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Geschrieben von Carry87 am 23.01.2015, 23:34 Uhr

Probleme in der Schule meiner Tochter

Hallo zusammen

Meine Tochter ist in einer Integrationsklasse. Sie haben 3 Jungs mit Autismus und ADHS in der Klasse.
Der eine hatte sie von Anfang an auf dem Kicker. Hat sie massiv geschlagen und gemobbt. Wir hatten etliche Gespräche und es ging dann besser. Bis vor etwa 2 Wochen. Sie kam mit einem blutigen Mund Heim. Wieder dieser Junge. Ich also wieder zur Schule und bekam gesagt dass meine Tochter gerne provoziert...
Also Heim und ein ernstes Wörtchen mit ihr gesprochen. Täglich kam sie wieder verschlagen nach Hause, aber jedes mal erfuhr ich sie war auch nicht unschuldig.

Heute kam sie mit blutiger Lippe nach Hause, die gesamte linke Gesichtsseite aufgeschlagen und der Unterarm täte ihr weh.
Was passiert sei? Sie hätte ihn angestupst um guten Morgen zu sagen, dass reichte bereits wieder und er hat sie geschupst. Ziemlich doll. Da sie so Schmerzen hatte, sind wir ins KH Elle und Speiche gebrochen, Elle sogar leicht verschoben, müssen wir nun in 5 Tagen nachröntgen und dann gibts im schlimmsten Fall eine OP.

Irgendwie weiss ich nun nicht wie reagieren.
Sie weiss eigentlich dass sie abstand halten soll von diesem Jungen... Soll ich seine Eltern darüber informieren?? Dann bekommen sicher mal die Lehrer noch eins aufs Dach dass sie mich nicht darüber informiert haben und meine tochter noch ganze 2 Stunden im Unterricht sitzen musste mit gebrochenem Arm!!!
Wie würdet ihr reagieren??

 
27 Antworten:

Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von Carmar am 24.01.2015, 0:17 Uhr

Das war ein Unfall in der Schule.
Also muss in der Schule ein Unfallbericht geschrieben werden.

Hat deine Tochter im Unterricht über starke Schmerzen berichtet und die Lehrerin hat es verweigert, dich anrufen? Oder hat deine Tochter nichts gesagt und die Lehrerin wusste nichts?

Ich weiß hier von einem Mädchen, dass eine gebrochene Nase hatte durch eine Rauferei auf dem Schulhof. Es wurde niemand herbeitelefoniert, weil es keiner so ernst genommen hat.
Dann weiß ich noch von einem Jungen, bei dem die Mutter angerufen wurde. Sie sollte mit dem Kind zu Arzt fahren. Raus kam, dass der Arm gebrochen war (auch ein Vorfall in der Pause).
Bei meiner Nichte, die im Unterricht ohnmächtig wurde, wurde gleich ein Krankenwagen gerufen und das Kind ins Krankenhaus gefahren.

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von Charly80 am 24.01.2015, 3:00 Uhr

ganz ehrlich?

1. Eltern des Jungen informieren - aber holla die Waldfee!!
2. Lehrer interviewen
3. Schule wechseln aber flott

das Leben meines Kindes wäre mir viel zu wichtig, da würde ich nicht auf baldige Besinnung des Jungen hoffen!!

Alles Gute.....

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von LadyFLo am 24.01.2015, 6:47 Uhr

gespräch mit dem direx
es kann nicht sein- egal ob provokation von tochter oder nicht- dass der junge sie schlägt dass sie ins kkh muss!
minimum klassenwechsel

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von binesonnenschein am 24.01.2015, 7:08 Uhr

Sie wird gemobbt und geschlagen bis sie (mehrfach) blutet und Brüche hat? Und mit dem Rektor ist anscheinend nicht zu reden? Dann würde ich mich an die Schulaufsicht wenden und außerdem einen Schulwechsel anstreben, mindestens aber einen Klassenwechsel.

Eigentlich verstehe ich nicht wie man einen solchen Schüler in einer normalen Klasse lassen kann (Integration hin oder her). Anscheinend funktioniert die Integration ja nicht. Wird er nicht begleitet? Ist er so gewieft, dass er immer dann zuschlägt, wenn kein Lehrer zusieht?

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von Mutti69 am 24.01.2015, 8:35 Uhr

Mir ist nicht verständlich, warum man es zuläßt, dass das eigene Kind mehrfach blutig und geschunden nach Hause kommt. Egal wer da Schuld war oder Mitschuldig, der Konflikt zwischen den Kindern ist bekannt und da hätten Maßnahmen zur Sicherung ergriffen werden müssen.

