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Geschrieben von mama von Joshua am 11.05.2010, 13:43 Uhr

@mama von Joshua

Wenn man nur Halbwissen besitzt, sollte man lieber schweigen.

Die Rangordnung wird durch andere Dinge geklärt, diese Grundsätze haben wir von unserer Hundeschule erhalten und genau an diese halte ich mich:

Der Rudelführer schafft Tabuzonen, setzt klare Grenzen und Verbote, aber auf nette Art, aufmunternd statt strafend, eher mit Leckerbissen als drohend. Die Tabuisierung bestimmter Aufenthaltsbereiche ( Essecke und Küche, v.a. während der Zubereitung und Einnahme der Mahlzeiten) unterstreicht den höheren Sozialstatus des Menschen. Der Ranghöchste darf dagegen alles. Er hat Zugang zu allem, wann immer er will.

Er bestimmt, ob und wann der Hund Futter bekommt oder auch nicht. Fütterung erst nachdem die Familie ihre Mahlzeit beendet hat, nach Ausführung eines Befehls und anschließender ausdrücklicher "Genehmigung" (z.B. 'Nimms'). Den Hund nie mit Dingen füttern, die man gerade selbst isst. Betteln missachten, da gibt es keine Ausnahme, auch wenn der Hund noch so hungrig guckt.

Er leitet die Mehrzahl der Initiativen ein, ohne die Initiativen des Hundes zu unterdrücken und ihn ständig zu gängeln. Agieren heißt Führung, Status demonstrieren und auch behaupten.

Er bestimmt über Zeit und Tempo des Auslaufs, lässt dem Hund in einem begrenzten Umkreis aber auch Bewegungsfreiheit. Ziehen an der Leine durch Stehenbleiben ignorieren. Der Gernegroß muss auf den Hundeführer achten, nicht umgekehrt.

Bei der Begegnung mit fremden Hunden vermittelt der Rudelführer Sicherheit und toleriert keine Aggressionen. Die Entscheidung wann, wo und mit wem gekämpft wird fällt ausschließlich der Rudelführer.

Er geht zur Eingangstür, wenn es klingelt und entscheidet, ob der Besuch erwünscht ist oder nicht, während sein Hund ins zweite Glied zurücktritt, etwas abseits liegt und ruhig die Entscheidung abwartet

Er lässt sich bei seiner Rückkehr zum Familienrudel hoheitsvoll durch Schnauzenstöße begrüßen, ignoriert erst einmal allzu aufdringliche "Liebesbeweise" und bestimmt selbst den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme. Morgens sollte der Hund mit Beschwichtigungsgesten seine Halter begrüßen und nicht umgekehrt. Der Ranghöhere lässt sich begrüßen.

Er beginnt und/oder beendet soziale Interaktion, bestimmt Zeit, Ort und Art von direktem Körperkontakt und Spiel. Der Rudelführer lädt andere z.B. zum Schmusen ein

Der Rudelführer bestimmt über das Lieblingsspielzeug des Hundes sowie Anfang und Ende des Spiels.


Wenn der Hund eurer Bekannten knurrt wenn sich jemand dem Sofa nähert, dann ist in der Erziehung irgendwas schiefgelaufen. Und damit ist nicht die Zuweisung des Schlafplatzes gemeint.

 
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