiert und habe das Gefühl ihr lästig zu sein da ich noch einige Fragen zum stillen habe und ihr gesagt habe das mich die Traurigkeit immer mal wieder einholt. Es aber deutlich besser geworden ist. Sie hat mir geraten "einfach" abstillen würde mir helfen. Fühle mich total angefertigt und nicht ernst genommen und bin einfach enttäuscht von ihr und dieser Antwort.Ich stille gerne und habe das Gefühl das es mir gut tut. Kann ich mich einfach an eine andere Hebamme wenden oder gibt es noch andere Möglichkeiten? verstehe den Sinn des abstillens daran einfach nicht und fühle mich abgefertigt und allein gelassen. Schade, bis jetzt habe ich mich bei ihr gut aufgehoben gefühlt.
Vielen Dank im voraus für ihren Rat.
Grüße

von katinka22 am 19.04.2016, 23:27 Uhr

 

Antwort:

Hebammenwechsel

Liebe katinka,

ja, selbstverständlich dürfen Sie wechseln!

Auch die Idee mit der Stillberatung der LaLecheLiga ist gut. Biggi Welter hier bei Rub sucht Ihnen gerne eine Beraterin in Ihrer Nähe heraus.

Aber auch die Traurigkeit sollte "angeschaut" werden. Vier Monate nach Geburt ist ein kritischer Zeitpunkt (Überlastung!) und wenn sich eine Wochenbettdepression ankündigt, dann häufig zu dieser Zeit.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Gyn oder Ihrem behandelnden Arzt.

Bitte wenden Sie sich an die Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie, Pro Familia, Donum vitae oder dem Sozialdienst der Kath. Frauen. Dort steht geschultes Personal zur Verfügung, welches sich Zeit für Ihr Anliegen nimmt, Raum für Ihre Fragen und Ihre Gedanken schafft! Und das eröffnet manchmal völlig neue Blickwinkel.

Liebe Grüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 20.04.2016

Antwort:

Hebammenwechsel

Hallo. Ja darfst du! Ich hab auch gewechselt. Am besten lässt du dir von deinem Kia was schreiben das sie dich länger beraten kann! Spruch mit deinem Gyn vielleicht hat der auch eine idee...

von phoebe87 am 20.04.2016

Antwort:

Hebammenwechsel

Lass auch mal schauen wegen postpartale Depressionen - weil Du meinst wegen deiner Kinder. IMO hätte da auch schon bei der Hebamme was in der Richtung kommen sollen.

Darunter leiden viele Frauen und nur selten wird das wirklich erkannt.

Und wegen Stillen, es gibt ehrenamtliche Stillberaterinnen. In einigen Städten auch Stilltreffs wo stillende Mütter sich austauschen können. Und wo eine Stillberaterin dann zur Seite steht. Meine Hebamme taugte auch in Bezug auf Stillen gar nichts - obwohl sie vorher noch groß getönt hatte sie wäre stillerfahren usw. Hätte ich aber auf die gehört, hätte ich auch recht schnell abgestillt - weil sie auch mir das Gefühl gab stillen wäre das Problem an allem. dabei stimmte das gar nicht. Mir haben da die Stilltreffs extrem geholfen.

von Danyshope am 20.04.2016

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