Warum hast du nichts unternommen?

Wenn man mich stetig abgewiegelt hätte und auf die Schuld meines Kindes verwiesen hätte, dann hätte ICH mich in die Klasse gesetzt und mir das selber angeschaut.

Zur aktuellen Situation: ich würde Heute noch dort auf der Matte stehen und mit der Lehrerin und dem Direktor, der Direktorin sprechen. Ich würde auf einer schriftlichen Stellungnahme bestehen, sowie auf die Vorlage eines Konzeptes, wie so was zukünftig verhindert wird. Ich würde mich in die Klasse setzen und selber beobachten und wenn ich der Meinung bin, das hätte verhindert werden können, dann würde ich weitere Schritte einleiten. Ich würde die Schulpsychologin kontaktieren und bitten, dass sie mit der Tochter das Geschehene aufarbeitet. Auch in Bezug auf ihr eigenes Verhalten.

LG und gute Besserung an dein Kind

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von Mutti69 am 24.01.2015, 8:36 Uhr

O.k., es ist Samstag..ich würde Montag dort auf der Matte stehen :-)

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von Patti1977 am 24.01.2015, 11:28 Uhr

Gespräch mit Lehrern und Eltern sowie Schulleitung. Sorry aber mir wäre schon lange der Kragen geplatzt.

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Nachtrag

Antwort von Patti1977 am 24.01.2015, 11:49 Uhr

wie willst du deiner tochter selbstsicherheit und selbstwert geben, wenn du genau da nicht hinter ihr stehst? sie wird immer die gerpügelte bleiben und das auch für richtig halten, da sie ja geschubst hat bzw. ihrer meinung und auch deiner meinung nach angefangen hat. das implizierst du ihr ja damit, dass sie aus dem weg gehen soll usw.

was das mal für auswirkungen auch in beziehungen haben kann, mag ich mir nicht ausdenken.

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Re: Ein "Hoch" auf die...

Antwort von MamaMalZwei am 24.01.2015, 12:31 Uhr

... Inklusion! Solche Mitschüler wirst Du leider nicht mehr los, weil allenortens die Förderschulen aufgelöst werden. Wo soll der Junge bitteschön hin (ironieoff)?
Eine Frage: Wird der Junge mit Schulbegleiter beschult? Wenn ja, warum greift der nicht ein?
Spätestens nach dem letzten Angriff stände ich in der Schule auf der Matte. Gespräch mit dem Direx und die Ankündigung, zur Not weiterzugehen (Schulaufsicht) und sich einen Anwalt zu nehmen.
Wenn dieser Junge so ein Gewaltpotential hat, sollte er nur mit Schulbegleiter beschult werden, der ihn gerade in Situationen vor dem Unterricht und in den Pausen herauszieht.
Die Aussage "sie hat provoziert" ist übrigens gerade on Tätern ein Schutzargument, um nicht zur Verantwortung gezogen zu werden. Wir hatten neulich eine Fortbildung bei der Polizei, da wurde uns das noch einmal ganz klar so gesagt. LG

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Re: Nachtrag

Antwort von Mutti69 am 24.01.2015, 12:31 Uhr

Deswegen auch mein Hinweis auf die Schulpsychologin, um das aufzuarbeiten...ich seh das genau SO!

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Re: Nachtrag

Antwort von kati1976 am 24.01.2015, 12:58 Uhr

Ich würde Montag in der Schule aufschlagen und auf ein Gespräch bestehen.

Das geht ja gar nicht.

Zur Not eine andere Schule für deine Tochter suchen.

Alles gute und gute Besserung

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von sun1024 am 24.01.2015, 17:37 Uhr

Hallo Carry,

du schreibst, es hat bereits etliche Gespräche gegeben, und dann ging es besser. Mit wem warne die Gespräche? Was wurde geändert, damit es besser wurde?

Wie provoziert deine Tochter den Jungen? Ist ihr bewusst, dass sie ihn provoziert?

Ich würde die Situation, dass deine Tochter und der Junge dauernd körperlich aneinander geraten, nicht akzeptieren - steh in der Schule am Montag auf der Matte und verlange weitere Gespräche und Aktionen. So ist die Situation auf jeden Fall nicht tragbar.

Die Eltern des Jungen können in dem Fall eigentlich wenig tun, sie waren nicht anwesend, als das passiert ist. Ich würde die Eltern des Jungen zwar in die weiteren Gespräche mit Lehrern, Rektor, Eltern, Schülern einbeziehen, aber nicht einzeln bei den Eltern anrufen - das sollte über die Schule laufen, finde ich.

Dass der Arm gebrochen ist, hat die Schule vermutlich nicht gemerkt - daher denke ich nicht,dass die "Lehrer noch eins auf Dach" bekommen. Ich habe auch schon Kinder mit gebrochenen Armen erlebt, wo es erst Tage später klar war, dass der Arm gebrochen ist.

LG sun

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von germanit1 am 24.01.2015, 18:44 Uhr

3 Kinder mit Autismus in einer Klasse finde ich sehr viel. Gibt es nicht noch andere Klassen auf die sie verteilt werden koennen oder teilen sie sich ein Betreuer?

Autisten brauchen soweit ich weiss auch mal die Moeglichkeit sich zurueckzuziehen, weil sie die ganzen Reize aus der Umgebung ueberfordern.

Ich habe mich mal mit eienr Mutter von einem autistischen Kind unterhalten. Das Kind ist am Anfang wohl sogar angebunden worden, weil dei Lehrer mit dem Kind nciht klarkamen. Jetzt hatte das Kind ein paar Jahre einen Betreuer waehrend des Unterrichts. Da das aber auf der weiterfuehrenden Schule, die das Kind aufgrund seiner Faehigkeiten besuchen will, nicht mehr gewaehrleistet ist, machen sie jetzt homeschooling (in Italien geht das). Die Mutter hat es bereut, dass sie es nicht schon frueher gemacht hat. Nur wusste sie von der Moeglichkeit nichts.

Du muesstest aber auch deinem Kind beibringen, dass man respektieren sollte, wenn jemand etwas nicht moechte. Jeder hat halt seine Grenze, die nicht ueberschritten werden sollte (ich moechte z.B. auch von Fremden an bestimmten Stellen nicht angefasst werden). Allerdings rechtfertigt das trotzdem so ein massives Verhalten von Seiten der anderen Person nicht.

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von aeule am 24.01.2015, 18:48 Uhr

Hat der Junge keinen Schulbegleiter? Wir haben auch ein Kind mit Autismus.
Seit dem klar ist das dieses Kind Autist ist, hat es auch einen Schulbegleiter, und es klappt jetzt ganz gut mit ihm.

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von Carry87 am 25.01.2015, 8:38 Uhr

Danke für eure Hilfe

Der Junge wird von einer Heilpädagogin begleitet.
Bzw alle drei haben eine HP die den ganzen Morgen dabei ist.
Trotzdem kommt es immer wieder zu Schlägereien.
Meine Tochter empfand es nicht mehr so schlimm als es besser wurde, somit habe ich nicht mehr eingegriffen.
Aber jetzt werde ich natürlich eingreifen.

Man sah übrigens sehr deutlich das der Arm gebrochen war. Ihre Freundin die das alles gesehen hat, ging nach Hause ind erzählte der Mutter ohne zu wissen das der Arm gebrochen war, dass sie es vermutet so "gekrümmt" wie der Arm gewesen sei.

Iih freue mich auf Morgen und werde dort so richtig Dampf machen und mein Kind wird die Schule nicht mehr besuchen bis wir eine Lösung haben.

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Sag das nur nicht genau so dem Direktor oder der Lehrerin

Antwort von Annika03 am 25.01.2015, 9:29 Uhr

In D herrscht Schulpflicht, die können sogar dein Kind von der Polizei abholen lassen wenn du sie nicht in die Schule schickst.

Lass sie vom Doktor schulunfähig schreiben (was ein guter Arzt in der Situation auch bestimmt tut).
Dann kannst du fordern dass ein Lösung gefunden werden muss bis zum Ende der Krankschreibung.

Selbst wenn deine Tochter provoziert hat, geht es noch lange nicht, dass ein anderes ihr den Arm bricht.

Wie heißt es doch so schön im Grundgesetz: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Jetzt will ich dir nicht den Mut nehmen, aber bei unserer Tochter hatten wir einähnliches "Problem" in der 1. und 2. Klasse. Nur hatten wir das Glück das keine schweren Verletzungen passiert sind. zum Halbjahr der 2. Klasse wurde das andere Kind als "nicht beschulbar erklärt" und kam in eine andere Schule, wohin weiß ich nicht, ist mir aber auch egal.
Bei uns hat es also 1,5 Jahre gedauert.

Bleib dran und wehr dich!

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von desire am 25.01.2015, 10:31 Uhr

Ich habe einen Sohn, der Autist ist und ADS hat.

Vorweg...es rechtfertigt KEINESFALLS solche Verletzungen, denn auch Autisten und ADS Kinder können lernen wie sie sich unter Kontrolle halten.
Bei meinem Sohn ist es durch Überforderung und Hänselei passiert, dass er sich vorschnell gewehrt hat und einem Mädchen in den Bauch geboxt hat. Hat er sonst NIE getan....nie ist etwas derartiges vorgefallen.
Ich wurde SOFORT von der Lehrerin informiert....ich habe mit meinem Sohn ein ernstes Wort gesprochen...und jaaaaaaaaaaa ich habe geschimpft...sehr sogar, denn er versteht es dass man nicht schlägt...und er musste sich entschuldigen. Ich hab mich geschämt bis in den Boden weil ich meine Kinder nicht zum Schlagen erziehe. Allerdings wurde es von der Schule dann zur Seite gelegt und es wird jetzt genauer drauf geachtet wer wo mit wem zusammen ist in Pausen oder beim Umziehen zum Turnen.

Autisten und AD(H)S Kinder sind schnell mal am normalen Alltag überfordert...wie gesagt keine Entschuldigung für solche Verletzungen, da läuft was in der Schule grob schief.....und reagieren vorschnell oder können sich nicht anders ausdrücken. Als Mutter eines solchen Kindes würde ich dir dringendst raten mich mit der Schule in Verbindung zu setzen und auch ein GEspräch mit den anderen Eltern zu verlangen.
Es kann natürlich sein, dass es den Eltern egal ist, wie ihr Kind sich aufführt....gibt es leider....es kann aber auch sien dass sie gar nichts wissen davon.

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Re: Probleme in der Schule meiner Tochter

Antwort von aeule am 25.01.2015, 14:39 Uhr

Ich glaub dem Jungen darf man nicht direkt die Schuld geben, er muss es ja erst lernen.
Aber wenn jeder eine HP dabei hat darf das auch nicht passieren.

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Re: Ein "Hoch" auf die...

Antwort von desire am 25.01.2015, 15:38 Uhr

1. ist deine Aussage " solche wirst du nicht mehr los" einfach nur dumm und arogant. Denn "solche" Kinder haben auch das Recht wie jedes andere zur Schule zu gehen! Da muss sich das Schulsystem etwas einfallen lassen damit es das gut schaffen kann!
2. Ist bei einem Autisten oder/und AD(H)S Kind nunmal einiges anders als bei einem Kind, welches normal Gewaltpotential zeigt! Oft sind sich die "Täter" wie du die Kinder bezeichnest nicht mal im KLaren darüber was wie wann in welcher Form einem anderen wehtut!!
Mein Sohn weis es mit 6 Jahren nicht so gut! Er ist Autist und hat ADS und oft KEINE Ahnung was einem anderen wehtut oder nicht. Da kannst du mit der Polizei rumschwallen so oft du möchtest es wird auf diese Kinder nicht zutreffen!
3. gehört seitens der Schule was geändert, wenn diese Kinder schon Schulbegleiter haben, dann haben die sich auch zu kümmern damit nichts derartiges vorfällt! Wo ist die Pausenaufsicht??? Wo die Lehrkraft???

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Re: Ein "Hoch" auf die...

Antwort von desire am 25.01.2015, 16:11 Uhr

4. würdest du dir mit einem solchen Kind auch Verständnis wünschen und keine Arschtritte!!! Leider versetzen sich viel zu wenig Leute in die Lage von anderen....Hauptsache ihnen gehts gut!

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Re: Nachtrag

Antwort von desire am 25.01.2015, 16:17 Uhr

ohne jetzt andere verteidigen zu wollen...

Auch einem Opfer kann man beibringen nicht zu provozieren.
Hier wars so, dass das kleine zarte, zierliche Wesen von Mädchen meinen autistischen Jungen so lange gehänselt und provoziert hat bis die Situation unschön eskaliert ist.....
Das arme zarte zierliche Mädchen hat sich allerdings in der Gruppe mit mehreren Kindern/Mädchen zusammengetan hat und sie gemeinsam gehänselt haben.

Es kam gottseidank nichts mehr nach aber ich möchte damit ausdrücken dass Opfer auch sehr wohl Täter sein können.
Ein Gespräch mit beiden Kindern würde mir persönlich besser gefallen.

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Re: Ein "Hoch" auf die...

Antwort von MamaMalZwei am 25.01.2015, 16:25 Uhr

Schön, dass es noch Leute gibt die Ironie verstehen...
Hab ich was davon geschrieben, dass ich dem Jungen einen "Arschtritt" wünsche?
Ich wollte lediglich aufzeigen, dass Inklusion, so wie sie jetzt betrieben wird, nicht klappen kann, dass man dafür wesentlich mehr Personal braucht und eine andere Ausbildung für Lehrer.
Und, sorry, weder der Tochter der AP noch dem Jungen geht es in der Situation gut.
Wobei ich auch die andere Seite der Medaille kenne. Lemmi war in der weiterführenden Schule mit einem sozial intriganten ADHSler zusammen der es gut verstand, die anderen in der Klasse gegen ihn aufzubringen. Man kam sich vor wie bei Macciavelli. Der kannte seine Rechte sehr gut... Und wenn was vorfiel hieß es fast immer, "er hat ADHS, man muss Rücksicht nehmen".
Wenn die Tochter der AP wiederholt geschlagen wird und ihr sogar der Arm gebrochen wird, dann ginge mein Verständnis für das andere Kind auch gegen Null, sorry.

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Re: Ein "Hoch" auf die...

Antwort von Mutti69 am 25.01.2015, 17:06 Uhr

Sauer muss man doch zunächst auf die Erwachsenen sein! Diese hatten die Situation nicht im Griff und haben es nicht geschafft die bereits vorangegangenen Reibereien einzudämmen!

Das Kind hat eine Begleitung, weil es eine solche braucht! Mir käme es nicht in den Sinn dem I-Kind primär die Schuld zu geben, wobei es natürlich auch autistische oder ADHS- Arschlochkinder gibt.

SO jedenfalls läßt sich das nicht beurteilen und deswegen hätte ich mir das selber angeschaut, auch, um meinem eigenen Kind besser Rückmeldung geben zu können und ev. Verständnis für eine erniedrigte Schwelle des I-Kindes zu wecken.

Nun ist es völlig aus dem Ruder gelaufen und nun muss was passieren, dass ist klar. Schon allein, weil das Kind noch 2 Stunden mit gebrochenem Arm da saß...
Die ganze Sache muss aufgearbeitet werden. Aber ehrlich, ich seh den I-Jungen ganz am Ende der (Verantwortungs-)Kette.

LG

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Re: @ Mutti69

Antwort von MamaMalZwei am 26.01.2015, 10:19 Uhr

Klar, da hast Du Recht, die Erwachsenen stehen in der Verantwortung. Ob die Kinder eine Schulbegleitung haben, danach hatte ich zwar gefragt, aber die Antwort darauf kam erst später.

Ich habe allerdings auch schon mehrere Jahre an einer Schule gearbeitet, in einer Schülerbibliothek. Glaub mir, Du kannst in dem Gewusel nicht alles sehen, geschweige denn verhindern, dass etwas passiert.
Schulbegleiter sind oft FSJler, die gerade selber die Schule beendet haben. Wenn die jetzt jemand mit einer starken sozialen Einschränkung betreuen sollen, der bereits bei einer harmlosen Begrüßung austickt (wie bei der AP) sind sie heillos überfordert. Schulbegleiter hier ist zwar eine Heilpädagogin, die hat es aber offenbar versäumt, den anderen Kindern zu zeigen, wie man den Jungen richtig anspricht (nie von hinten!)
Wer weiß, was der auch schon alles erlebt hat.
Wer handfeste Reibereien eindämmen will, muss als Lehrer wie ein "Alpha-Tier" auftreten, sonst hat er keine Chance. In dem Moment, in dem er sagt: "Ich verstehe ja, warum Du das tust" denkt der Schüler: Aha, ich war im Recht.
Bevor mich hier einer missversteht: Ich meine mit "Alpha-Tier", dass der Lehrer das letzte Wort hat und dass Vorfälle wie dieser nicht zerredet werden, bis keiner mehr weiß, was eigentlich vereinbart wurde. LG

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Re: Nachtrag - merci Desire!

Antwort von Holzkohle am 26.01.2015, 13:43 Uhr

Danke Desire - Du hast gerade meinen Puls wieder normalisiert.

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Re: @desire

Antwort von montpelle am 27.01.2015, 10:21 Uhr

" Leider versetzen sich viel zu wenig Leute in die Lage von anderen."

Versetzt du dich denn in die Lage der Lehrer, die von sich plötzlich mit "solchen Kindern" auseinandersetzen müssen, neben ihrem "eigentlichen" Job und ohne dafür ausgebildet zu sein.

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Re: @desire

Antwort von desire am 27.01.2015, 13:43 Uhr

das ist ebenso schwierig das verstehe ich auch.
Aber wenn schon ein Schulbegleiter da ist, dann würd man sich doch wünschen da etwas mehr auf Verständnis zu treffen?

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